Auf die letzten Meter kommt es an!

Dr. Christian Kurse, Jan BauerSie bringen Buchholz digital an die Spitze: Dr. Christian Kuhse (links), seit 2013 Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Buchholz, und Vertriebsleiter Jan Bauer.

So stärkt die Nordheidestadt Buchholz mit ihrem kommunalen Glasfasernetz den Standort für Bürger und Unternehmen.

in Internetanschluss mit hohen Übertragungsraten, der die Kennzeichnung „schnell“ wirklich verdient, ist im digitalen Zeitalter von entscheidender Bedeutung. Mag man privat vielleicht bloß ungeduldig werden, weil es beim Videodienst mal wieder ruckelt – die Marktgesetze im Geschäftsleben sind weniger rücksichtsvoll, wenn die Technik nicht mithält. Was ursprünglich für Unternehmen der Digitalbranche namensgebend war, überträgt sich zunehmend auf die klassischen Industrie- und Gewerbeunternehmen. In deren Produktion, Logistik und Kommunikation gewinnen immer stärker digitale Dienste und Anwendungen an Bedeutung, die auf die Verarbeitung großer Datenmengen angewiesen sind. Und die werden weiter wachsen: 90 Prozent der weltweit vorhandenen Daten wurden erst in den vergangenen zwei Jahren geschaffen . . .

Kurz: Der Anschluss an eine Datenautobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung hat für Betriebe bei der Standortwahl inzwischen höchste Priorität. Früher ging es in erster Linie um eine gute Verkehrsinfrastruktur, heute ist für neue Gewerbegebiete der Datenfluss unter der Erde genauso entscheidend. Für die Planer bedeutet das: keine Erschließung neuer Gewerbeflächen mehr ohne die Verlegung von Glasfaserkabeln.


Glasfasertechnik wird zum Standortvorteil

Noch immer werden alte Leitungsnetze aufgerüstet, um heutige Datenmengen in akzeptabler Zeit transportieren zu können. In Buchholz hat man sich dagegen gleich für die Glasfasertechnologie entschieden, da sie praktisch unbegrenzte Bandbreiten zur Verfügung stellt und damit auch in Zukunft nicht „verstopft“. Mit den eigenen Tochterunternehmen Buchholz Stadtwerke und Buchholz Digital baut die 40 000-Einwohner-Stadt in der Nordheide ein eigenes kommunales Glasfasernetz auf. Bis 2018 sollen bereits rund 30 Prozent aller Haushalte angeschlossen sein, um TV, Telefon und Internet mit 300 Mbit/s aus einer Hand zu erhalten.

Der Vorteil gegenüber Wettbewerbern: Buchholz Digital legt die Glasfaserkabel direkt bis zum Kunden. „Jeder weiß doch heute, dass es wie im Sport auf die letzten Meter ankommt. Ist nur der nächste Verteilerkasten am Glasfasernetz, die Hausanschlüsse aber noch alte Kupferkabel, sinkt die Geschwindigkeit mit jedem Meter, den die Daten vom Verteiler bis ins Haus unterwegs sind. Um diese Verluste zu vermeiden, haben wir uns in Buchholz von Anfang an dafür entschieden, bei der Geschwindigkeit keine Kompromisse einzugehen“, sagt Jan Bauer, Vertriebsleiter von Buchholz Digital. Damit die Glasfaser ihre Lichtgeschwindigkeit ungebremst ausspielen kann, ist FTTH (engl. Fiber To The Home/Glasfaser ins Haus) die ideale Anschlussart von Buchholz Digital. Kunden in den neuen Ausbaugebieten erhalten die ganze Bandbreite von derzeit 300 Mbits/s in beide Richtungen (Up-/Download) ohne Entfernungs- oder Geschwindigkeitseinschränkungen.

Immobilie mit Lichtgeschwindigkeit

In den aktuellen Netzerweiterungsgebieten Buchholzer Berg Nord und Teilen der Innenstadt laufen derzeit die Tiefbauarbeiten auf Hochtouren. Die rund 2600 Wohneinheiten erhalten während eines Aktionszeitraumes die Möglichkeit für einen kostenlosen Hausanschluss ans Glasfasernetz. „Die bereits angeschlossenen Kunden sind vollauf zufrieden“, freut sich Jan Bauer und führt das auf das Produktangebot und den guten Service von Buchholz Digital zurück. „Wir sind ein erfahrener Netzbetreiber und als kommunales Unternehmen für die Buchholzer ein vertrauter Ansprechpartner. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist die beste Werbung für uns.“

Hinzu kommt, dass Glasfaseranschlüsse auch für die Immobilienwirtschaft von wachsender Bedeutung sind. Wohnungen, die nicht über schnelles Internet verfügen, lassen sich in Zukunft schlechter vermieten. Das Gleiche gilt für Eigentümer: Wer sein Einfamilienhaus zukunftssicher machen will, denkt wahrscheinlich zuerst an Wärmedämmung. Für die nachwachsende Käufergeneration spielt aber der Breitbandanschluss oft eine größere Rolle. Einfamilienhäuser in der Fläche könnten es schwer haben. Was in den 90er-Jahren die Funklöcher im Mobilfunk waren, sind heute die „weißen Flecken“ auf der Breitbandkarte: Gebiete, in denen die großen Anbieter die Tiefbaukosten für den kompletten Ausbau bis zum Kunden scheuen. Wer im Netzgebiet von Buchholz Digital wohnt oder arbeitet, kann sich dagegen freuen. Die nächsten Netzerweiterungsgebiete für das Jahr 2017 sind wohl schon in Planung. avh


Info: Buchholz Digital ermöglicht …

  • TV-Angebot in nie gekannter Auswahl und höchster Bild-/Tonqualität
  • Gerüstet für neue Formatgenerationen der Zukunft
  • Buchholz Pay-TV mit zahlreichen HDTV- und internationalen Kanälen
  • Internet-Bandbreite ohne Schwankungen: 300 Mbit/s im unbegrenzten Up- und Download
  • Stabile Flatrate ohne Drosselung
  • Online-Arbeiten und interaktive Anwendungen ohne Zeitverzögerung
  • Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz (ohne Sonderrufnummer) und in nationale Handy-Netze
  • Keine Grundgebühr mehr bei anderem Anbieter
  • Beste digitale Gesprächsqualität

Weitere Infos: www.buchholz-digital.de