Skoda entwickelt sich in Bremerhaven zum wahren Erfolgs-Wagen

Blickfang: Die VW-Tochter Skoda erfreut sich wachsender Verkaufszahlen - und im neuen Verkaufszentrum von Schmidt + Koch in Bremerhaven auch einer erhöhten Aufmerksamkeit.

Das Dasein als Zweitmarke hat Skoda längst hinter sich. Nicht zuletzt deshalb hat das Autohaus Schmidt + Koch der VW-Tochter aus Tschechien jetzt ein neues Verkaufszentrum in Bremerhaven gewidmet.

Manchmal muss man die Dinge einfach neu ordnen. Das Bremerhavener Autohaus Schmidt + Koch (S+K) hat die Weichen dafür unter anderem mit dem Audi-Neubau an der Stresemannstraße geschaffen. Der erwünschte Nebeneffekt: Die Fahrzeuge der Marke Skoda sind auf dem Firmengelände stärker in den Vordergrund gerückt. Mit einem komplett neuen Verkaufszentrum unterstreicht das Autohaus seine führende Position im Elbe-Weser-Raum auch für die Autos der tschechischen VW-Tochter.

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„Diese Marke macht einfach Spaß“, sagt S+K-Geschäftsführer Günter Reinecke. Jahrelang lief Skoda im Windschatten der Erfolgsmodelle des VW-Konzerns aus Wolfsburg und Ingolstadt. Doch seit geraumer Zeit haben die Tschechen richtig Gas gegeben und sind auf die Überholspur gewechselt. „Die Zuwachsraten sind fantastisch“, sagt Reinecke und meint damit sowohl den bundesweiten Erfolg als auch den Absatz des Bremerhavener Autohauses.

Geringe Produktionskosten

Das Erfolgsrezept besteht aus verschiedenen Faktoren. Die Tschechen haben ihre Modellpalette deutlich erweitert und bieten jetzt Fahrzeuge in praktisch allen Größenklassen inklusive SUV an. Die Qualität der Fahrzeuge entspricht natürlich den Standards aller Produkte aus dem VW-Konzern, auch technisch kann Skoda die unmittelbare Verwandtschaft mit Volkswagen nicht leugnen. „Dank der geringeren Produktionskosten in Tschechien können wir die Modelle zu einem sehr guten Preis anbieten“, erläutert Reinecke.

Als Geschäftsfahrzeuge interessant

Das macht die Fahrzeuge der oberen Klassen wie Octavia, Kodiaq und Superb auch als Geschäftsfahrzeuge besonders interessant: „Das ist ein wichtiger Aspekt für alle Angestellten oder Selbstständigen, die unter die Ein-Prozent-Regelung für die private Nutzung von Dienstwagen fallen“, erläutert Reinecke. Angesichts der guten Rahmenbedingungen entwickelt der Erfolgs-Wagen von VW zunehmend Ambitionen, ein wichtiger Volks-Wagen zu werden. „Wir können immer mehr Kunden begrüßen, die bislang immer gute Gebrauchtwagen bei uns gekauft haben und nun erstmals einen Neuwagen bestellen“, berichtet der Geschäftsführer. Ein bisschen kehrt damit die Atmosphäre der guten alten Zeiten in das Autohaus zurück, als das erste eigene Auto – zumeist ein Käfer – der Stolz der ganzen Familie war und entsprechend gehegt und gepflegt wurde.

Mit dem neuen Verkaufszentrum hat S+K jetzt den passenden Rahmen für solche automobile Begeisterung geschaffen. Das Ambiente entspricht dem Markenimage – hell und freundlich, schick und modern, trotzdem aber zurückhaltend und zweckmäßig. Reinecke hat natürlich sehr darauf geachtet, dass die Vorgaben der Konzern-Marketingexperten bei der Gestaltung der Halle eingehalten wurden: „Das sind wir schließlich schon der Tatsache schuldig, dass wir der einzige Skoda-Händler im weiten Umkreis sind und eine entsprechende Repräsentationspflicht übernommen haben“, betont der Geschäftsführer. Skoda hat vor kurzem eine neue Corporate Identity bekommen und leuchtet jetzt den Kunden von weitem grün entgegen.

Marken eindeutig und klar erkennbar

Das neue Antlitz der ehemaligen Audi-Halle auf dem Schmidt+Koch-Gelände entspricht dem Ziel des Geschäftsführers, alle Marken eindeutig und für den Kunden klar erkennbar auf dem Gelände zu positionieren. Natürlich hat das auch wirtschaftliche Konsequenzen: „Dank der guten Nachfrage können wir die Zahl der Skoda-Verkaufsberater demnächst um zwei auf drei erhöhen“, betont Reinecke.

Auch wenn die Automobilbranche derzeit immer wieder mit den politischen Unsicherheiten aus Berlin und Brüssel zu kämpfen hat – um Skoda in Bremerhaven macht sich Reinecke keine Sorgen: „Das ist ein grundsolides Auto.“ (heu)