Bündnis für eine 
innovationsorientierte 
Wirtschaftsförderung

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Die innerhalb der ARTIE kooperierenden Landkreise, Städte und Gemeinden verstehen sich als regionales Netzwerk zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region Nord-Ost-Niedersachsen. Im Mittelpunkt steht dabei die Organisation und Förderung eines aktiven und nachfrageorientierten Wissens- und Technologietransfers, eingebettet in die Strukturen der kommunalen Wirtschaftsförderung. Das seit dem Jahr 1999 bestehende Innovationsbündnis umfasst derzeit zehn Landkreise und hat sich zu einem anerkannten Modell für erfolgreiche interkommunale Kooperation und innovationsorientierte Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum entwickelt.
So stellt sich die ARTIE (das AR stand ursprünglich für Arbeitsgemeinschaft) dar:

Idee und Entwicklung


Im Bewusstsein der strukturellen Herausforderungen der Region und den damit verbundenen Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen entstand im Mai 1999 auf Initiative der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden das Technologietransfer-Projekt ARTIE.

Von Beginn an stand bei der ARTIE die konkrete Arbeit mit den Unternehmen im Vordergrund. Sie ist gekennzeichnet durch:

  • eine proaktive Unternehmensansprache,
  • einen markt- beziehungsweise nachfrageorientierten Beratungsansatz,
  • die konsequente Orientierung auf konkrete und effektive Lösungen für das einzelne Unternehmen,
  • sowie die regionale Vernetzung des Angebotes durch Einbettung in das Aufgabenspektrum der Kommune und Wirtschaftsförderung vor Ort.
    Dienstleistung
    Der von der ARTIE organisierte und geförderte Wissens- und Technologietransfer ist gekennzeichnet durch:
  • lokale Präsenz und Unternehmensnähe des Transferangebotes durch 
gezielte Einbindung in die Strukturen von Kommunen und Wirtschafts­förderung,
  •  aktives „Aufsuchen“ der Unternehmen vor Ort, um darüber insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) für „Innovationen“ und Möglichkeiten des Wissens- und Technologietransfers zu sensibilisieren,
  • vermittlung des erforderlichen Know-hows an die Unternehmen in Form konkreter Lösungsansätze,
  •  initiierung von Lösungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie den regionalen „Innovationskeimzellen“ oder anderen Unternehmen, ein erweitertes Innovationsverständnis für KMU,
  • innovationsgrad: Innovation nicht nur im Sinne von „radikal“ beziehungsweise „Weltneuheit“ verstehen, sondern auch die „inkrementelle“ Innovation im Blick haben. Das heißt: die stetige und schrittweise Verbesserung von bestehenden Produkten und Dienstleistungen,
  • innovationsbreite: durch diverse Innovationsarten wie Produkt-, Prozess-, Organisations- und Geschäftsmodellinnovationen sowie institutionelle Innovation; thematisch neben technischen Innovationen zusätzlich auch Sozial- und Umwelt­innovationen,
  • berücksichtigung relevanter Querschnittsthemen, zum Beispiel Unterstützung bei der Beantragung von Innovations-Fördermitteln und bei der Klärung schutzrechtlicher Fragestellungen,
  • Nutzung und Förderung des Innovationspotenzials der gesamten Region durch einen Landkreis-übergreifenden Ansatz, der gemeinsame Projekte zur Innovationsförderung von KMU ermöglicht,
  • inhaltliche Orientierung der Arbeit an den Kompetenz- und Spezialisierungsfeldern der Niedersächsischen regionalen Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS3)

Die konkrete Umsetzung des Wissens- und Technologietransfers sowie die Betreuung der Unternehmen vor Ort erfolgt durch einen externen Dienstleister. Nach europaweiter Ausschreibung hat die ARTIE das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) beauftragt. Als neutrale und unabhängige Einrichtung bildet das TZEW die Verzahnung zwischen den Unternehmen in der Region, den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie den Einrichtungen der kommunalen Wirtschaftsförderung. Der Wissens- und Technologietransfer wird bewusst als eine zusätzliche Dienstleistung der jeweiligen kommunalen Wirtschaftsförderung angeboten. Dabei werden die Unternehmen über den gesamten Innovationsprozess begleitet und unterstützt. Der intensive und regelmäßige Dialog mit den Unternehmen ermöglicht zeitnahes Agieren und bildet die Grundlage für einen erfolgreichen und vertrauensvollen Wissens- und Technologietransfer.