Die Zukunft im Blick: Private Banking bei der Sparkasse Stade-Altes Land

Private-Banking-Sparkasse-SALDie Private Banker der Sparkasse Stade-Altes Land (von links): Abteilungsdirektor Ralf Peyke und seine Seniorberater Marco Schindewolf, Timo Naß und Jan Meyer.

Vermögensoptimierung und Generationsmanagement sind die brennenden Themen – Ein Fall für Spezialisten

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“ – mit diesem schönen Zitat von Albert Einstein ist das Gebot der Stunde umschrieben, mit dem sich das Private-Banking-Team der Sparkasse Stade-Altes Land tagtäglich auseinandersetzt. Es geht um die vermögenden Kunden, häufig um die Generation der Erben, die Frage der richtigen Anlage, den Vermögenserhalt, die Bestimmung, was mit dem Vermögen passieren soll, und nicht selten auch um das Vererben. Das ist das Thema, mit dem sich Abteilungsdirektor Ralf Peyke und seine drei Seniorberater professionell befassen.

Private Banking ist innerhalb der Sparkasse Stade-Altes Land noch ein relativ junges Thema. Erst vor knapp einem Jahr wurde die Abteilung aufgestellt. Peyke: „Es tauchten gerade in der kleinen Gruppe der sehr Vermögenden immer häufiger Fragen zum Nachlass auf. Ein Blick auf die Statistiken zeigt: Wir haben es in Deutschland mit einem Nachlass-Volumen in historischer Größenordnung zu tun. Noch nie ist so viel Vermögen vererbt worden wie heute.“


Für die Sparkasse stand damit fest, dass die Fragen der vermögenden Kundschaft ein Fall für Spezialisten sein würde. Also wurden vier Mitarbeiter besonders geschult. Außerdem wird mit externen Partnern wie der Weberbank, der Frankfurter Bankgesellschaft, der Nord/LB und der Stiftung Nord/LB – Öffentliche zusammengearbeitet. Dahinter steckt zum einen der Anspruch, auch Menschen mit großem Vermögen adäquat zu bedienen, zum anderen aber auch die Notwendigkeit, alles zu tun, um den Kunden zu halten. Peyke spricht aus, was niemanden verwundert: „Diese Kundschaft ist hart umkämpft.“ Wer in Stade als Private Banker unterwegs ist, steht besonders im Fokus, denn es ist durchaus üblich, dass sich Kunde und Berater auf dem Wochenmarkt treffen. Zugleich ist das Vermögen jedoch ein sensibles Thema – auch hier gilt: Über Geld spricht man nicht . . . Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Die Private Banker sind deshalb zu höchster Verschwiegenheit verpflichtet. Wer sich hier beraten lässt, muss darauf vertrauen, dass alle Informationen unter Verschluss bleiben. Peyke und sein Team haben infolge dessen einen eher diskreten Auftrag zu erledigen. Er sagt: „Wir beraten, aber wir geben keinen Rat, den wir nicht verantworten können.“

Zu Beginn jeder Beratung findet ein Strategiegespräch statt. Peyke: „Da fragen wir alle, wirklich alle Parameter an, die Einfluss auf die Verwendung des Vermögens haben können. Auch da wird es manchmal sensibel. Dennoch: Wir können nur ein maßgeschneidertes Konzept entwickeln, wenn wir wirklich im Bilde sind.“ Und: „Oft reagieren Kunden überrascht, dass wir diesen Service anbieten. Und so gut aufgestellt sind.“

Kunde im Private Banking kann werden, wer über ein liquides Vermögen im mittleren sechsstelligen Bereich verfügt. In der Regel geht es im Kundengespräch um die Themen Vermögensoptimierung und Generationsmanagement. Die Kundschaft ist zur Hälfte aus dem privaten Bereich, zu anderen Hälfte aus dem Firmenkunden-Bereich. Michael Senf, neues Vorstandsmitglied: „Ziel ist es, den Kunden der Sparkasse optimal zu versorgen. Er soll das bestmögliche Angebot erhalten. Kundenbindung steht für uns an oberster Stelle.“ wb

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