Einblicke in die Welt der Finanzen

Foto: Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.v.l. Kathrin Rammin, Referentin Personal- und Führungskräfteentwicklung bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, stellte die Ausbildungsmöglichkeiten und das Bewerbungskonzept des Kreditinstitutes vor. Der Einladung der Arbeitskreisleiterinnen Anika Hafner und Daniela Beuing von der Landesschulbehörde sowie Renate Peters vom Arbeitgeberverband folgten über 20 Lehrkräfte und Berufsberater aus dem Landkreis Harburg. || Foto: Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft zu Besuch bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Wer etwas von Finanzen versteht, hat gute Karten. Beruflich wie privat ist es sinnvoll, den Überblick über die Geldströme zu behalten. Doch bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude kommt es nicht nur darauf an, mit Zahlen umgehen zu können.

„Die Mathematiknote allein ist für uns nicht entscheidend. Wir freuen uns besonders über Bewerber, die kommunikativ und engagiert sind“,


verrät Kathrin Rammin, Verantwortliche für die Ausbildung bei dem Harburger Kreditinstitut. Ihre Zuhörer sind Pädagogen von den allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie Berufsberater der Agentur für Arbeit aus dem Landkreis Harburg.  Auf Einladung des Harburger Arbeitskreises Schule-Wirtschaft des Lüneburger Arbeitgeberverbandes besuchten sie kürzlich die Sparkassenfiliale in Harburg, um sich über die Voraussetzungen für eine Ausbildung sowie das Bewerbungsverfahren vor Ort zu informieren.

Dass die Sparkasse ein Online-Bewerbungsverfahren hat, war den meisten Pädagogen nicht neu, dass Papierbewerbungen nicht mehr willkommen sind, schon.

„Wir haben uns komplett von der Papierbewerbung verabschiedet und verweisen alle Bewerber auf unser Onlineportal. Dort kann der Bewerbereinfach und bequem alle Unterlagen hochladen und versenden“,

erklärt Kathrin Rammin. „Jeder Bewerber, egal ob künftiger Praktikant oder Azubi, erhält von uns eine Rückmeldung“, versichert die Personalerin. Geeignete Bewerber werden zunächst zu einem Eignungstest und anschließend zu einem Vorstellungsgespräch  eingeladen, hier können  die jungen Menschen nicht nur mit ihrem Wissen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit überzeugen.

„Uns ist es wichtig, die Lehrkräfte und Vertreter der regionalen Unternehmen zusammen zu bringen, damit wir Informationen aus erster Hand erhalten können“,

begründet Renate Peters vom Arbeitgeberverband das Engagement der Arbeitgeber. „Berufs- und Studienorientierung sind wichtige Aufgaben der Schulen, die Schulen brauchen dabei jedoch die Unterstützung der Wirtschaft“ ist sich Peters sicher. Dem können die beiden Leiterinnen des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, Anika Hafner und Daniela Beuing, nur zustimmen: „Wir brauchen Informationen aus den regionalen Unternehmen und engagierte Personalleiter, die mit unseren Schülern die Bewerbungsszenarien üben möchten“.

Schule/Wirtschaft  ist eine seit mehr als 60 Jahren bestehende, freiwillige Kooperation der Wirtschaft mit den Schulen in der Region. In dem Arbeitskreis engagieren sich Pädagogen und Vertreter der lokalen Unternehmen, um gemeinsam an der ökonomischen Bildung und der Berufsorientierung der Schüler zu arbeiten. Unterstützt wird der Arbeitskreis durch den Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.