Hightech im Einfamilienhaus Stade: Lindemann überrascht mit pfiffigen Ideen und einem ausgeklügelten Hausbau-Angebot

Foto: Wolfgang BeckerKatharina Witt zeigt im BauErlebnisHaus eines der Hausmodelle aus dem Lindemann-Programm. Ihr Tipp für Bauherren: „Bringen Sie unbedingt Ihre Frau mit!“

Eine Tür, die sich per Infrarot-Kennung selbstständig öffnet, wenn der Hauseigentümer sich nähert. Fingerprint statt Haustürschlüssel. Eine Fensterscheibe, die per Fernbedienung von Klarglas auf Milchglas umschaltet und undurchsichtig wird. Eine Griffolive, die Unbefugte mit 110 Dezibel in die Flucht schlägt, wenn sie sich am Fenster zu schaffen machen. Fenster, die sich bei Sonneneinstrahlung durch automatisch gesteuerte Sonnenschutzanlagen selbst verdunkeln. Eine Katzenklappe, die sich chipgesteuert öffnet, wenn der autorisierte Familienkater ins Haus möchte. Oder aber eine im Fenster integrierte Alarmanlage, die bei Glasbruch oder Einbruchsversuch entsprechenden Alarm auslöst. All dies findet der Besucher im BauErlebnisHaus in Stade, wenn er sich in der Ausstellung bei Lindemann über Hightech im Haus informieren möchte. Das Stader Bauunternehmen, bekannt vor allem durch repräsentative Hochbauten gerade auch im gewerblichen Bereich, überrascht mit einer innovativen Offensive, die insbesondere für den privaten Bauherren interessant ist, der ein neues Einfamilienhaus plant.

Lindemann

Die Fensterkonstruktionen entstehen am Computer und werden über
CNC-Maschinen verarbeitet: Sägen, Verschweißen, Bohren – alle Arbeitsgänge finden in Stade statt.


Da sich Lindemann als Allround-Anbieter versteht, gibt es zu der schrillen Türolive natürlich auch ein komplettes Haus. Oder besser andersherum: Das Unternehmen baut pro Jahr an die 30 Einfamilien- und Doppelhäuser; Schwerpunkt im Landkreis Stade, aber auch darüber hinaus im Süden der Metropolregion und im Elbe-Weser-Dreieck. Aktuell sind mit den Modellen Lounge 175 und Smartline 600plus zwei neue Entwicklungen hinzugekommen – eine Antwort auf den nach wie vor anhaltenden Bauboom. Katharina Witt: „Die Nachfrage ist unvermindert. Das können wir eindeutig bestätigen.“ Gründe dafür sind die neuen Baugebiete im Landkreis Stade und die anhaltende Niedrigzinsphase.

Stein auf Stein

Die Bauweise ist konservativ und durchdacht, wie David Staats sagt: „Wir bauen Stein auf Stein und brauchen für den Bau eines Hauses etwa sechs Monate. Das ist allein schon deshalb wichtig, um dafür zu sorgen, dass die Feuchtigkeit raus ist, wenn der Eigentümer einzieht.“ Und Katharina Witt hat noch einen anderen Aspekt im Sinn:

„So ein Hausbau fordert dem Bauherren jede Menge Entscheidungen ab. Da ist es manchmal auch gut, wenn diese reifen können. Ein Kind bekommt man ja auch nicht in drei Monaten.“

Voraussichtlich im Januar bringt Lindemann einen aktualisierten Hauskatalog heraus. Unabhängig davon können sich interessierte Bauherren im BauErlebnisHaus sechs verschiedene Einzelhaus-Modelle anschauen und sich eingehend beraten lassen. Außerdem finden sich hier anschauliche Modelle zu den Themen Energieversorgung, Wandaufbau, Fenster, Türen, Vordächer, Klinker und Vielem mehr. Alles nach dem Motto: Anfassen erwünscht.

Allerdings: Das Haus von der Stange gibt es nicht. Alle Haustypen sind flexibel veränderbar. Da auch der Preis eine entscheidende Rolle spielt, werden zwei Linien angeboten. Die Smartline steht für die günstigeren Häuser. Hier ist bei der Konzeption darauf geachtet worden, aufwendige Konstruktionen zu vermeiden. Die Grundrisse sind einfacher.

Wert wird auch auf eine schlanke Beratungslinie gelegt. Katharina Witt: Vom ersten Gespräch bis zur Schlüsselübergabe hat der Kunde zwei, im Höchstfall drei Ansprechpartner. Grundsätzlich sind Malerarbeiten und der Bodenbelag (abgesehen von den gefliesten Flächen) nicht im Hauspreis enthalten. Dasselbe gilt branchenüblich für die Anschlussarbeiten (Gas, Wasser, Kanal, Strom, Internet). wb