Harburgs Meister haben den Willen zum Grillen

Foto: Wolfgang BeckerMan kennt sich aus der Nachbarschaft: Bezirkshandwerksmeister Peter Henning (links), Julia Wesseloh von der Brauerei Kehrwieder und Lührs-Geschäftsführer Andreas Brandes.

Mit einer gelungenen Premiere beim Binnenhafenfest hat sich das Harburger Handwerk in der Öffentlichkeit zurückgemeldet. Bezirkshandwerksmeister Peter Henning  und sein Team hatten es geschafft, während des beliebten Festes rund um den Lotsekanal „75 Meter Handwerk“ auf die Beine zu stellen. Das Echo aus den Betrieben ist positiv: Im kommenden Jahr will das Handwerk wieder Präsenz im Hafen zeigen und sich noch mehr auf die Gäste einstellen – darunter viele Familien mit Kindern. Beim „Meistergrillen“ auf dem Betriebsgelände von Lührs & Co. in Beckedorf gab Henning jetzt die Linie vor: „2018 wollen wir das Handwerk auf 100 Metern darstellen.“

Das „Meistergrillen“, gesponsert von der Hamburger Volksbank, ist ein geselliges Treffen des Handwerks mit Politikern und Gästen vor der Sommerpause. Nach dem Start bei Hartmann Haustechnik in Wilhelmsburg im vorigen Jahr ging es dieses Mal wieder über die Grenze: nicht in den Bezirk Mitte, sondern in die Gemeinde Seevetal. Das Gewerbegebiet Beckedorfer Bogen (siehe auch Seiten 20 und 23) liegt unmittelbar an der Stadtgrenze zu Hamburg – hier fand das alteingesessene Harburger Unternehmen Lührs & Co. (Heizung, Bäder, Sanitär) vor wenigen Jahren den nötigen Platz zum Expandieren. Geschäftsführer Andreas Brandes: „Wir fühlen uns aber Harburg sehr eng verbunden – immerhin ist unser Unternehmen 130 Jahre alt.“


Für Furore sorgte Julia Wesseloh. Sie und ihr Mann Oliver betreiben im benachbarten Sinstorf auf dem Puhst-Gewerbehof die kleine, aber feine Hamburger Kreativ-Brauerei Kehrwieder und halten damit die Harburger Brau-Tradition hoch. Die Meister und ihre Gäste erlebten deshalb die perfekte Ergänzung zu den Grillkünsten der Schlachterei Ernst – zwei Namen, die man sich merken sollte. wb