Kurze Wege: Buchholz wird Sitz der neuen IHK-Präsenz im Landkreis Harburg

In Buchholz: Das Gründerzentrum der Wirtschaftsförderung wird Sitz der neuen IHK-Präsenz im Landkreis Harburg

Am März 2017 betreibt die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg ein festes Büro im ISI – Zentrum für Gründung, Business & Innovation.

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat grünes Licht für den Wirtschaftsplan 2017 gegeben und zugleich beschlossen, die Präsenz im Landkreis Harburg zu stärken. Für Unternehmer bedeutet das künftig vor allem kurze Wege, denn bislang gab es nur regelmäßige Beratungstage beispielsweise in Zusammenarbeit mit der NBank sowie ein Seminarprogramm.

„Bei einem Gesamtumsatz von 16,1 Millionen Euro gehen wir von einem Gewinn von 750 000 Euro aus“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. „Dieses sehr solide Fundament werden wir nutzen, um unsere Beratungen noch stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen auszurichten – persönlich und individuell vor Ort. Neues Herzstück unseres Service im Landkreis Harburg wird ab März das IHK-Büro im ISI – Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz sein.“


Von der Gründung über die Themen Finanzierung, Innovationen, Aus- und Weiterbildung bis zur Nachfolge – im gesamten IHK-Bezirk stehen 40 Beraterinnen und Berater der IHK den Unternehmen von Wolfsburg bis Harburg sowie von Walsrode bis Lüchow zur Seite. „Einen besonderen Fokus werden wir – dem Votum unserer Mitglieder folgend – im Jahr 2017 auf die Fachkräftesicherung legen“, kündigt IHK-Präsident Olaf Kahle an. „Das Thema bewegt die Unternehmen über alle Branchen hinweg. Das hat sich bereits in der IHK-Zukunftsinitiative ,hierjetztmorgen‘ gezeigt, bei der wir mit zahlreichen Partnern Projekte entwickelt haben, die die Region für Fachkräfte attraktiv machen und Unternehmen unterstützen sollen.“

So berät der IHK-Unternehmensservice Fachkräfte Betriebe zu neuen Wegen, um Mitarbeiter zu finden, zu gewinnen und zu binden. In der IHK-Geschäftsstelle Celle unterstützt eine Anerkennungs- und Qualifizierungsberaterin Menschen, die einen ausländischen Berufsabschluss anerkennen lassen möchten. Für die besonders betroffene Speditions- und Logistikbranche startet die IHK ein Projekt, über das regionale Betriebe Mitarbeiter aus Spanien anwerben können.

Durch eine umsichtige Budgetierung gelinge der IHK seit mehreren Jahren, mehr Leistung bei gleichbleibendem Beitragssatz zu erbringen, sagte Kahle, der eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auch für 2017 klar ausschloss: „Die Beiträge bleiben stabil.“