„Keiner kommt um, jeder kommt an“

Foto: Christian BittcherGutes Signal für den Standort Harburg: Thomas Völsch (von links), Bauherrin Wiebke Morlang, Rüdiger Haun und Clemens Klinke in der neuen Prüfhalle an der Nartenstraße. Foto: Christian Bittcher

Als Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch am 2. Januar 2012 im Harburger Rathaus die Ernennungsurkunde erhielt, stieg eine schwarze Rauchsäule am Harburger Himmel empor – Großfeuer in der Nartenstraße. Nicht einmal drei Jahre später weihte er auf dem Grundstück einer einstigen Lagerhalle für Kautschuk die neue DEKRA-Niederlassung Hamburg Süd ein. „Ein gutes Zeichen für den Standort“, so Völsch. Mehr als 100 DEKRA-Mitarbeiter haben hier ihre Zentrale, viele arbeiten allerdings im Außendienst oder in Geesthacht, Uelzen, Stade, Lüneburg und Wilhelmsburg (Pollhornbogen), dem einstigen Standort. Clemens Klinke, Mitglied des DEKRA-Vorstandes, lobte den Neubau, den die Harburger H.C. Meyer jr. GmbH & Co. KG im Auftrag der DEKRA Automobil GmbH erstellt hat. Deutschland sei Marktführer im Prüfwesen, der Deutsche Kraftfahrzeugüberwachungsverein als Prüforganisation sogar in Nord- und Südamerika, Südafrika und Neuseeland vertreten. Ab 2015 werde auch China an die Organisation angeschlossen. Ziel sei es, den hohen technischen Standard in Deutschland zu exportieren und die Verkehrssicherheit zu fördern.

Klimke: „Unsere Vision lautet: Keiner kommt um, jeder kommt an.“ Er lobte die Arbeit von Niederlassungsleiter Rüdiger Haun und seinem Team. wb