Die Markenvielfalt der bauwelt

Rekord: Seit 1971 ist Isover mit seinen Produkten als Lieferant gelistet

111 Jahre – das klingt schon recht beeindruckend. Um richtig einzuordnen, was das 111-jährige Bestehen für das Harburger Unternehmen bauwelt Delmes Heitmann bedeutet, sind aber ein paar Vergleichszahlen nötig. So liegt das Durchschnittsalter der Unternehmen in Deutschland bei
18 Jahren. Und: Nur 1,5 Prozent der deutschen Unternehmen erreichen ein Alter von mehr als 100 Jahren. So gesehen, findet sich die bauwelt plötzlich im exklusiven Kreis der Ü100 wieder – ein guter Anlass, langjährigen Partnern Danke zu sagen. In 111 Jahren sind langjährige Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten ebenso wichtig wie zu den Kunden. Insbesondere im Baustoffbereich tauchen dabei jede Menge bekannte Namen auf.

Wer einen der sechs Standorte besucht (Harburg/Seevetal, Hollenstedt, Buchholz, Kirchwerder, Winsen und Geesthacht), darf Markenqualität erwarten. Die bauwelt richtet sich dabei sowohl an den professionellen Handwerksbetrieb als auch an den sanierungs- oder bauwilligen Privatkunden. Die Welt der Baustoffe ist für beide Gruppen gleichermaßen interessant, gleichwohl aber für den Profi vertrauter.


Prominente Lieferanten im Fokus

Ein Beispiel: Von der Xella-Gruppe hat der Privatkunde in der Regel noch nie etwas gehört, wohl aber sind die Markennamen von Xella – zum Beispiel Ytong und Fermacell – bekannt. Steine aus Porenbeton – groß, leicht und mit der Handsäge zu bearbeiten – kennt zumindest, wer sich schon einmal darüber gewundert hat, wie schnell heute Wände hochgemauert, genaugenommen
-ge-klebt, werden. Und die Fermacell-Platte, die sowohl im Trockenbau als auch als Gipsfaser-Produkt eingesetzt wird, ist zumindest so bekannt wie der Wettbewerber Rigips, der „Tempo“-gleich auch als Mutter aller Gipskartonplatten-Hersteller bezeichnet werden dürfte. Außer Fermacell und Ytong behören auch die Marken silka (Kalksandstein), multipor (Demmmaterial) und hebel (ebenfalls Porenbeton) zu Xella. Alles Namen, die seit vielen Jahren in der Bauwelt vertreten sind.

Wer schon einmal eine feuchte Kellerwand aufgraben und abdichten musste, der wird beim Namen Ceresit wissend nicken. Der Hersteller Henkel produziert eben nicht nur Waschmittel à la Persil und Co, sondern auch handfeste Baustoffe wie Silikon, Oberflächenschutz, Bauwerksabdichtsysteme und Bodenbeschichtungen. Auch hier gibt es eine seit Jahrzehnten andauernde enge Geschäftsbeziehung.

Einige weitere Namen wie Ardex (Fliesenkleber und Fugenmaterial), Isover (Dämmstoffe aus Glas- und Steinwolle), Wienerberger (Dachziegel, Klinker, Mauerziegel), Hansa Steine (Porenbeton und Kalksandstein), Sakret (Trockenmörtel, Trockenbaustoffe), Gala-Lusit (Betonpflaster, Bau- und Mauerelemente für den Außenbereich) und Quick-Mix (Trockenmörtel, Putze, Wärmedämm-Verbundsysteme) sind vielleicht nicht so geläufig, gehören jedoch zur Spitze der deutschen Industrieunternehmen in der Baustoff-Welt – die sich im Namen bauwelt perfekt widerspiegelt.

Warum arbeitet bauwelt so erfolgreich und langfristig mit diesen A-Marken-Herstellern? Es gibt eine einfache Begründung: Planungs-sicherheit und Produktzufriedenheit. Das sind aus Sicht der bauwelt für jeden Kunden wichtige Kriterien, um sein Projekt erfolgreich zu realisieren. Exzellente Produkte und der damit verbundene Serviceanspruch der bauwelt sichern seit Jahrzehnten das kontinuierliche Wachstum der bauwelt zum stärksten Handelspartner führender Baustoffe und Bausysteme in der Metropolregion Hamburgs. Den Rekord hält übrigens die Dämmstoff-Marke Isover, die bereits seit 1971 von der bauwelt Delmes Heitmann vertrieben wird.

Auch eine Marke: Hagebau-Gruppe

Doch damit nicht genug der Markennamen. Die bauwelt gehört zur Hagebau-Gruppe, in der sich mehr als 360 Unternehmen des Baustoffhandels als Gesellschafter unter einem gemeinsamen Dach vereint haben. Eigentlich müsste es heißen: Ein Teil der Hagebau-Gruppe, die auch eigene Baumärkte betreibt, gehört der bauwelt, die gemessen am Umsatz immerhin zu den Top-Dreißig der Gesellschafter zählt und ein gewichtiges Wort mitredet. Die Hagebau-Gruppe hat fast 1600 Standorte und entfacht mit einem Jahresumsatz von fünfzehn Milliarden Euro eine ansehnliche Marktmacht, die sich zum Beispiel bei Verhandlungen im Einkaufsbereich auszahlt und den Kunden gute Preise beschert.

Innerhalb der Hagebau-Gesellschafter haben sich zudem zehn Vertreter aus dem Norden zu einem weiteren Bündnis zusammengeschlossen – der Baustoffallianz Nord, die beispielsweise im Logistikbereich kooperiert. Die zehn Gesellschaften, zu denen auch die bauwelt zählt, bieten zusammen beachtliche 73 Bau(fach)-markt-standorte auf. wb

Die neuen Öffnungszeiten:
montags bis freitags 6.30 bis 18.30 Uhr (alle Standorte);
samstags Harburg/Seevetal (Maldfeldstraße) 7.30 bis 14 Uhr,
Hollenstedt 7.30 bis 12.30 Uhr, Buchholz 8 bis 13 Uhr,
Kirchwerder, Winsen und Geesthacht 7.30 bis 13 Uhr;
sonntags Schautag in der Zentrale an der Maldfeldstraße 11 bis 17 Uhr.

Web: www.bauwelt.eu