Wohnen in der Zwischenzeit

Service-Wohnen in Rosengarten-Nenndorf:
Simon Immobilienprojekte baut 24 Mietwohnungen
für die agile Altersgruppe der Babyboomer.

Das Haus zu groß, der Garten zu anstrengend, die Treppe ins Obergeschoss eine Herausforderung – mit zunehmendem Alter erweist sich das Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus mit Garten und Carport häufig als Last. Da kommt schon mal die Frage auf: Wie möchte ich im Alter wohnen, ohne gleich im Seniorenheim zu landen? Eine Antwort hat Markus Simon, Inhaber der Simon Immobilienprojekte GmbH in Buxtehude. Aktuell bereitet er sich auf den Baustart einer Wohnanlage in Nenndorf vor, die unter der Überschrift Service-Wohnen konzipiert ist. Er reagiert damit auf die demographische Entwicklung und ist sicher: „Für Projekte dieser Art gibt es eine hohe Nachfrage. Das Thema hat Potenzial.“

Die Zielgruppe: Menschen, die sich im Alter nicht hinter dem Gartenzaun verschanzen, sondern die aktiv und mobil am Leben teilhaben wollen. Simon: „Service-Wohnen steht für hohen Komfort, aber auch für Gemeinschaft. In Nenndorf baue ich 24 Mietwohnungen nach den Prinzipien von Smarthome und auf höchstem energetischen Standard. Alle Wohnungen sind barrierefrei, haben Fußbodenheizung, eine Einbauküche, Balkon oder Terrasse, einen Pkw-Stellplatz vor der Tür und sind über einen Aufzug zu erreichen, der automatisiert hochfährt, wenn der Mieter die Wohnung im zweiten Obergeschoss verlässt. Wir haben einen Gemeinschaftsraum eingeplant, für den Fall, dass die Bewohner abends zusammensitzen möchten. Zusätzlich wird ein Büro von einem namhaften Servicepartner betrieben, die kleine Dinge für die Mieter erledigen und tagsüber Ansprechpartner sind. Insgesamt ist das ein sehr anspruchsvolles Objekt.“ Die Wohnungen sind zwischen 58 und 104 Quadratmeter groß. Das Grundstück, auf dem Markus Simon sein Projekt realisieren wird, liegt am Rußweg – also zentral und dennoch nicht an einer der Hauptverkehrsstraßen. Über einen Fußweg ist das nahegelegene Fachmarktzentrum leicht zu erreichen.

Anzeige

Fullservice für die Mieter

Markus Simon: „Wir haben auch ein Notrufsystem vorgesehen, für den Fall, dass jemand medizinische Hilfe braucht. Aber Pflege ist hier nicht möglich. Mir geht es um die Altersgruppe, die zumeist noch fit und mobil ist, die auch gerne mal verreist oder das Theater in Hamburg besucht. Also Menschen, denen das Eigenheim mit Garten zu viel wird, die aber auch noch zu agil sind, um in eine Seniorenwohnanlage zu ziehen. Die Zwischenzeit kann zehn oder auch 20 Jahre dauern. Tritt in dieser Phase Pflegebedarf ein, kann immer noch eine geeignete Einrichtung gesucht werden. In dieser Zwischenzeit möchten wir Fullservice bieten – das haben wir aufgegriffen und unser Konzept Service-Wohnen entwickelt.“

Der Baustart steht unmittelbar bevor. Anfang 2023 sollen die ersten Mieter einziehen. Bereits jetzt hat Markus Simon eine Reihe von Anfragen: „Wer hier leben möchte, muss sich eigentlich nur sein Sofa, Bett und Schrank unter den Arm klemmen und einziehen. Alles andere ist bereits da. Und ja: Haustiere sind erlaubt.“ Was ihn besonders freut, ist die positive Resonanz der Gemeinde Rosengarten. Er sagt: „Nenndorf hat alles, was man braucht: Geschäfte, Ärzte, Gastronomie – und Hamburg vor der Haustür. Das ist ideal.“ wb

>> https://sip-immo.de/

Anzeige