Edeka-Termin steht: Jetzt wird der Binnenhafen endgültig zum Wohnquartier

Diese Luftaufnahme ist nur wenige Wochen alt. Sie zeigt den Baufortschritt des Harburger Brückenquartiers. Im hinteren Abschnitt werden Wohnungen gebaut. Foto/Visualisierung: Lorenz Gruppe

Harburger Brückenquartier auf der Zielgeraden – Wer sucht noch eine Ladenfläche?

Der Termin steht: Am 28. März 2019 bekommt der Harburger Binnenhafen seinen ersten Lebensmitteleinzelhandel und noch viel mehr. An diesem Tag will Edeka den neuen Supermarkt mit Backshop und eigener Gastronomie eröffnen. Das hat Projektentwickler Frank Lorenz jetzt bestätigt: „Anfang des Jahres beginnt der Innenausbau, am 28. März gehen die Türen auf.“ Bis dahin wird der erste Bauabschnitt des Harburger Brückenquartiers soweit fertiggestellt sein, dass nach und nach auch die großen Ankermieter einziehen können. Der zweite Bauabschnitt im hinteren Bereich braucht noch ein wenig länger, deshalb können die Edeka-Kunden interimsweise für etwa ein halbes Jahr gegenüber auf dem noch freien Grundstück zwischen der Gesundheitsinsel und Wohnen am Hafencampus parken. Im Sommer soll der Bau des Wohnhauses soweit gediehen sein, dass die für Edeka-Kunden vorgesehene Parkfläche im Erdgeschoss genutzt werden kann.

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Seit dem Richtfest im Sommer schreitet der Bau zusehends voran. Lorenz: „Ab 1. Februar wird das Statikbüro WKC ins Brückenquartier einziehen. Dort sind mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, die künftig auf einer Ebene untergebracht sind – insgesamt 1700 Quadratmeter. Mit Regus zieht zum 1. April der nächste große Mieter ein.“ Wie berichtet, bietet Regus vollausgestattete Büroflächen an, die gemietet werden können.“ Sie verteilen sich in mehreren Stockwerken auf insgesamt 1500 Quadratmetern.

Wie wäre es mit einem Café?

Lorenz: „Das Interesse am Brückenquartier ist groß. Es vergeht keine Woche, ohne dass wir Anfragen bekommen. Ich gehe davon aus, dass das Objekt bis Ostern voll vermietet sein wird.“ Etwas zögerlicher sei allerdings die Nachfrage nach den Ladenflächen. Zwei Ladengeschäfte mit jeweils 100 Quadratmetern sind direkt neben Edeka am Veritaskai noch zu haben, zwei weitere in der Theodor-Yorck-Straße. Lorenz: „Darunter die Ecke, auf die jeder direkt zufährt, der über die Neuländer Straße oder die Nartenstraße in den Binnenhafen hineinfährt. Das ist sozusagen der Eingang ins Quartier – eine hervorragende Lage am Östlichen Bahnhofskanal beispielsweise für ein Café.“ Die anderen Gewerbeflächen könnten zum Beispiel interessant sein für eine Versicherungsagentur, ein Reisebüro, einen Makler oder auch eine Reinigungsannahme.

Mit dieser Entwicklung bekommt das Wohnquartier Binnenhafen einen weiteren Schub, denn erstmals ist jetzt ein Nahversorger vor Ort, der sich mit seinem Mittagstisch zudem als Anlaufstelle für die mehreren Tausend Menschen anbietet, die in dem Quartier arbeiten. wb

Web: http://www.lorenzhh.de/