Landräte-Konferenz in Trebel

OlympiaSo soll das Olympia-Gelände in Hamburg in etwa aussehen – wenn sich die Hansestadt in einem mehrstufigen Verfahren gegen weltweite Konkurrenten wie Paris und Boston durchsetzt.

Olympia 2024 in Hamburg auch gut für die Wirtschaft

Wir wollen Olympia 2024 in Hamburg!“ Mit diesem Bekenntnis und voller Zuversicht unterstützen die elf Landräte des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg die Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) für Hamburg als Austragungsort der Sommerspiele 2024. Landrat Manfred Nahrstedt (Lüneburg) und seine Kollegen zeigten sich bei einem Treffen in Trebel im Landkreis Lüchow-Dannenberg einig: „Die Spiele sind eine Riesenchance für die Region. Nicht nur für Sportbegeisterte aus dem Hamburger Umland würde mit der Olympiade in der Hansestadt ein Traum wahr.“

Die internationalen Wettkämpfe seien erfahrungsgemäß Ansporn für den Breitensport und die Sportvereine in der Umgebung des Austragungsortes. Unstrittig sei auch, dass die Region im Umfeld einer Olympiastadt kurzfristig, aber auch auf lange Sicht, davon profitiere, dass die Welt auf die Region schaut, meinen die Landräte. Dass eine Olympiade einem nachhaltigen Konjunkturprogramm gleichkommt und die Verkehrsinfrastruktur stärkt, beweise das Beispiel London: Die Sommerspiele 2012 hatten dort 13 700 Aufträge für Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als drei Milliarden Euro ausgelöst. Gewinner waren überwiegend kleine und mittlere Betriebe.


Gemeinsam wollen die Landräte aus der Region die Bewerbung Hamburgs unterstützen: „In den nächsten zwei Jahren bis zur endgültigen Entscheidung über den Austragungsort der Spiele 2024 durch das Internationale Olympische Komitee müssen wir alles tun, damit Hamburg Austragungsort wird – auch wenn wir nur kleine Räder im Getriebe sind. Eine Olympiade in Hamburg ist eine wirklich einmalige Chance, die Konjunktur und Infrastruktur in der niedersächsischen Nachbarschaft der Hansestadt in Schwung zu bringen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Für die Landkreise Lüneburg und Harburg ist das Turnier- und Eventgelände Luhmühlen als olympischer Reiterstandort im Gespräch. Die Region könne Gäste und Sportler der Olympischen Spiele beherbergen, Trainingsstätten für die Wettbewerbsteilnehmer bieten und das kulturelle Programm der Spiele bereichern, sind sich die Landräte sicher.