Eine Bühne für den Nachwuchs im internationalen Immobilienmanagement

Das IREC Team 2017 (von links): Svenja Ruschmeyer, Sarah-Lynn Philipp, Samantha Wilkins, Prof. Sabine Zippel, Julia Oehlerking, hs21-Geschäftsführer Dr. Rolf Jäger, Karoline Seifert, Alena Hammer und Annika Barkmann. Foto: hs21

Auf der Expo Real in München: Studenten der hochschule 21 präsentieren IREC-Ergebnisse Thematisch geht es um das Thema Studentenwohnen 4.0.

Es ist schon etwas Besonderes für eine Handvoll Studierende der hochschule 21, wenn sie im Oktober auf dem Podium der Expo Real in München die Ergebnisse der diesjährigen IREC einem Fachpublikum präsentieren dürfen. „Die Challenge war eine großartige Chance, erste Erfahrungen in der Immobilienwirtschaft zu machen. Dass wir unsere Arbeit jetzt auf der Expo Real vorstellen können, ist natürlich super“, sagt Samantha Wilkens, Studentin im Studiengang Bau- und Immobilienmanagement.

Die IREC (International Real Estate Challenge) ist ein hochkarätiger Wettbewerb für Studierende aus den Fachbereichen Immobilienwirtschaft, Immobilienmanagement und Architektur. Mitmachen kann aber nicht jeder: Die Teilnehmer werden von renommierten, internationalen Hochschulen ausgesucht und bearbeiten in international zusammengestellten Teams eine Wettbewerbsaufgabe, die von einem Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft gestellt wird.

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Dabei ist das knapp zweiwöchige Projekt so angelegt, dass die Gruppen nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung in die jeweiligen Gastländer reisen, dort an der Entwicklung eines Immobilienprojektes arbeiten und entsprechende Beispiele aus der lokalen Praxis kennenlernen.

„Neben der fachlichen Übung bietet IREC Studierenden einen großartigen Austausch mit Kommilitonen aus anderen Ländern und renommierten Experten aus der Immobilienbranche“, betont Dr. Sabine Zippel, Professorin für Baumanagement und Projektentwicklung an der hochschule 21. Partner aus der Praxis, die den seit 1999 jährlich stattfindenden Wettbewerb mit Input unterstützen, gibt es einige – und es kommen immer neue hinzu. So wurde die diesjährige IREC zum Thema „Studentenwohnen 4.0“ von der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Howoge gefördert.
Auch das Royal Institute of Chartered Surveyors (RICS) ist engagiert: Der international tätige Verband der Immobilienwirtschaft hat in diesem Jahr ein studentisches Team in Brüssel betreut und war Schirmherr der Veranstaltung. „Das zeigt, dass wir uns mit IREC bereits einen guten Namen gemacht haben“, sagt Sabine Zippel.

Internationalisierung einer 
dynamischen Branche
Die IREC sei eine echte Bereicherung, nicht nur für die Studenten, sondern auch für die Lehrenden und die Unternehmen. Der Netzwerkgedanke spiele hier eine große Rolle, betont die Professorin. „Der Wettbewerb liefert uns außerdem wichtige Informationen über den europäischen Immobilienmarkt. So entsteht im Idealfall eine statistische Datenbank, auf die die Branche zugreifen kann. Außerdem entwickeln die Studenten jedes Mal aufs Neue Ideen und Ansätze, die wir uns vielleicht gar nicht mehr zu denken trauen“, sagt die Professorin. Die Internationalisierung in dieser dynamischen Branche könne auf diesem Wege gut vorangetrieben werden.

Sabine Zippel hat 2016 erstmalig die Gesamtverantwortung für die Veranstaltung übernommen. Durch die Einführung einer eigenen Homepage, den Gewinn von Kooperationspartnern, die Auswertung der gewonnenen Daten im Nachgang sowie die Durchführung der großen Abschlussveranstaltung konnte die IREC kontinuierlich professionalisiert werden. ma

www.irec-global.net

2018: IREC in Hamburg
Die IREC 2018 wird in Hamburg stattfinden. Als Kooperationspartner konnten bereits die Union Investment, die Haspa und das Beratungsunternehmen Drees & Sommer gewonnen werden. Das RICS hat wieder zugesagt, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Das Thema in diesem Jahr: die Auswirkung der zunehmenden Digitalisierung auf das Workplace Design. Rund 80 Studenten aus acht verschiedenen Ländern werden an der nächsten IREC teilnehmen. Die Abschlussveranstaltung, bei der die drei besten Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren werden, wird am 16. Januar stattfinden.