Wir sind Von der Heyde!

von der Heyde

Das Stader Unternehmen W. v. d. Heyde GmbH (vdh) baut Maschinen, mit denen die Dichtheit von verschiedenen Bauteilen oder Produkten überprüft werden kann. Das machen die findigen Mitarbeiter und Entwickler des über 100 Jahre alten Traditionsunternehmens so gut, dass vdh heute Weltmarktführer in der Herstellung von Maschinen zur Dichtheitsprüfung von Felgen ist. Neben der Herstellung von Dichtheitsprüfmaschinen werden im Kundenauftrag auch Sondermaschinen konstruiert und gebaut. Hinzu kommen die Einarbeitung von Mitarbeitern der Kunden und der weltweite Service und Support. Fast 100 Mitarbeiter beschäftigt vdh. Spezialisten der Elektrotechnik, der Konstruktions- und Verfahrenstechnik und Maschinenbauer finden sich ebenso unter ihnen wie Experten für Industrielle Dichtheitsprüftechnik, Vertriebskräfte oder kaufmännische Angestellte. Im dritten Beitrag der vdh-Serie in Business & People stellen der geschäftsführende Gesellschafter Gerald Lüdolph (links) und Prokurist Stefan Meyer, Leiter Technik, dieses Mal ihre Mannschaft vor.


vdhLilly Lewy-Moske ist erst seit fünf Monaten bei vdh. Die 24-jährige Groß- und Außenhandelskauffrau ist im Grunde jedoch schon das „Aushängeschild“ des Unternehmens. Jeder, der zu von der Heyde kommt, begegnet am Empfang zuerst Lilly Lewy-Moske.
„Ich habe Spaß am Kontakt zu unseren Kunden und Besuchern“, sagt sie. Neben dem persönlichen und telefonischen Empfang kümmert sie sich um den Posteingang, die Fakturierung und die Kasse. Das tolle Arbeitsklima zeichne von der Heyde aus, sagt sie. Und der „liebe Chef“. Der steht zwar daneben, als sie das sagt, aber glaubwürdig klingt es trotzdem.

 

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vdhElektroniker Oliver Suhm ist bereits seit 15 Jahren im Unternehmen. Im nächsten Jahr macht er seinen Techniker. Suhm koordiniert die Projekte, die die 15 Mitarbeiter der Elektroabteilung übernehmen, kümmert sich um die Planung und Programmierung der elektronischen Komponenten der Maschinen. „Die Elektroabteilung ist von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme der Anlagen dabei“, sagt der 41-Jährige. Immer wieder gehe es darum, effiziente Lösungen zu finden. Oliver Suhm selbst ist viel unterwegs, um Kunden aus den verschiedenen Branchen zu besuchen. „Unsere Maschinen an ihrem Bestimmungsort im Einsatz zu sehen, verschafft mir neue Perspektiven“, sagt er.

 

vdhGeradezu virtuos geht Timo Brandt mit seinem MAG-Schweißgerät um. Gerade arbeitet er an einem Grundgestell für eine Felgenprüfanlage. Die Funken fliegen. „Wir arbeiten hier auf einem sehr hohen Qualitätsstandard“, sagt Timo Brandt, nachdem er die Schutzmaske nach oben geschoben hat. Der<br />
29-Jährige ist gelernter Industriemechaniker, der Besuch mehrerer Weiterbildungen hat ihn zu einem richtig guten Schweißer gemacht. „Ich bin sehr froh, diese Aufgabe hier übernehmen zu dürfen“, sagt er.

Geradezu virtuos geht Timo Brandt mit seinem MAG-Schweißgerät um. Gerade arbeitet er an einem Grundgestell für eine Felgenprüfanlage. Die Funken fliegen. „Wir arbeiten hier auf einem sehr hohen Qualitätsstandard“, sagt Timo Brandt, nachdem er die Schutzmaske nach oben geschoben hat. Der
29-Jährige ist gelernter Industriemechaniker, der Besuch mehrerer Weiterbildungen hat ihn zu einem richtig guten Schweißer gemacht. „Ich bin sehr froh, diese Aufgabe hier übernehmen zu dürfen“, sagt er.

vdh2-(Alexander-Gehlken)Seit vier Jahren arbeitet der Zerspannungsmechaniker Alexander Gehlken bei vdh. Aus metallischen Rohmaterialien stellt der 29-Jährige mithilfe eines computergesteuerten CNC-Bearbeitungszentrums Konstruktionsteile her. Aus diesen werden später beispielsweise Ersatzteile für Pumpen oder Bestandteile von Dichtheitsprüfanlagen. „Es ist toll, für ein Unternehmen mit so großer Innovationslust zu arbeiten“, sagt Alexander Gehlken. Die Vielfalt seiner Aufträge mache den Arbeitsalltag interessant.

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vdh5-(Reinhold-Bruderek)Maschinenschlosser Reinhold Bruderek ist bereits seit 1998 bei von der Heyde. Der 53-Jährige baut an der Bandsäge, der Drehbank und der Fräsmaschine in ers-ter Linie Metallgestelle jeder Form und Größe, die bei Wartungs- und Reparaturarbeiten an verschiedenen Anlagen zum Einsatz kommen. Außerdem vertritt Reinhold Bruderek als Be-triebsratsvorsitzender die Interessen seiner Kollegen ge-gen-über der Unternehmensführung. Harte Kämpfe muss er nicht austragen. „Hier herrscht ein gutes, familiäres Miteinander“, sagt er. Auch die Arbeitsprozesse seien top aufeinander abgestimmt. „Bei uns greift ein Rädchen ins andere.“

 

 

vdhIn der Endmontage der Dichtheitsprüfanlagen, wo die einzelnen Komponenten zusammengefügt werden, wird in Teams gearbeitet. Jan Studier (24) und Volker Blohm (23) montieren gerade die Schläuche für die Ventile einer Maschine. „Sorgfalt ist extrem wichtig“, sagt Industriemechaniker Volker Blohm, der seit 2012 bei vdh ist. Als Weltmarktführer hat man einen Ruf zu verlieren. „Klar ist es gut zu wissen, dass wir die Besten in der Branche sind“, sagt Jan Studier.

 

 

vdh

Ehe der Bau einer Maschine bei von der Heyde beginnt, muss darüber entschieden werden, wie ein bestimmtes Produkt oder Bauteil überhaupt am besten geprüft werden kann und wie die entsprechende Maschine gestaltet sein muss. Einer der Maschinenbau-Ingenieure, der sich regelmäßig auf die Suche nach technischen Lösungen für die vdh-Kunden macht, ist Jens Westmeier. Er konstruiert Prüfmaschinen und andere Sonderanlagen am Computerbildschirm. „Es ist spannend, für Auftraggeber aus so verschiedenen Branchen wie beispielsweise der Automobilindustrie und dem Flugzeugbau zu arbeiten“, sagt der 34-Jährige. Dimension und Komplexität würden ständig variieren, unterschiedliche Anforderungen verlangten nach unterschiedlichen Prüf- und Messverfahren. Die Spitzenstellung auf dem Weltmarkt sieht Westmeier als Ansporn. „Wir müssen was dafür tun, die Besten zu bleiben.“


• Weitere Beiträge über vdh sind in der Juli- und in der September-Ausgabe von Business & People erschienen – nachlesbar in den digitalen Ausgaben unter www.tageblatt.de/
service/Business-people

>> Web: www.vdh-germany.de