Kreditergebnis auf neuem Rekordwert

Markterfolg durch intensiv gelebte Kundennetzwerke.

  • Höchster Zinsüberschuss seit 2012 trotz Niedrigzinsumfeld
  • Steigerung des Provisionsüberschusses unterstreicht nachhaltige Kundenbindungen
  • Expansives Kreditergebnis durch langfristiges Immobilienkreditgeschäft
  • Kräftiger Ausbau des Wertpapierertrags durch verantwortliche Anlageberatung
  • Vorteile genossenschaftlicher Netzwerkstrategie und digitale Marktchancen

Die Hamburger Volksbank hat ihren Markterfolg im Jahr 2017 kraftvoll ausgebaut. Dies zeigt sich vor allem anhand der außerordentlichen Wachstumsraten im Kreditgeschäft:

„Unser Kreditwachstum hat einen neuen Rekordwert erreicht. Wir freuen uns besonders über die Weiterempfehlungen durch unsere Kunden im Immobilienfinanzierungsgeschäft. Wir haben unsere Qualitätsstrategie erfolgreich erweitert“,

sagt Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat. Die intensiven Beratungsleistungen greifen ebenso im Wertpapiergeschäft.

„Wir haben uns eine verantwortliche Anlageberatung auf die Fahnen geschrieben: In einer dauerhaften Niedrigzinsphase müssen aus Sparern Anleger werden. Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich endlich mit großem Erfolg aus“,

so Brüggestrat. Der Zins- und Provisionsüberschuss konnte im vergangenen Geschäftsjahr trotz des Niedrigzinsumfeldes sehr erfreulich erhöht werden.

Offensive im Immobilienfinanzierungsgeschäft und zweistelliges Kreditwachstum
Im Jahr 2017 hat die Hamburger Volksbank ihre dienende Rolle für die Realwirtschaft mit großem Erfolg erfüllt und ihr Kreditergebnis nochmals überdurchschnittlich gesteigert. Der Kreditzuwachs um 12,8 Prozent auf 1770 Millionen Euro (+10,8 Prozent auf 1569 Millionen Euro in 2016) wird wie im Vorjahr zu 80 Prozent vom Firmenkundengeschäft (Unternehmen und Selbständige) und zu 20 Prozent von der privaten Baufinanzierung getragen. Der Schwerpunkt lag in beiden Bereichen auf dem langfristigen Immobilienfinanzierungsgeschäft.

„Mit unserer neuen ganzheitlichen Immobilienstrategie erhöhen wir nochmals unsere Durchschlagskraft im Bauträgergeschäft und nutzen die gesamte Wertschöpfungskette des Immobiliengeschäfts“,

so Brüggestrat. Dafür hat sich die Bank mit der Hamburger Volksbank Immobilien GmbH und in Kooperation mit den großen Hamburger Maklergesellschaften Stöben-Wittlinger und Wentzel Dr. breiter aufgestellt.

„Die Wohneigentumsquote liegt in Deutschland erst bei rund 52 Prozent. Als Vorteil bieten wir von der Grundstücksfinanzierung für einen Bauträger, über den Vertrieb von Eigentumswohnungen, bis zur Darlehensvergabe an den Privatkäufer alle Leistungen aus einer Hand. Für diese qualitative Vernetzung erhalten wir wachsenden Zuspruch“,

erläutert der Vorstandssprecher. Die enge Partnerschaft mit dem Mittelstand gehe immer mit einer strengen Risikoprüfung der Finanzierbarkeit einher.

„Wir haben unsere Kreditstandards trotz des außerordentlichen Wachstums keinesfalls gelockert. Das Kreditwachstum wird traditionell durch lokale Einlagen abgedeckt“,

so Brüggestrat.

Verantwortliche Anlageberatung führt zu Erfolgen
Die Kunden der Hamburger Volksbank sparen weiter auf hohem Niveau. Der Einlagenbestand ist mit 131 Millionen um 6,0 Prozent auf 2315 Millionen Euro gestiegen (2184 Millionen Euro in 2016). Hoch erfreut zeigt sich der Vorstandssprecher über den kräftigen Ausbau des Wertpapierertrags um 16 Prozent auf 5,8 Millionen Euro (5,0 Millinen Euro in 2016).

