Süderelbe AG – Jetzt macht der Süden gemeinsame Sache

Birkel-KrügerMit Christoph Birkel (links) hat jetzt ein Unternehmer der nächsten Generation den Vorsitz im Aufsichtsrat der Süderelbe AG übernommen. Er wird künftig eng mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Olaf Krüger zusammenarbeiten. Foto: Wolfgang Becker

Christoph Birkel, neuer Aufsichtsratsvorsitzender, und Dr. Olaf Krüger, Vorstandsvorsitzender, über die Zukunftsthemen.

Mit Christoph Birkel, Inhaber und Geschäftsführer des hit-Technoparks in Harburg, hat jetzt erstmals ein klassischer Unternehmer den Vorsitz im Aufsichtsrat der Süderelbe AG übernommen. Birkel trat in dieser Funktion die Nachfolge von Heinz Lüers, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude an, der im kommenden Jahr in den Ruhestand treten und den Aufsichtsrat dann verlassen wird. Er hat den Vorsitz deshalb nicht noch einmal übernommen. Mit Christoph Birkel, der bereits seit drei Jahren im Aufsichtsrat vertreten ist, und Dr. Olaf Krüger, Vorstandsvorsitzender der Süderelbe AG, sprach B&P-Redakteur Wolfgang Becker über die momentane Situation und die künftigen Weichenstellungen.

Herr Birkel, ein Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats ist ja durchaus eine gewichtige Personalie. Wird sich etwas ändern? Welche Ziele stehen im Vordergrund? Wie ist der Stand der Dinge?


Wir sind noch in der Abstimmungsphase und dabei, Themen zu definieren. Ich bin also dabei, mich erstmal einzuarbeiten. Aber ich glaube, wir haben schon ein paar interessante Themen für die Zukunft, wie wir die Arbeit an die Gegebenheiten der Zukunft anpassen können.



Herr Krüger, wie sehen Sie diesen neuen Abschnitt?

Ich freue mich erstmal sehr, dass wir Herrn Birkel für diese Aufgabe gewonnen haben.  Gerade auch als Vertreter der reinrassigen Privatwirtschaft. Er lebt die bundeslandübergreifende Philosophie der Süderelbe AG. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren einen gewissen Prozess hinter uns gebracht und schon einmal auf Reset gedrückt, wobei wir nicht alles infrage gestellt haben. Zum Beispiel die länderübergreifende Arbeit und die AG-Struktur mit Aktionären aus der Wirtschaft sowie dem öffentlich-rechtlichen Bereich, also den Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie den Sparkassen.

Es gibt ja im Bereich der Aktionäre durchaus Bewegung . . .

. . . ja, wir haben in diesem Jahr sechs neue Aktionäre hinzugewonnen, und die IHK Lüneburg-Wolfsburg ist in den Kreis der Hauptaktionäre aufgerückt. Somit haben wir jetzt 94 Aktionäre. Da wollen wir weitermachen. Warum soll die Süderelbe AG nicht eines Tages 150 oder 200 Aktionäre haben.