„Unsere Studenten wissen nicht nur alles, die können auch alles!“

Gut vorbereitet ins Berufsleben
Dr. Rolf Jäger:  „Das duale Studium befruchtet den Wissenstransfer”

Dr. Rolf Jäger

Dr. Rolf Jäger führt die Ge­schäfte der hochschule 21, deren Historie bis ins Jahr 1875 zu­rück­reicht – da­mals unter dem Na­men Technikum/ Technische Fachschulen zu Buxtehude.

Seit ihrer Ausgründung als private hochschule 21 vor zehn Jahren ha-ben die Verantwortlichen dafür gesorgt, das Profil der akademischen Einrichtung zu schärfen. Dabei wurde im Zusammenspiel zwischen Belegschaft, Kreispolitik, Wirtschaft, der Hansestadt Buxtehude und den Medien ein Weg gefunden, den Hochschulstandort zu erhalten und zugleich neu aufzustellen. Klar im Fokus steht dabei die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, wie Dr. Rolf Jäger, Geschäftsführer der hochschule 21, betont. Das duale Studium ist der Königsweg der Wissenschaft in die Wirtschaft hinein, denn er sorgt dafür, dass die Absolventen bereits mit enger Bindung an ein Unternehmen gut vorbereitet ins Berufsleben starten können.

Aus der Region – für die Region, so lautet ein Grundgedanke der Hoch-schulphilosophie mit Blick auf die akademischen Inhalte. Die hochschule 21 steht nicht für den Wissens-Export in ferne Länder, sondern für die Sicherung von Kompetenz und die Qualifizierung  von Fachkräften in der Region, speziell in der Metropolregion Hamburg. Hier sind die Unternehmen zu Hause, die ihre Nachwuchskräfte in Buxtehude ausbilden lassen. Das betont auch Jäger: „Das duale Studium befruchtet den Wissens-transfer zwischen Bildung und Mittelstand. Die hochschule 21 hält qualifizierte Abiturienten in der Region und qualifiziert Fachkräfte für die Region.“

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Um dies zu gewährleisten und zugleich mit den Ansprüchen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten, stellt sich die Hochschule zeitgemäß auf. Zur Entwicklung einer modernen Infrastruktur gehören Stichworte wie E-Learning, E-Reading als Ergänzung zur sehr gut ausgestatteten Präsenzbibliothek, die Online-Lernplattform Moodle und die Einführung eines Campus-Management-Systems. Zugleich wurden aktuell 350 000 Euro in die Modernisierung eines Labors für Baustoffe und Geotechnik sowie neue Laborgeräte investiert, denn bei aller Ausrichtung auf den Einsatz in der Praxis soll das Forschen nicht zu kurz kommen.

Um dem steigenden Raumbedarf gerecht zu werden, wurden in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der benachbarten Albert-Schweitzer-Schule sieben neue Büroarbeitsplätze eingerichtet. Gleichwohl gehört die umfängliche Expansion nicht zu den Zielen der hochschule 21. Derzeit sind 1000 Studierende immatrikuliert. Mittelfristig soll die Zahl auf 1200 ansteigen. Auf organisches Wachstum wird viel Wert gelegt – auch um künftig den familiären Charakter und das Prinzip der kurzen Wege zu erhalten. wb