Wider den Stillstand: Die bauwelt baut um

bauweltDas „Ufo“ an der Decke dämpft den Schall. Auch akustisch hat sich die bauwelt neu aufgestellt.

Neuer Fachmarkt in Hollenstedt – Ein Schuss Wellness für die Zentrale – Neue GaLa-Ausstellung in Wissen.

Was wäre das für eine Welt, wenn nicht ständig gebaut würde? Eine Welt im Stillstand! Da Stillstand Rückschritt bedeutet, wundert es nicht, dass auch die bauwelt Delmes Heitmann mit reichlich Bauaktivität ins neue Jahr gestartet ist. Gleich an drei Standorten gibt es zum Teil radikale Veränderungen, um den Baustoff-Fachhandel noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten.

Alles neu in Hollenstedt

Auf die wohl stärkste Veränderung dürfen sich die Kunden aus Hollenstedt und Umgebung freuen. Im Herzen des Landkreises Harburg entsteht ein völlig neuer Baustoffmarkt für Handwerker und Privatkunden. Parallel zum Bestandsgebäude wird ein Neubau mit insgesamt 1500 Quadratmetern Fläche für Verkauf, Büro, Werkzeug-Fachmarkt und Ausstellung entstehen. Ein Altgebäude, das nahe der Straße stand, ist bereits abgerissen worden. 400 Quadratmeter sind als Ausstellungsfläche für Fliesen, Holz-Bodenbeläge, Innentüren, Fenster und Haustüren vorgesehen, weitere 530 für den Fachmarkt. Zusätzlich wird im Außenbereich auf etwa 700 Quadratmetern eine neue Garten- und Landschaftsbau-Ausstellung errichtet. Und: Das Thema Verblendsteine und Fassadengestaltung wird mit mehr als 150 Exponaten ebenfalls neu aufgestellt.

Der Bau hat bereits begonnen, die Fertigstellung ist im Dezember 2016 zu erwarten. Das Altgebäude soll anschließend abgerissen werden. Dort entstehen neue Parkplätze für Kunden. Kurz: Die bauwelt in Hollenstedt macht einen Quantensprung und sucht bereits jetzt nach qualifiziertem Personal, denn künftig werden vor Ort mehr Mitarbeiter benötigt. Die Eröffnung ist für April 2017 vorgesehen. Wichtig: Der Verkauf geht während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt weiter.

Grenzenlos in der Zentrale

Einen Verkaufstresen gibt es zwar noch, aber wer die bauwelt-Zentrale an der Maldfeldstraße auf der Grenze zwischen Harburg und Seevetal betritt, der merkt sofort: Hier sieht es irgendwie anders aus. Die neue Tresenanlage ist hell beleuchtet, hinter den Mitarbeitern sorgen große beleuchtete Bilder für Baustimmung – zumindest könnte die dort abgebildete Chinesische Mauer mal wieder saniert werden. Ein Bildschirm informiert über Aktuelles aus der bauwelt. Trotz Tresens ist die Grenze zwischen Verkauf und Käufer irgendwie aufgehoben.

Auch akustisch hat sich etwas getan – an der Decke hängen große Schallschutzpaneele. Die Unterhaltung wird dadurch angenehmer. Derzeit werden neue Arbeitsplätze für etwa 60 Vertriebsmitarbeiter gebaut. Alles mit dem Ziel, einen direkteren Kundenkontakt herzustellen. Wer in die bauwelt kommt, soll nicht nur professionelles Baumaterial bekommen, sondern auch professionell beraten werden – zum Beispiel in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Trockenbau und Rohbau, aber auch Sicherheit, Brandschutz, Emissionsschutz und Energieeinsparung. Das war bislang zwar auch so, doch nun kommt noch ein Schuss Wellness hinzu. Kurz: Vom erdigen Baustofffachhandel früherer Jahrzehnte ist kaum noch etwas zu merken, denn es macht sich angenehme Atmosphäre breit.

Grünes an der Luhe

Am bauwelt-Standort Winsen herrscht ebenfalls Neubaustimmung. Hier wird unter anderem eine größere Garten- und Landschaftsbau-Ausstellung mit Themengärten, Natursteinpflaster, Klinkerplatten und keramischen Platten angelegt. Dieser Bereich zwischen der bauwelt und dem Obi-Markt war bislang eher klein dimensioniert, künftig finden die Kunden hier reichlich Inspiration. Die Eröffnung ist für Mai geplant. Zwei Mitarbeiter stehen speziell für diesen neuen Bereich als Berater zur Verfügung. Die alte Ausstellung wurde komplett abgerissen – hier dürfen künftig Kunden parken. Auch die Themen Verblender und Dachziegel werden neu ausgestellt. wb