IP – der Anschluss an die Technik von morgen

Mobil-Punkt Chef Joachim Rieckmann: Schnellerer Datenaustausch mit Kunden, Lieferanten und Partnern.

Foto: Martina Berliner

IP-Technik beendet
das Zeitalter des Kabel-Gewirrs. Alexander Blehm vom Mobil-Punkt Hittfeld hilft bei der Umstellung auf die Technologie der Zukunft.

Schnell, effizient, flexibel, immer und überall erreichbar – die Anforderungen an Unternehmen sind hoch und steigen weiter. Kunden und Lieferanten erwarten kurze Reaktionszeiten, die Menge übermittelter Daten wird beständig größer, der Inhalt sensibler. Mitarbeiter müssen und wollen auch von unterwegs und zu Hause aus arbeiten. Cloud-Computing, die Nutzung von Software direkt im Netz, gehört mittlerweile in immer mehr Firmen zum geschäftlichen Alltag. „Die Qualität der Internetverbindung ist inzwischen einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Business. Wer den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen will, setzt auf IP-Technologie, besser heute als morgen“, rät Telekommunikations-Fachmann Joachim Rieckmann.


Das Kürzel IP steht für Internet-Protokoll. Im Gegensatz zum Analog- oder ISDN-Anschluss werden beim IP-basierten Anschluss alle Verbindungen – also Telefonieren, Surfen, Mailen, Faxen und Fernsehen – über ein weltweit standardisiertes Netz aufgebaut. „Bisher funktionierten all diese Anwendungen über unterschiedliche Plattformen, unterschiedliche Netzwerke und unterschiedliche Protokolle. Mit der neuen Technik bedient sich alles einer Basis“, erläutert Joachim Rieckmann vom Mobil-Punkt in Hittfeld.

Schnellerer Datenaustausch

Der klassische, leitungsvermittelte Telefondienst mit analoger oder ISDN-Technik belegt ein vergleichsweise breites Frequenzspektrum auf den Kupferdoppeladern der Anschlüsse. IP-Technik sorgt jetzt dafür, dass Kapazität für DSL-Signale frei wird. „In vielen Fällen können damit höhere Bandbreiten genutzt werden als zuvor. Das bedeutet einen schnelleren Datenaustausch mit Kunden, Lieferanten und Partnern“, sagt Joachim Rieckmann.

Der Umstieg auf IP-Technologie lohnt sich aus vielerlei Gründen, auch finanziell. Die Ressourcen für Speicher, Programme und Arbeitsplatz-Anbindungen können flexibel an den individuellen Bedarf angepasst werden. Bezahlt werde nur das, was tatsächlich gebraucht wird, weiß der Experte. Über das Kundencenter kann der Anschluss in vollem Umfang selbst konfiguriert werden. Telefonservices wie die anrufbezogene Anrufweiterschaltung sind kostenlos online einzurichten. Dank Selbstadministration entstehen niedrigere Kosten für Wartung und Installation. „Innovative Anwendungen und erhebliche Einsparpotenziale bei den IT-Investitionen machen die flexibel einsetzbaren Ressourcen aus dem Netz auch für den Mittelstand attraktiv“, fasst Joachim Rieckmann zusammen. „Fürs gleiche Geld gibt es mehr Leistung.“