Wie war das noch mit dem Druckverband . . . ?

Foto: Wolfgang BeckerDer Firmensitz von Maack Feuerschutz am Sinstorfer Weg in Harburg-Sinstorf liegt zurzeit mitten in einem Neubaugebiet (siehe auch Seite 11). In der Folge mussten neue Lagerräume eingerichtet werden. Hier präsentiert Nicole Maack den grellgelben Schnellhilfe-Systemkasten und die grüne Erste-Hilfe-Station für Unternehmen.

Maack Feuerschutz rüstet Gewerbebauten mit Erste-Hilfe-Stationen und Brandschutztechnik aus.

Der Name sagt schon alles: Maack Feuerschutz. Das Harburger Unternehmen ist ein Spezialdienstleister für private und gewerbliche Kunden, rüstet Gebäude mit Brandschutztechnik aus, schult Mitarbeiter in Unternehmen und wartet technische Anlagen. Doch mittlerweile gibt es weitere Themenfelder. Nachdem vor einigen Jahren beispielsweise Defibrillatoren in das Produktportfolio aufgenommen wurden, sagt Nicole Maack jetzt dem klassischen Verbandskasten den Kampf an. Maack schärft damit das Firmenprofil eines Allround-Ausrüsters im Bereich der Sicherheit.

Sicherheitstechnik steht zumeist nicht obenan auf der Prioritätenliste von Unternehmen. Klar, sie ist wichtig, am besten ist es jedoch, wenn sie niemals zum Einsatz kommen muss. Doch wehe, wenn sich ein Mitarbeiter verletzt hat – dann herrscht nicht selten Panik und beim Gedanken an den letzten Erste-Hilfe-Kurs geradezu Amnesie. Wie war das noch mit der stabilen Seitenlage? Was tun bei Schock? Und was brauche ich, um einen Druckverband anzulegen?

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Zum Beispiel den Verbandskasten. Es macht sich in solchen Fällen gut, wenn Kollegen wissen, wo sich das gute Stück befindet. Noch besser ist es, wenn sich beim Öffnen herausstellt, dass er auch komplett gefüllt ist. In großen Firmen gibt es Sicherheitsbeauftragte, die regelmäßig nachschauen, doch gerade in kleinen und mittleren Betrieben fühlt sich nicht selten niemand zuständig.

Nicole Maack hat nun die Lösung entdeckt – und zwar auf einer Messe. „Dort habe ich den Schnellhilfe-Systemkasten gefunden. Das Beste: Auf einfache Weise wird dem Nutzer mittels einer Drehscheibe mit Anweisungen für verschiedene Schadensfälle erklärt, was er zu tun hat – mit Hinweis, in welchem Fach sich beispielsweise die Augenkompresse befindet.“ Die Alternative zum herkömmlichen Verbandskasten hat die Unternehmerin auch gleich bestellt: eine komplette Erste-Hilfe-Station mit Verbandsmaterial, Pflasterspender, Desinfektionsmittel, Kühl-Gel für Brandverletzungen und Wärmefolie für Schockpatienten.

Das normale Programm hält Maack nach wie vor für jeden bereit, der sich mit dem Kauf eines Feuerlöschers beschäftigt – egal, ob mit Schaum, CO2 oder Pulver, wobei Letzteres zwar sehr effektiv ist, aber auch hohen Renovierungsbedarf auslösen kann, wie Nicole Maack sagt: „Das Pulver ist ein Salz, das sich überall im Raum verteilt. So ein Einsatz kann sich heftig auswirken und eine Komplettsanierung nötig machen – also Vorsicht, wenn so ein Gerät unpassenderweise im Büro oder in einem Restaurant hängt. Pulverlöscher sind eher geeignet für die Industrie. Wir bieten unseren Kunden deshalb eine umfassende und kostenlose Beratung an, erstellen dann das passende Angebot.“

Besonders im Gewerbebereich gibt es eine Reihe gesetzlicher Auflagen, die Unternehmen zu regelmäßiger Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandschutztüren und Wandhydranten verpflichten. Einmal pro Jahr muss ein Experte nach dem Rechten sehen. Das Unternehmen Maack Feuerschutz betreut in diesem Bereich viele Unternehmen, erstellt auch Flucht- und Rettungspläne, macht vor Ort Brandschutz- und Evakuierungsübungen, schult Brandschutzhelfer (fünf Prozent aller Mitarbeiter) und übernimmt auf Wunsch sogar die Aufgabe des Brandschutzbeauftragten. wb

Web: Mehr dazu auf der neuen Homepage www.maack.com