Baugenehmigungen bleiben auf hohem Niveau

Hamburg genehmigt Neubau von 11.243 Wohnungen in 2018.

Damit kann die Stadt im dritten Jahr in Folge die Zielzahl von 10.000 genehmigte Wohnungen pro Jahr erneut deutlich übertreffen. Hamburg hat sich gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und den Bezirken im Bündnis für das Wohnen diese Aufgabe gestellt und setzt mit den jetzt vorgelegten sehr guten Baugenehmigungszahlen die erfolgreiche Arbeit fort. Es ist das drittbeste Jahresergebnis seit 2011, in diesem Zeitraum wurden in Hamburg 83.512 Wohnungen genehmigt. Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt:

„Diese wieder sehr gute Zahl von 11.243 genehmigten Wohnungen auch in 2018 ist ein sehr guter Erfolg für das Bündnis für das Wohnen in Hamburg. Nur durch die enge Kooperation mit allen Partnern ist es möglich, auch das dritte Jahr in Folge wieder die Zielzahl von 10.000 genehmigten Wohnungen  deutlich zu übertreffen. Und es zeigt zudem, dass die Partner im Bündnis für das Wohnen in der Lage sind, auch  nach zwei Jahren mit herausragenden Ergebnissen unser ehrgeiziges Ziel nicht nur zu erreichen, sondern es um 10 Prozent zu übertreffen. Hinter dieser Kontinuität steckt die harte Arbeit aller Beteiligten. Ich bin dankbar für diese gute Zusammenarbeit von Wohnungswirtschaft, Bezirken und Senat. Der Neubau von attraktiven und bezahlbaren Wohnungen in unserer Stadt ist ganz entscheidend, um den Wohnungsmarkt zu entlasten und das Wachstum Hamburgs zu gestalten.“

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Im Jahr 2018 wurde der Bau von insgesamt 11.243 neuen Wohnungen genehmigt. Die meisten Wohnungen wurden im Bezirk Wandsbek (2260 Wohneinheiten) genehmigt, dahinter folgen die Bezirke Hamburg-Nord (1818) und Eimsbüttel (1560). Die Bezirke Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Harburg und Bergedorf haben die Zielzahlen erreicht und größtenteils deutlich übertroffen.

Auch ist 2018 gelungen, die zwischen dem Senat und den Bezirken im „Vertrag für Hamburg – Wohnungsneubau“ vereinbarten, kurzen Genehmigungszeiten für Wohnungen in allen Bezirken einzuhalten. Dort ist festgelegt, dass über Bauanträge innerhalb von ein bis drei Monaten nach Eingang der vollständigen Unterlagen entschieden werden muss. Weiterhin sollen Wohnungsbaugenehmigungen spätestens sechs Monate nach Ersteinreichung des Antrags erteilt werden.

Dieser Erfolg ist auch darauf begründet, dass Hamburg für das Wohnungsbauprogramm das Personal in den Bezirken aufgestockt hat. Dieser Personalaufbau zeigt Wirkung und ermöglicht den Bezirken die Erreichung der Zielzahlen und die zügige Bearbeitung der Genehmigungsanträge in der vorgenommenen Zeit.

Seit 2011 ist für den Hamburger Senat das Thema Wohnen eines der wichtigsten Themen seiner Politik. Ziel ist es, den Hamburger Wohnungsmarkt zu entlasten und dem Wachstum der Stadt gerecht zu werden. Die Zielvorgabe von 6000 zu genehmigenden Wohnungen wurde im Juni 2016 im neuen Bündnis für das Wohnen auf 10.000 aufgestockt. Im Bündnis ist auch festgehalten, pro Jahr 3000 öffentlich geförderte Wohnungen für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen zu bewilligen. Diese Zahlen finden sich auch im Vertrag für Hamburg wieder, in dem die Zielvorgaben für die sieben Hamburger Bezirke festgelegt sind, die ihrerseits jeweils bezirkliche Wohnungsbauprogramme aufstellen.