Mit größter Technik gegen kleinste Tumore

Klinik Dr. HanckenZentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie, Klinik Dr. Hancken.

Strahlentherapie: Klinik Dr. Hancken setzt auf modernste Technik und kompetente Ärzte.

Strahlentherapien zählen bei vielen Krebs-erkrankungen zu den Standardbehandlungen, die häufig nach der Entfernung eines Tumors zur Sicherung des Behandlungsergebnisses, in manchen Fällen auch als alleinige Methode zur Beseitigung von einzelnen Tumoren oder Metastasen angewendet werden. In der Klinik Dr. Hancken in Stade wird die Radioonkologie seit 1934 bei vielen Krebserkrankungen eingesetzt. Und von Anfang an verfügte die Klinik über die jeweils modernsten Geräte und Technologien.

Heute stehen den Strahlentherapeuten der Klinik Dr. Hancken zwei baugleiche Linearbeschleuniger, die durch ständige Updates und Erweiterungen auf dem neuesten Stand gehalten werden, zur Verfügung. „Damit können wir alle aktuellen radioonkologischen Methoden anwenden“, sagt Dr. Markus Herrmann, der Leitende Arzt des Zentrums für Strahlentherapie/Radio-onkologie im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Klinik Dr. Hancken. Die hervorragende technische Ausstattung schafft die Voraussetzungen für die Anwendung dieser Behandlungstechniken. Aber auch andere entscheidende Kriterien sind erfüllt: die hochpräzise Lagerung der Patienten, aufwändige Planungs- und Verifikationsprogramme, technische Spezifikationen der Bestrahlungsgeräte und die Einbindung zusätzlicher spezieller Techniken – wie die IGRT (bildgeführte Strahlentherapie) und das Atem-Gating – die atemgesteuerte Überwachung der Tumorbeweglichkeit –, die routinemäßig angewendet werden. Die hohe Qualifikation und Spezialisierung der beteiligten Ärzte, Physiker und Assistentinnen (MTRA) garantiert die schnelle, schonende und präzise Behandlung.

Schnelle Behandlung

Das sind sehr gute Bedingungen für die Patienten, aber auch für die Ärzte, die dadurch hochwirksame Therapien mit möglichst geringen Nebenwirkungen anbieten können. Dr. Herrmann hat sein Team Mitte Oktober mit einem kompetenten Kollegen verstärkt: Dr. Benjamin Ndawula ist von Harburg nach Stade zum MVZ für Strahlentherapie/Radio-onkologie gewechselt. Der gebürtige Pirmasenser hat in Mainz und Bonn Medizin studiert, 2010 die Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin und 2015 zum Facharzt für Strahlenmedizin absolviert, danach arbeitete er als Oberarzt in der Klinik für Strahlentherapie der Universität Lübeck und einige Monate in der Strahlentherapie Harburg. „Mein eigentliches Ziel war schon lange die Arbeit im MVZ für Strahlentherapie der Klinik Dr. Hancken“, sagt Dr. Ndawula, der mit einer Arbeit zur perkutanen Strahlentherapie bei Prostatakarzinomen promovierte. „Mit der hervorragenden technischen Ausstattung und durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Radiologischen Diagnostik, der Hämato-onkologie, der interventionellen Radiologie und der Nuklearmedizin haben wir hier ideale Bedingungen, um unseren Patienten die für sie am besten geeigneten Therapien anbieten zu können.“

Sektorübergreifende Betreuung

Die moderne Ausstattung und die Installation der neuesten Technik ist dem geschäftsführenden Gesellschafter, Dr. Christoph Hancken, das wichtigste Anliegen: „Mein Ziel ist es, den Menschen, die in der Elbe-Weser-Region leben, vor Ort ohne lange Wege mindestens so gute Voraussetzungen für Tumorbehandlungen zu bieten wie sie sie in Hamburg finden könnten.“ Die räumliche Konzentration aller Disziplinen in Stade beschleunigt auch den Behandlungsablauf. Wenn für eine Therapiekontrolle eine Computertomographie (CT), eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine andere spezielle Untersuchung wie ein PET-CT erforderlich ist, erhalten die Patienten meist noch am selben Tag einen Termin, ohne lange Wartezeiten oder weite Wege auf sich nehmen zu müssen. Außerdem können Patienten, die in den MVZ für Hämatologie, Onkologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin ambulant behandelt werden, auch jederzeit stationär aufgenommen werden. Sie werden dann von denselben Fachärzten betreut, die sie ambulant behandelt haben.

Diese sogenannte sektorübergreifende Betreuung schafft in der Klinik Dr. Hancken die Voraussetzungen für eine umfassende, interdisziplinär eng verzahnte, schnelle und reibungslose onkologische Versorgung. Darüber hinaus ist die Hanckenklinik Partner von sechs Tumorzentren, einschließlich des jüngst etablierten Pankreaskrebszentrums. Abgerundet wird das Spektrum strahlentherapeutischer Leistungen durch die stereotaktische Strahlentherapie, die auch in einigen Fällen als Radiochirurgie tituliert werden. Diese hochpräzise radioonkologische Behandlungsform eröffnet bei bösartigen wie auch einigen gutartigen Erkrankungen weitere, bisher nicht realisierbare Behandlungsansätze.