Projektentwicklung à la Lindemann

LindemannAuch der Hallenbau gehört zu den Geschäftsfeldern, in denen Lindemann aktiv ist.

Vom Bauunternehmen zum Gesamtdienstleister in der Region – Drei Projekte mit hohem Gestaltungsfaktor.

Baufirmen wollen Bauen – das ist der Zweck aller unternehmerischen Aktionen. Und natürlich Geld verdienen. Das ist das Ziel. Wenn der Schritt vom Bauunternehmen zum Gesamtdienstleister gelingt, ist eine nächste Stufe erreicht, denn dann übernehmen Unternehmer auch Verantwortung für die städtische Entwicklung. Im Immobilien-Special 2015 finden sich eine ganze Reihe Beispiele für solche Unternehmen. Dass sich innovative Ansätze, gute Architektur und Mut zur Mitgestaltung miteinander vereinbaren lassen, dafür steht der Name Lindemann. Die Stader Unternehmensgruppe ist seit gut einem Jahr verstärkt auf dem Gebiet der Projektentwicklung unterwegs und hat mit Marcus Witt einen versierten Treiber an Bord, der jetzt durch Controllerin Julia Kohls personell unterstützt wird. Gleich drei Projekte zeigen beispielhaft, wohin die unternehmerische Reise in Zukunft gehen wird.

Hallenbau und Fachmarktzentrum


Der Name Lindemann findet sich auf den Bauschildern zahlreicher Projekte. Seit Jahren ist das Unternehmen im Hallenbau für Airbus unterwegs. Im neuen Buxtehuder Gewerbegebiet Ovelgönne wurde jetzt eine 5500-Quadratmeter-Halle inklusive Büro-Trakt für EP Logistik gebaut. Lindemann-Geschäftsführer Peter Witt: „Das ist ein Beispiel für den Gewerbebereich, in dem wir sehr aktiv sind. Wir gehen jetzt aber verstärkt dazu über, ganze Areale zu entwickeln. Das ist die Ausrichtung für die Zukunft.“ Zum Beispiel das 24 000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Technik-Museums an der Freiburger Straße in Stade. Dort am Kreisel wird ein Fachmarktzentrum mit 11 000 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Das Grundstück hat Witt Mitte August gekauft. Die Ansiedlung eines Bau- und Gartenfachmarkts sowie eines Aldi-Markts ist bereits beschlossene Sache. Weitere Filialisten sollen hinzukommen. Bis Mitte 2016 soll die Stadt Baurecht schaffen, so der Plan, danach wird sofort mit dem Bau begonnen.

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Er richtet die Lindemann-Unternehmensgruppe stark auf Projektentwicklung aus: Inhaber Peter Witt.

Firmenchef Witt und Projektentwickler Witt (nicht verwandt) gehen davon aus, dass diese Lage mit Blick auf die künftige Weiterführung der A26 Richtung Bützfleth eine hohe Besucherfrequenz verspricht. Mit dem Einzug der Fachmärkte wird für 2017 gerechnet. Gesamtinvestitionssumme: rund 17 Millionen Euro.

Verwaltungszentrum und Wohnungsbau

Deutlich kleiner, aber dennoch gestalterisch interessant ist das Gewerbegrundstück „Am Güterbahnhof“ in Stade. Es liegt östlich der Hansebrücke zwischen den Gleisen und dem Kreisel. Hier soll ein neues Verwaltungszentrum entstehen. Noch in diesem Jahr soll das Nutzungskonzept vorliegen. Auf dem 4200 Quadratmeter großen Grundstück kann im kommenden Jahr, nutzerabhängig, ein bis zu 8500 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude realisiert werden. Als Nutzer ist unter anderem die Deutsche Rentenversicherung (Standort Stade) im Gespräch.

Szenenwechsel: Auch jenseits der Elbe ist Lindemann präsent – unter anderem mit einem neuen Hamburger Bürostandort in der Gotenstraße. In Altona entsteht 2016 unter dem Namen ALTO ein Immobilienobjekt der Extraklasse, wie Marcus Witt sagt. Gebaut werden zwei fünfstöckige Häuser an der Breiten Straße – mit insgesamt 28 attraktiven Wohnungen, darunter acht preisgebundene. Ein Standort, der Weitsicht garantiert, denn zumindest aus den oberen Stockwerken fällt der Blick direkt auf die beeindruckenden Containerbrücken des Hamburger Hafens. wb

Web: www.lindemann-gruppe.de/projektentwicklung


Info:  Attraktive Renditen für Kapitalanleger

Beim Butterberg

Beim Butterberg

In Apensen wurde das Wohnprojekt „Beim Butterberge“ hochgezogen. Drei Häuser mit insgesamt 32 Wohneinheiten zwischen 64 und 127 Quadratmetern Wohnfläche. In Haus A stehen seit kurzem nur noch sieben von acht Wohnungen zum Verkauf, Haus B ist komplett verkauft und in Haus C sind von zwölf Wohnungen noch vier zu haben – zu Preisen von 223 300 Euro
(87 Quadratmeter) bis 326 900 Euro
(127 Quadratmeter). Kapitalanleger dürfen mit einer Rendite von etwa 3,75 Prozent rechnen.

Stader Heisterbuschquartier

Stader Heisterbuschquartier

Die ehemalige Förderschule der Handwerkskammer im Stader Heisterbusch-Quartier wurde von Lindemann komplett saniert und zu Wohnraum ausgebaut. Hier sind von den 19 Wohneinheiten gerademal noch zwei übrig (94 und 131 Quadratmeter). Die prognostizierte Rendite für Anleger liegt sogar bei 4,4 Prozent.

Kontakt: Mario Thomaschewsky und Christoph Oehlke,
Telefonnummer: 0 41 41/526 300
Mail: haus@lindemann-gruppe.de