„Wir machen Druck“

Inmitten der „weißen Flotte“ von Canon: André Rogge (rechts), Inhaber der Buxtehuder Firma Schulze Moderne Bürowelt, und Standortleiter Daniel Grieb wollen das Thema Drucken, Kopieren, Scannen neu ins Bewusstsein rücken. Entsprechend wurde in den Räumen an der Lüneburger Schanze kräftig umgeräumt. Foto: Wolfgang Becker

Es geht um Drucker, Kopierer und Scanner oder alles in einem – Besuch bei
Schulze Moderne Bürowelt in Buxtehude

W er an das Buxtehuder Unternehmen „Schulze – Moderne Bürowelt“ denkt, dem kommen zunächst ergonomische Büro­stühle und höhenverstellbare Schreibtische in den Sinn – eben alles, was für einen gesund ausgestatteten Arbeitsplatz erforderlich ist. Dass die Bürowelt aber auch einen technischen Arm hat, das will Inhaber André Rogge künftig stärker betonen. Dazu hat er mit Daniel Grieb einen neuen Standortleiter für Buxtehude gewonnen – einen erfahrenen Vertriebler mit technischen Wurzel, der nun dafür sorgt, dass die Welt der Druck-, Kopier- und Scan-Systeme beim Namen Schulze künftig präsenter wird. André Rogge: „Gefühlt weiß kaum jemand in Buxtehude, dass wir auch Multifunktionsgeräte anbieten. Das wollen wir jetzt ändern.“

Beim Besuch in der Bürowelt an der Lüneburger Schanze 25, also mitten in der bekannten Gewerbemeile parallel zur B73, fällt die Neujustierung der Geschäftsfelder sofort ins Auge: Links das vertraute Sortiment der Büromöblierung, rechts die weiße Flotte der Kopierer, Drucker und Scanner des japanischen Herstellers Canon. Rogge: „Unsere Zielgruppe sind Unternehmen. Und da sind die Anforderungen höchst unterschiedlich. Manche brauchen ein Multifunktionsgerät, das alles kann, andere nur einen Scanner – beispielsweise Kanzleien, die bestimmte Arbeitsplätze mit so einem Gerät ausstatten. Ein typisches Beispiel ist in Arztpraxen zu finden, wo ein Gerät lediglich Rezepte ausdrucken soll.“

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In der Branche der Steuerberater findet zurzeit ein Umbruch statt. Viele Kanzleien verlangen von ihren Mandanten, dass alle Belege digital übermittelt werden. Rogge: „Dafür ist nur ein Scanner nötig, der eine Sortierfunktion hat und dann alle Belege, Verträge oder Rechnungen direkt an Datev übermittelt. Ganz simpel und praktisch. Solche Lösungen bieten wir mit dem Canon Dokumenten-Scanner an.“

Mieten besser als Kaufen

Schulze Moderne Bürowelt hat ein halbes Dutzend Techniker an Bord, die dafür sorgen, dass die Hardware beim Kunden installiert und funktionsfähig übergeben wird. Daniel Grieb: „So ein Canon-Drucker ist im Prinzip wie ein eigener Rechner, der ins Netzwerk integriert werden muss. Außerdem können wir steuern, wer Zugriff auf welche Inhalte hat. Sensible Inhalte müssen entsprechend adress­iert werden.“ Und André Rogge bestätigt: „Wir haben hier auch ein Datenschutzthema.“

Egal ob Multifunktionsgerät oder „nur“ ein Scanner – der Kauf ist heutzutage eher die Ausnahme. Rogge: „Wir präferieren ein Mietmodell – das gilt heute für das Gros der Geräte. Das ist für beide Seiten der effizienteste Weg.“ Die Verträge laufen zwischen drei und fünf Jahren und sind in der Regel mit einem Servicepaket kombiniert. Da Drucker & Co. im Netzwerk arbeiten und deshalb auch von außen angesteuert werden können, ist Fernwartung Standard – eine bequeme Lösung, wenn mal ein Fehler auftritt. Und: Geht die Tonerpatrone ihrem Ende entgegen, wird automatisch eine neue zugeschickt.

Schulze Neue Bürowelt konzentriert sich vollständig auf die Marke Canon. André Rogge: „Damit haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Die Geräte werden in Japan gebaut und sind qualitativ spitze.“ Dass viele Unternehmen mittlerweile dabei sind, das papierlose Büro umzusetzen, ist ihm natürlich nicht entgangen. Er sagt: „Das ist ganz sicher ein Trend, trifft aber eher auf große Unternehmen zu. Die Branchenkennzahlen belegen, dass eine Verlagerung stattfindet. Trotz dieses Trends sinkt das Druckvolumen bisher nur in sehr geringem Maße.“

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Das Buxtehuder Unternehmen hat sich deshalb sehr flexibel aufgestellt und bietet Lösungen für jeden Bedarf. Rogge: „Wir sprechen da über das sogenannte Engine Life – im Homeoffice muss ein Drucker so etwa eine Lebensdauer von 100 000 Druckvorgängen bieten. Ein Gerät in einem durchschnittlichen Handwerksbetrieb müsste um die 250 000 Seiten schaffen, Kanzleien liegen eher bei 600 000. Und dann gibt es die Kunden, die einen sehr hohen Bedarf haben – beispielsweise Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen. Da sprechen wir von einer Million. Alles was darüber ist, betrifft Großmaschinen für Druckereien oder Mediengestalter.“

Die Schulze Bürowelt vertreibt ein knappes Dutzend A3-Drucker mit verschiedenen Funktionsebenen sowie das gesamte A4-Programm. Außerdem ist bis 22 Uhr eine „Nightline“ erreichbar – so lange ist der Service vorhanden. wb

>> Web: www.schulze-buerowelt.de