Schwerpunkt in Harburg: Die Versorgung von Frauen und Kindern

MariahilfChefärztin Dr. Caroline Schmitt (Mitte mit Stethoskop) mit ihrem Team auf Visite auf der Kinder­station Calixta.

Die HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg ist ein Hightech-Krankenhaus mit familiärer Atmosphäre.

Sas Lächeln auf ihrem Gesicht ist sanft und geduldig, das Kind auf ihrem Arm nackt und pausbäckig. Die Heilige Maria und ihr Sohn stehen im Foyer des Haupthauses der HELIOS Mariahilf Klinik in Harburg. Die alte Statue, die schon seit Jahrzehnten zum Krankenhaus gehört, begrüßt auch im neuen Gebäude an der Stader Straße die Besucher. Zahllose zärtliche Berührungen haben den farbigen Lack der hölzernen Madonna im Laufe der Jahre  stumpf werden lassen. Blitzblank dagegen schimmert es zu Füßen des Jesuskinds. Dort liegen gehäuft einige Kupfermünzen. Cent-Stücke, die von Glück und Dankbarkeit für eine gesunde Geburt, für Genesung von Krankheit oder Heilung von Verletzungen zeugen.

Der Muttergottes gegenüber hängt ein historisches Foto. Das Bild zeigt die Kutsche, mit der die ersten katholischen Schwestern im Jahr 1900 in Harburg einzogen, um eine Krankenstation zu gründen. Die Stationen in den oberen Stockwerken der Klinik sind nach den wohltätigen Klosterfrauen benannt: Valeria, Calixta, Jacoba. Mit dem Verweis auf die Wurzeln signalisiert die HELIOS Klink Hamburg: Das Mariahilf bleibt auch nach dem Neu- und Umbau zur Hightech-Klinik, das, was es immer war: ein familiäres Haus, Werten verpflichtet.


Pro Jahr im Schnitt 1600 Geburten

Die Versorgung von Geburten und Kindern ist traditionell mit der Mariahilf Klinik verbunden und über Jahrzehnte etabliert. Viele Bürger aus Harburg Stadt und Land sind und werden hier geboren. Mit dem Frau-Mutter-Kind-Zentrum im Neubau erfährt diese Spezialisierung weitere Aufwertung. Im Mariahilf kommen jährlich durchschnittlich 1600 Kinder zur Welt, Tendenz steigend. Schon während des Umzugs erblickte der erste Säugling im Neubau die Welt. Ein farbenfrohes, lichtes Reich. Die fünf Kreißsäle sind in unterschiedlichen Tönen gehalten, liebevoll eingerichtet und mit allem ausgestattet, was eine Niederkunft angenehmer zu gestalten vermag.

Kurze Wege bei Komplikationen

Weil nicht jede Geburt problemlos verläuft, liegen unmittelbar nebenan der Operationssaal für Kaiserschnitte und die Neugeborenen-Intensivstation. Sollten Komplikationen auftreten, sind die Räumlichkeiten zur bestmöglichen Versorgung von Mutter und Kind nur ein paar Schritte entfernt. Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche und ab einem Gewicht von 1250 Gramm werden im „Storchennest“, dem Perinatalzentrum, auf demselben Stockwerk versorgt. Die Gewissheit, selbst im Notfall nicht vom Kind getrennt zu sein, ist für viele werdende Mütter bei der Auswahl der Geburtsklinik ausschlaggebend.

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind einmalige und sehr berührende Ereignisse mit intensiven Erfahrungen für Mutter, Vater und Kind. Das Elternzentrum Mariahilf bietet Kurse „Rund um Schwangerschaft, Geburt und Baby” sowie eine fachkundige und qualifizierte Begleitung für die Zeit bis zur Geburt und darüber hinaus an. Das Team aus erfahrenen Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern legt großen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre, die das Gefühl von Fürsorge und Geborgenheit vermittelt.