CFK Valley Stade: Bereit für den nächsten Entwicklungsschub

Dieses Luftbild zeigt die vorhandenen Flächen rund um das CFK NORD.

In Stade sind 60 000 Quadratmeter voll erschlossene Ge-wer-befläche vorhanden – Renommierte Forschungs- und auch Lehreinrichtungen vor Ort.

Als klassischer Industriestandort hat sich Stade bereits seit Jahrzehnten etabliert, auch wenn das in der Stadt selbst gar nicht so auffällt. Die Chemische Industrie mit Namen wie DOW und AOS liegt etwas abseits in Bützfleth; die zweite große Sparte, der Flugzeugbau, liegt quasi vor den Toren der Stadt im Ortsteil Ottenbeck. Hier hat sich in direkter Nachbarschaft zu Airbus das CFK Valley entwickelt. Chemie und Flugzeugbau – das sind die beiden großen Säulen der Stader Industrie. Rund um diese Großen der Wirtschaft hat sich neben dem Handwerk und dem Dienstleistungssektor auch die Gruppe der Unternehmen angesiedelt, die in direkter Beziehung zur Industrie stehen und unter Zulieferer zusammengefasst werden können. Dies gilt speziell für das CFK-Valley. Die Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade hat dazu weitsichtig geplant und Platz geschaffen. Einmal mehr weisen Thomas Friedrichs und Marco Dibbern jetzt darauf hin, dass speziell im Airbus-Umfeld noch reichlich Platz ist: 60 000 Quadratmeter erschlossene Gewerbefläche stehen rund ums Forschungszentrum CFK NORD zur Verfügung.

Das Gelände wird von der Projektentwicklung Stade, einem Tochterunternehmen der Hansestadt, bereitgehalten. Unternehmen, die sich für den Standort interessieren, können Flächen ab 1500 Quadratmeter zum Preis von 40 Euro/Quadratmeter erwerben – und sofort mit dem Bauen beginnen. Geboten wird nicht nur eine schnelle Anbindung an die A26, sondern auch eine hochentwickelte CFK-Szene. Mehr als 120 international tätige Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten im CFK Valley e.V. zusammen, um Faserverbundstrukturen über den Flugzeugbau hinaus in anderen Branchen wie Schiffbau, Schienen- und Kraftfahrzeugbau sowie der Windenergie zu etablieren. Hier sind renommierte Einrichtungen wie das DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen aktiv, um die Potenziale der Kohlefaserverbundwerkstoffe weiterzuentwickeln. Kurz: In Ottenbeck bietet Stade eines der weltweit größten Forschungszentren in diesem Bereich. Und dazu noch einen eigenen CFK-Studiengang mit Bachelor- und Masterabschluss, den die PFH Private Hochschule Göttingen auf dem PFH-Hansecampus beisteuert.


Es hat sich also binnen gut zehn Jahren sehr viel in Ottenbeck entwickelt. Es haben sich zahlreiche Betriebe angesiedelt und es wurden viele neue Jobs geschaffen. Jetzt ist das Gebiet bereit für den nächsten Entwicklungsschritt – für weitere Ansiedlungen ist Platz für Unternehmen vorhanden, die idealerweise die Nähe zu Airbus, zu den Airbus-Zulieferern und zu den Forschungseinrichtungen suchen. Wer zunächst nur Bürofläche braucht, wird ebenfalls fündig.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Erreichbarkeit des Standortes. Seit Anfang September verbindet eine Buslinie das Forschungszentrum CFK NORD über den S-Bahnhof Agathenburg mit der S3 Stade-Hamburg. Zugleich ist Ottenbeck nicht nur Gewerbegebiet, sondern auch Wohnstandort – Schulen und Kindertagesstätten sind in direkter Nachbarschaft. Die historische Altstadt Stade mit ihrem Einzelhandels- und Kulturangebot liegt nur zehn Autominuten entfernt. wb

Kontakt: Hansestadt Stade – Wirtschaftsförderung, Thomas Friedrichs und Marco Dibbern, Telefon 0 41 41/401-141

Web: www.projektentwicklung-stade.de