„Wir in Hamburgs Mitte“

Handelkammer HamburgHanseatische Kaufmannsatmosphäre garantiert: „Wir in Hamburgs Mitte“ findet im Börsensaal (Foto) und im benachbarten Commerzsaal der Handelskammer Hamburg statt. Fotos: Wolfgang Becker

110 Unternehmen knüpfen in der 
Handelskammer Hamburg Kontakte

Immer wieder Trump: Es vergeht kein Tag, an dem der neugewählte US-Präsident keinen Widerspruch provoziert. So auch jetzt, als sich 110 Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg auf Einladung von Business & People in Kooperation mit der Haspa im Zentrum der Hamburgischen Wirtschaft einfanden, um im Rahmen der Veranstaltung „Wir in Hamburgs Mitte“ geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Im Börsensaal und im benachbarten Commerzsaal präsentierten sich Vertreter unterschiedlichster Branchen. Nicht selten ging es in den Gesprächen allerdings auch um das Thema, das derzeit die Medien beherrscht: Trump und das neue Amerika.

Dr. Harald Vogelsang, Vorstandsvorsitzender der Haspa, kam nicht umhin, in seiner Begrüßung klar Stellung zu beziehen. Nachdem sich Trump ganz im Sinne von „America first“ unlängst in herabwürdigender Weise als Gegner von Win-win-Situationen geoutet hatte, konterte er: „Das Gegenteil ist der Fall. Es ist guter hanseatischer Geist, wenn beide Partner mit erhobenem Kopf aus einem Geschäft herauskommen. Und dann auch weiterhin gute Geschäfte miteinander machen können – vielleicht sogar über Generationen.“ Diesen Geist wünschte er den mehr als 200 Firmenvertretern, die sowohl aus Hamburg als auch aus den angrenzenden südlichen Landkreisen angereist waren, um im Sinne von Win-win Gespräche zu führen.
Mit „Wir in Hamburgs Mitte“ ist es der Tageblatt Event GmbH zum zweiten Mal erfolgreich gelungen, regionale Unternehmen aus der Metropolregion zusammenzubringen, die sonst kaum Berührungspunkte haben. Auffällig war dieses Mal der vergleichsweise hohe Anteil an IT-Dienstleistern, Digital-Spezialisten und Werbeagenturen. Das Handwerk und ein bunter Strauß an weiteren Dienstleistungsunternehmen sowie Vertreter verschiedener Wirtschaftsförderungsgesellschaften rundeten das Bild ab.


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Ein paar innovative Beispiele: Die MAGmove GmbH bringt Ordnung in die Bildarchive, die von Unternehmen nicht selten mit großer Motivation angelegt, aber in vielen Fällen schnell vernachlässigt werden – weil die Flut der Bilddateien überhandgenommen hat. Aus dem Luftfahrtforschungszentrum ZAL in Finkenwerder war Professor Werner Granzeier vertreten, der dort ein Studio für Industriedesign betreibt und beratend in der Branche unterwegs ist. Oder: Die komma,tec redaction GmbH präsentierte eine neue Generation programmierbarer Werbedisplays.
Aus dem Hamburger Süden waren unter anderem die Unternehmen Tobaben, Dierkes Partner, Gerke Kälte Klima, Der Beschrifter, die Horst Busch Gruppe, Schulze Büromöbel, die Stadtwerke Winsen und die Agentur Think about mit von der Partie. Die Rückmeldungen: durchweg gut bis sehr gut. Der Nutzen: viele Kontakte. Die Stimmung: positiv. Und zwar so positiv, dass Wolfgang Stephan, Geschäftsführer der Tageblatt Event GmbH, bereits zum Abschluss verkünden konnte, dass die dritte Auflage von „Wir in Hamburgs Mitte“ am 1. März 2018 stattfinden wird. wb