Grünkohl lockt Gäste nach Oldenburg

Erfolgsrezept mit Grünkohl: Die Palme des Nordens lockt immer mehr Übernachtungsgäste nach Oldenburg. Foto: OTM/Verena Brandt

Grünkohl, Kramermarkt und die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt haben Oldenburg auch in 2018 steigende Gästezahlen beschert.

Nach Angaben des niedersächsischen Landesamtes für Statistik zählten die Oldenburger Herbergsbetriebe im vergangenen Jahr 377.350 Übernachtungen. Das ist ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber 2017, das mit 370.500 Übernachtungen den bislang höchsten Wert an Übernachtungen seit Gründung der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) im Jahr 2001 aufwies.

Anzeige

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Auf dem Erfolg wollen sich die Oldenburger aber nicht ausruhen. „Wir bleiben in Bewegung, um vorwärtszukommen“, sagt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM. Die OTM habe eine Reihe von Projekten angestoßen, die dazu beitragen sollen, die Attraktivität der Stadt und den Tourismus als Wirtschaftsfaktor zu erhalten und die OTM fit für die Ansprüche der Zukunft zu machen. Schon heute erzielt Oldenburg jährlich einen Bruttoumsatz aus Tourismus in Höhe von 370 Mio. Euro (DWIF, 2013).

Eine wichtige Rolle spielt für die Niedersachsen der geschäftlich und dienstlich motivierte Tourismus – hier entfaltet Oldenburg als starker Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort enorme Magnetwirkung. „Durch nationale und internationale Kontakte ist die Stadt mittlerweile ein hoch frequentiertes Geschäftsreiseziel. Davon profitiert natürlich auch das Beherbergungsgewerbe“, erläutert Silke Fennemann.

Im historischen Herz der Stadt

Im Sommer 2018 ist die Touristinfo ins historische Herz der Stadt umgezogen. Dank dieses Umzugs befindet sich die Informationsstelle in einem Wahrzeichen der Stadt mit einem hohen Identifikationswert, in zentraler Lage und somit am perfekten Standort. „Nicht nur die persönliche Anlaufstelle soll die Kunden ansprechen, abholen, interessieren und begeistern, sondern auch das gesamte Marketing. In der Konsequenz bedeutet das, dass wir unsere Aktivitäten verstärkt an Zielgruppen, deren Milieus und Bedürfnissen ausrichten“, betont die Geschäftsführerin.

Darüber hinaus gelte es, die Oldenburger Profilthemen und die sich daraus ergebenden Angebote an gesellschaftlichen Trends und Strömungen auszurichten. „Dazu bauen wir konsequent erstklassigen und authentischen Content auf. Unser professionelles Endkunden- Marketing mit qualitativ hochwertigen Werbe- und Informationsmaterialien sowie ein zeitgemäßer und attraktiver Internetauftritt mit Direkt-Buchungsmöglichkeiten sind uns enorm wichtig“, unterstreicht Fennemann.

Tourismus als verbindendes Element

Eine weitere zentrale Funktion erkennt die Geschäftsführerin in verschiedenen Kooperationen. Tourismus sei ein verbindendes Element zwischen den Menschen, der Wirtschaft und der Kultur. Die OTM hat in den vergangenen Jahren ein enges Netzwerk mit Akteuren aus der Stadtverwaltung, der Wirtschaft, der Kultur und dem Tourismus aufgebaut. „Und sie wird in ihren Bemühungen nicht nachlassen, das Netzwerk weiter auszubauen“, erklärt Silke Fennemann.