„Cybercrime aus polizeilicher Sicht“

Foto: Der Wirtschaftsverein e. VAndreas Dondera vor den Gästen im Auditorium || Foto: Der Wirtschaftsverein e. V.

Eine vom Wirtschaftsverein organisierte Veranstaltung für Unternehmen.

„Cybercrime aus polizeilicher Sicht – Aktuelle Phänomene und Handlungsempfehlungen“  war das Thema der Monatsveranstaltung des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden im März. Mit Andreas Dondera, Erster Kriminalhauptkommissar bei der Abteilung gegen Wirtschaftskriminalität im Landeskriminalamt Hamburg und Ansprechpartner der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime der Hamburger Polizei war der richtige Mann am richtigen Ort, um in verständlich launischer Weise ein schwieriges, aber gerade für Unternehmen wichtiges Thema aufzubereiten. Mehr als 100 Wirtschaftslenker aus dem Hamburger Süden kamen im Ingenieurwerk, dem Kompetenzzentrum leistungsstarker Ingenieurbetriebe verschiedener Fachrichtungen und Dienstleistungen im Raum Hamburg an der Georg-Wilhelm-Straße zusammen, um sich über Betrugsmaschen wie CEO-Fraud zu informieren, bei dem unter Verwendung falscher Identitäten Firmen dazu gebracht werden Gelder zu überweisen.

Dondera schilderte plastisch und verständlich, wie die Täter vorgehen, wie die Polizei ermittelt und wo ihre Grenzen bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität liegen, die oft von professionell organisierten Tätergruppen aus dem Ausland begangen wird. Vor allem konnte Dondera vermitteln, welche Sicherungsmaßnahmen Firmen, aber auch Privatleute vornehmen können, um das Risiko Opfer von Cyberkriminalität zu werden zu minimieren. Dondera gab auch einen Ausblick auf zukünftige Betrugsmaschen, beispielsweise durch Computerprogramme, die menschliche Stimmen, wie die eines Geschäftsführers, „erlernen“ und perfekt imitieren können.

Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Vorstandsvorsitzende des Wirtschaftsvereins, Arnold G. Mergell, seine Vorstandskollegin Franziska Wedemann für die 25-jährige Mitgliedschaft im Wirtschaftsverein des Unternehmens Backhaus Wedemann.

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