Namen, die man sich merken sollte…

Hausherr Arne Weber erläuterte den komplizierten Werdegang des maroden „Bornemannschen Hauses“ zur kontrastreichen „Galerie 1565“ in vollsanierter Fachwerkkulisse. Foto: Katharina Bodmann Fotografie

Die „Galerie 1565“: Exklusives Netzwerktreffen für „Frauen in der Wirtschaft“ –
Foto-Shooting mit Katharina Bodmann – Kurzer Bau-Exkurs von Hausherr Arne Weber.

Der Abend war kaum vorbei, da tauchten die ersten „Stories“ in den sozialen Medien auf: Unter dem eher nüchternem Titel „Frauen in der Wirtschaft“ hat B&P zum ersten Mal eine kleine, aber exklusive Netzwerkrunde mit Frauen auf die Beine gestellt, die als Unternehmerinnen, Beraterinnen, Geschäftsführerinnen und Selbstständige Verantwortung in der Wirtschaft übernehmen und diesen Job sehr erfolgreich erledigen. Auf Einladung von Sönke Giese und Wolfgang Becker (Business & People) sowie dem Harburger Unternehmer und Investor Arne Weber trafen in der neuen „Galerie 1565“ ein Dutzend Frauen aufeinander, die sich unter normalen Netzwerk-Bedingungen in dieser Zusammensetzung garantiert nie begegnet wären. Zumindest nicht im „Bornemannschen Haus“, dem drittältesten Haus der Hansestadt Hamburg, das Arne Weber der Kunst gewidmet hat – und nun auch für einen unterhaltsamen wie spannenden Abend elf engagierten Unternehmerinnen aus dem Hamburger Süden öffnete.

Fotoausstellung im Haus Bornemann

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Dass Frauen kommunikationsstark sind, war einkalkuliert. Das Besondere dieser Premiere war jedoch nicht etwa der Austausch von Telefonnummern und Visitenkarten, sondern ein künstlerisches Foto-Shooting mit der Buxtehuder Fotografin Katharina Bodmann. Sie machte sich den Spruch von Arne Weber („Die Wände sind das eigentliche Gemälde“) zu eigen und lud der Reihe nach alle Damen in die Kulisse des rustikalen Fachwerks.

Im ersten Obergeschoss setzte die Buxtehuderin die Macherinnen aus dem Hamburger Süden in Szene. Die fotografischen Ergebnisse sind jetzt im Rahmen einer kleinen Fotoausstellung im Bornemannschen Haus, Harburger Schloßstraße 13, zu sehen. Ein Grund mehr also, der „Galerie 1565“ einen Besuch abzustatten. Dort ist im Übrigen soeben eine neue Ausstellung eröffnet worden (siehe Bericht von der Vernissage).

Als Hausherr und Mitgastgeber hatte Arne Weber die Aufgabe übernommen, ein bisschen was über diese besondere Immobilie zu sagen, die er in den vergangenen Jahren immer wieder umplanen musste, weil ein so altes Haus, in dem einst ein Blaufärber wohnte, beim Denkmalschutz natürlich besonderen Stellenwert hat. Weber führte aus, wie kompliziert es war, das recht marode Gemäuer zu erhalten, das Kopfsteinfundament durch eine stabile Betonplatte zu ersetzen und die Harburgensie in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Die geladenen Damen waren sich jedenfalls einig: Die Transformation des alten Fachwerkgebäudes in eine atmosphärische Top-Location ist auf ganzer Linie gelungen. Wer den Geist des alten Harburgs spüren möchte, sollte unbedingt einen Besuch wagen und sich zusätzlich von großformatiger Kunst überraschen lassen.

Die Galerie wird derzeit von der Harburger Raumgestalterin Maya Meinecke geleitet. Ihr zur Seite stehen zwei junge Damen, von denen eine, Amanda Trygg aus Schweden, gemeinsam mit der Leiterin dazu beitrug, dass der Event ein Erfolg wurde und zugleich die Premiere einer neuen Reihe mit dem Titel „B&P BestPlaces“ darstellt.wb

 Und wer war nun dabei? Hier finden Sie Porträts von allen Teilnehmerinnen – Frauen, die in der Wirtschaft Verantwortung übernehmen und ihre jeweilige Aufgabe mit Leidenschaft erledigen. Namen, die Mann sich merken sollte . . .

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>> Web: https://www.galerie1565.de/de