Autohaus Tobaben – Erst gucken, auf jeden Fall anfassen . . .

Fotos: Wolfgang BeckerMustang-Premiere in Harburg: Tobaben-Ge­schäftsführer Jan Busse steht im Convertible, der schnittigen Cabrio-Version des US-Sportwagens mit dem legendären Wildpferd-Emblem auf dem Frontgrill.

Autohaus Tobaben präsentiert gleich vier neue Ford-Modelle –
Erstmals dabei: Der Mustang

Unverkennbar – die sind verwandt! Mit gleich vier neuen Modellen geht das Autohaus Tobaben derzeit an den Start. Frisch eingetroffen sind die neuen Ford-Modelle Galaxy und S-Max, der Mondeo Vignale und die US-Legende, die nun endlich regulär auf dem deutschen Markt verkauft werden darf: der Ford Mustang. Allen gemein ist das neue Ford-Gesicht, ein tiefliegender, markanter Kühlergrill. Bis auf das Gelände-Modell Kuga tritt die gesamte Modellpalette mittlerweile als optische Familie auf. Allerdings: Anschauen reicht nicht. Wer wissen will, wie sich so ein Auto anfühlt und was Ford in den vergangenen Jahren in Ausstattung, Qualität und Verarbeitung investiert hat, der kommt mit Veltins („Nur gucken, nicht anfassen!“) keinen Schritt weiter. Bei Tobaben heißt es jetzt sinngemäß „Erst gucken, auf jeden Fall anfassen!“

Zwei Brüder im Gleichklang

Man muss schon sehr genau hinschauen, um den Unterschied zu sehen. Tobaben-Geschäftsführer Jan Busse spricht auch eher von Nuancen: Der überarbeitete Ford Galaxy ist ein geräumiges Familienauto mit sieben Sitzen, relativ ho-hem Einstieg und einem gigantischen Laderaum. Trotzdem kommt er nicht plump daher, sondern fein abgestimmt im Design und mit vielen praktischen Details in der Ausstattung. Zum Beispiel lassen sich die drei Sitze in der mittleren Reihe elektrisch, also per Knopfdruck umklappen. Die Schalter sind an der Seite des Laderaums angebracht – wer also ein Ikea-Bett ins Fahrzeug schieben möchte, kann dies ohne große Umbauten sehr praktisch erledigen.

Vignale – der edle Mondeo

Foto: Wolfgang Becker

Gediegen und mit Top-Ausstattung: Verkaufsberater Ümit Yildiz
präsentiert den Mondeo Vignale im Harburger FordStore.

Busse: „Galaxy und S-Max sind ziemlich gleich. Aber eben doch anders. Hier das Familienauto, dort der ebenfalls geräumige S-Max, der aber sportlicher daherkommt.“ Standardmäßig wird der S-Max als Fünfsitzer geliefert – mit Option auf einen Ausbau zum Siebensitzer. Mehr ist also möglich. Das Fahrzeug ist nicht so hoch wie der Galaxy und ein paar Zentimeter kürzer. Insgesamt macht der S-Max einen schlankeren Eindruck, was die sportlichere Note unterstreicht. Busse: „Wer an S-Max denkt, der hat auch das Thema Freizeit im Hinterkopf.“ Technisch gesehen haben beide Modelle die gleiche Plattform, wobei der S-Max durchaus größere Entwicklungsschritte absolviert hat als der leicht größere Bruder. Beide Fahrzeuge sind neu auf dem Markt. Ausgestattet mit einem 1,5-Liter-EcoBoost Benzinmotor (160 PS) liegen die Einstandspreise beim Galaxy bei 32 810 Euro, beim S-Max bei 30 150 Euro.

Unter dem Begriff „Vignale“ vereint Ford die besonders edle Ausstattung verschiedener Modelle. Besonders gut passt dies auf den neuen Mondeo, der mit Chrom-Applikationen, Armaturenbrett in Echtleder, Speziallackierung, üppiger Ausstattung, Ambiente-Beleuchtung und aktiver Geräuschkompensation, LED-Schein-werfern und vielem mehr aufwartet. Dazu gibt es einen 24-Stunden-Service über die Vignale-Hotline. Kurz: Wer dieses Fahrzeug kauft, ist der Kaiser unter den Königen, die bei Ford Kunde sind. Auch hier gilt: Anschauen ist gut, hineinsetzen und einmal über die Ledersitze streichen ist besser. Das Top-Modell der Ford-Flotte beginnt als Limousine mit Benzinmotor (2.0 Liter EcoBoost, 203 PS) preislich bei 40 700 Euro und ist in der günstigsten Diesel-Variante (2.0 Liter TDCi, 180 PS) mit 41 000 Euro nur unwesentlich teurer. Wer es umweltfreundlicher mag: Den Mondeo Vignale gibt es auch als Hybrid-Fahrzeug (Benzinmotor/ Elektroantrieb).

Mustang – die Legende im FordStore

Nur 500 Ford-Händler in Europa dürfen dieses Auto ausstellen. Voraussetzung ist die Zulassung als FordStore, was nicht nur eine entsprechende Inneneinrichtung, sondern auch einen neuen Außenauftritt verlangt. In Harburg gibt es den einzigen FordStore im Bereich südlich der Elbe, der Umbau der Fassade an der Buxtehuder Straße soll noch in diesem Jahr erfolgen, innen ist der Store bereits komplett. Aber hier stehen sie bereits: die neuen Mustangs made in USA. Jan Busse ist hin und weg – nicht nur von dem Auto, sondern auch von der Reaktion der Kunden, die dieses Modell einfach spitze finden. Ob als 2,3 Liter-Benziner mit 317 PS oder als Fünf-Liter V8-Benziner mit 421 PS – der Mustang ist ein Mythos. Nicht mehr ganz so bullig wie seine jüngeren Vorgänger, sondern eher schlank, aber dennoch kräftig im Design. Besonders edel: der Mustang Convertible – die Cabrio-Version  mit einem Soft-Top, das sich in sieben Sekunden entfaltet und so gut wie keinen Platz im Kofferraum wegnimmt. Unglaublich: Dieses Sportcabrio ist in der Lage, ein Golfbag zu transportieren. Das Dach faltet sich dermaßen platzsparend zusammen, dass sich der Betrachter ernsthaft fragt, wo es geblieben sein könnte. Doch das muss der Mustang-Fan nicht lesen, das muss er sehen. Und ausprobieren. Und den Mustang probefahren. Einstiegspreis: ebenfalls legendäre 43 000 Euro – vergleichsweise wenig Geld für viel Sportwagen. wb

Web: www.tobaben.eu