„Unsere Beratungsoffensive wirkt und führt endlich zu einem Mentalitätswechsel bei unseren Anlegern. Unser Ziel bleibt die Wissensvermittlung: Wenn der Zinseszinseffekt nicht mehr funktioniert, muss in zukunftsfähige Anlageformen umgeschichtet werden, um einen nachhaltigen Vermögensaufbau zu erzielen“,

erläutert Brüggestrat und verweist auf die preisgekrönte „Erlebnisausstellung Finanzanlage“, die noch bis zum 19.01. in der Filiale Altona besucht werden kann.
Die Kontinuität des genossenschaftlichen Erfolgskurses zeigt sich in der stabilen Kunden- und Mitgliederstruktur. 6800 Kunden aus der Metropolregion Hamburg konnte die Bank im Jahr 2017 als Neukunden begrüßen. Der Zuwachs bei den Mitgliedern betrug im Jahr 2017 1,1 Prozent auf 58.637 Anteilszeichnern (3,7 Prozent auf 57.993 in 2016). Brüggestrat sieht sein Geschäftsmodell bestätigt:

„Mehr als die Hälfte unserer Kunden hat sich aktiv für eine Mitgliedschaft entschieden. Der Netzwerkeffekt unserer genossenschaftlichen Qualitätsstrategie ist intensiv und führt zu steigendem Markterfolg.“

Kennzahlen außerordentlichen Wachstums und volkswirtschaftliche Pufferfunktion
Durch die Volumenausweitung im Kundengeschäft hat sich die Bilanzsumme der Hamburger Volksbank im Geschäftsjahr 2017 erfreulich um 6,3 Prozent auf 3,28 Millarden Euro erhöht (+5,2 Prozent auf 3,08 Millarden Euro in 2016). Der Zinsüberschuss erhöhte sich trotz des Niedrigzinsumfeldes auf 49,1 Millionen Euro und ist damit der höchste seit 2012 (47,9 Millionen Euro in 2016). Für die qualitätsorientierte Kunde-Bank-Beziehung spricht ebenso der Provisionsüberschuss, der sich deutlich auf 23,0 Millionen Euro erhöhte (21,3 Millionen Euro in 2016). Das Betriebsergebnis vor Bewertung gibt im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich auf 15,0 Millionen Euro nach (+ 0,5 Millionen Euro auf 16,1 in 2016):

„Das Betriebsergebnis ist zinsinduziert und offenbart die Asymmetrie zwischen außerordentlichen Wachstumsraten und der Niedrigzinszinspolitik der EZB. Mit unserem genossenschaftlichen Förderauftrag nehmen wir unsere neue volkswirtschaftliche Funktion in Kauf: Wir federn den negativen Einlagenzins der EZB gegenüber unseren Kunden ab. Dies schlägt mit jährlich mindestens 4,25 Millionen Euro zu Buche. Mit der Beteiligung eines kleinen Kundenkreises an diesen Kosten können wir dieser Pufferfunktion weiterhin nachkommen“,

so Brüggestrat. Die umfangreichen aufsichtsrechtlichen Kapital- und Liquiditätsvorgaben erfülle die Hamburger Volksbank komfortabel mit einer Gesamtkapitalquote in Höhe von 14,2 Prozent (17 Prozent in 2016).

Finanzielles Zuhause und digitale Marktchancen
Mit dem Ende des Geschäftsjahrs 2017 hat die Hamburger Volksbank die Konzeptphase ihres Strategieprojekts “Smartes Volksbanking in Hamburg 2020+” abgeschlossen und arbeitet konsequent an der Digitalisierung ihrer Wertschöpfungskette. Diese orientiere sich am veränderten Finanzverhalten:

„Der Kunde entscheidet, wann, wo und über welchen Kanal wir kommunizieren und Geschäfte abschließen. Er gestaltet sich sein finanzielles Zuhause autonom, und das beinhaltet weit mehr als die Filiale für die ausführliche persönliche Beratung. Neben der räumlichen Präsenz ist ebenso digitale Präsenz gefragt. Dafür bieten wir ihm zukünftig ein smartes Assistenzcenter. Hochqualifizierte Mitarbeiter kümmern sich schnell, zuverlässig und passgenau um seine Belange. Selbstverständlich gilt auch hier unser Motto ‚Man kennt sich‘ – es wird durch Smart Data erweitert“,

so Brüggestrat. Auch die lokale Präsenz werde sich bedarfsorientiert weiterentwickeln:

„Kundennähe funktioniert heute anders und wird nicht ausschließlich in der klassischen Filiale gelebt. Unser Finanzhaus-Konzept auf Finkenwerder mit Hamburgs ersten bürgernahen Volksbankerin ist ein Beispiel für ein erfolgreiches Zukunftsformat. Ebenso werden wir klassische Filialen smart und nachhaltig ausbauen, wie zum Beispiel in Wedel“.