Die Erinnerung an eine würdevolle Zeremonie

Svend-Jörk SobolewskiGeschäftsführer Svend-Jörk Sobolewski steht im Ausstellungsraum. Sein Unternehmen bietet eine würdevolle Athmosphäre für die Angehörigen.

Das Unternehmen „Feuerbestattungen Stade r. V.“ steht für Dienstleistung, Service und Nachhaltigkeit. Doch was hat das mit dem Tod zu tun?

Nachhaltigkeit ist ein großes Wort. Im Kontext mit dem Tod bekommt es eine besondere Bedeutung. Die Menschen wünschen sich Nachhaltigkeit auch über den Tod hinaus. Nachhaltigkeit hat hier verschiedene Aspekte.

1. Ökologische Nachhaltigkeit: Schon zu Lebzeiten machen sich viele Menschen Gedanken darüber, was sie essen, wie sie leben, was sie am Körper tragen. Eine Verantwortung gegenüber der Umwelt, ihren Kindern und Enkeln, der sie auch auf ihrem letzten Weg gerecht werden wollen. Wer sich im Krematorium der Firma „Feuerbestattungen Stade r. V.“ umsieht, glaubt gern, dass die hochmoderne Hightech-Anlage die gesetzlichen Grenzen für den CO2-Ausstoß weit unterschreitet. Auch die Lage in einem selbst angelegten Biotop unterstreicht das Motto  „Feuerbestattungen goes green“, zu dem auch die Nutzung von ausschließlich regenerativen Energien gehört. Bei der Auswahl des Sarges für die Einäscherung können die Mitarbeiter Naturmaterialien empfehlen.

2. Persönliche Nachhaltigkeit: „Die Menschen möchten vor ihrem Tod wissen, wie es mit ihnen weitergeht und möchten ihren Angehörigen nicht zur Last fallen“, sagt Geschäftsführer Svend-Jörk Sobolewski. Der Verstorbene hinterlässt noch lange seelische Spuren bei den Angehörigen und fordert viel Kraft zur Bewältigung des Todesfalls. Ein guter Grund für viele Menschen, vor ihrem Tod die Frage der „Grabpflege“ zu klären. Eine Feuerbestattung und die anschließende Aufbewahrung der Asche in einer Urne lassen flexiblen Spielraum für den Bestattungsort auch nach der Beisetzung. Bei Umzug der Hinterbliebenen an einen anderen Ort kann die Urne problemlos umgebettet werden. Denn auch bei der Urnenbestattung ist es wichtig, so Svend-Jörk Sobolewski, dass „es einen rituellen Platz für die Urne gibt, an den man gehen und Abschied oder Zwiegespräche mit dem Verstorbenen führen kann“. Das kann ein Friedhof sein, aber auch Ruheforste oder Friedwälder bekommen immer größerem Zuspruch. Grabpflege findet hier nicht statt.

3. Nachhaltigkeit der Zeremonie: Trotz der hohen Anzahl an Einäscherungen pro Jahr bei „Feuerbestattungen Stade r. V.“ wird niemals vergessen, „dass es sich bei jedem Verstorbenen um das persönliche Schicksal eines Menschen handelt, um den viele Angehörige trauern“ sagt Svend-Jörk Sobolewski. Mit viel Gespür für die Situation gehen die Mitarbeiter auf die Angehörigen zu, die bei der Einäscherung dabei sein möchten. Das Krematorium lädt dazu ein, bei der Übergabe der Verstorbenen an das Feuer den besonderen Moment der letzten Reise mitzuerleben. Ein schön eingerichteter Trauerraum, viele Kerzen sowie sehr gut geschulte und warmherzige Mitarbeiter sorgen in einer stimmungsvollen Atmosphäre für einen würdigen Abschied. Hier kann sich jeder Angehörige so viel Zeit nehmen, wie er braucht, bevor der Sarg an den Ofen übergeben wird. Manchmal dauert der Abschied Stunden, manchmal Minuten. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine würdevolle Zeremonie.

Das Unternehmen „Feuerbestattungen Stade r. V.“ versteht sich als Dienstleister für den Bestatter. Dieser weiß längst zu schätzen, dass mit Nachhaltigkeit, Dienstleistung und Service im Krematorium der Anspruch seiner Kunden an eine alternative, würdevolle Bestattungsart erfüllt werden kann. Svend-Jörk Sobolewski zufolge hat sich die Einäscherung allein in Niedersachsen seit 2005 um zehn Prozent erhöht. In Deutschland wählen inzwischen 67 Prozent der Menschen die Einäscherung als Bestattung. Ein Blick hinter die Kulissen in das Krematorium mit seinen modernen, hochtechnisierten Einäscherungsanlagen zeigt, dass auch hier dem gesellschaftlichen Wandel der Einstellung zum Begräbnis Rechnung getragen wird. Zwischen Technik und Trauer bleibt Raum für das persönliche Abschiednehmen. bal

Kontakt: Svend-Jörk Sobolewski,
Feuerbestattungen Stade r. V.,
Ferdinand-Porsche-Straße 5, 21684 Stade,
Telefon 0 41 41/92 26 91,
Mail kontakt@fbstade.de 


Info: Daten und Fakten

  • 1998 Entwicklung der Modularbauweise für Feuerbestattungsanlagen
  • 1999 Bau der ersten privaten Feuerbestattungsanlage in Niedersachsen (zweite private Feuerbestattungsanlage bundesweit): Feuerbestattungen Stade r. V.
  • 2000 Gründung der CremTec GmbH, dem ersten Planungs- und Projektierungsbüro ausschließlich für Feuerbestattungsanlagen
  • 2003 Erster Ausbildungsbetrieb für Industriekaufleute in Feuerbestattungsanlagen in Deutschland
  • 2004 Initiator / Träger der Grabstelle für die kleinsten Verstorbenen (nicht bestattungspflichtige Föten und Frühgeburten)
  • 2007 Bau einer großen Photovoltaikanlage zur weiteren Senkung der CO2 Bilanz
  • 2010 Bau von weiteren Photovoltaikanlagen zur Reduzierung des Energieverbrauchs
  • 2011 Selbstverpflichtung zum Umgang mit wertvollen Metallen nach der Kremierung: Zahngold verbleibt in der Asche und wird in der Urne mit beigesetzt. Metalle, die nicht in die Urne passen, zum Beispiel medizinische Implantate, werden einer Recyclinganlage zugeführt. Die Erlöse werden zu 100 Prozent karitativen Zwecken gespendet.
  • 2014 Erstellung einer Studie zu Quecksilberimmissionen durch Amalgamfüllungen bei der Einäscherung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf