So machst DU einen guten Kaffee!

Kaffeegenuss pur: Nur 15 Prozent der deutschen Kaffeetrinker verstehen sich darauf, manuell Kaffeespezialitäten herzustellen. Die überwiegende Mehrheit setzt auf Brüh- und Filterkaffee. Foto: Gastroback

Manuell trifft Technik: Gastroback bringt die „Design Espresso Advanced Barista“ auf den Markt

Die Anleihen aus der Autoindustrie sind unübersehbar: „Wir sprechen von der Plattform und vom Hut“, sagt Andreas Kirschenmann, Inhaber der Gastro­back GmbH in Hollenstedt. Und zeigt dabei auf das neue Familienmitglied – eine manuelle, aber programmierbare Siebträger-Espressomaschine mit integriertem Kegelmahlwerk. Sie kommt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt. Noch geheim, aber schon mit „neuem Hut“ ist das Facelift des Modells für 2020 in der fast abgeschlossenen Entwicklungsphase. „Wir planen jetzt schon für das nächste Jahr“, sagt Kirschenmann und fügt hinzu: „Der Markt für Elektrogeräte ist hart umkämpft. Da müssen wir unserer Zeit immer einen Schritt voraus sein.“

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Espresso – allein bei dem Wort geht ein kleiner Film im Kopf ab: Italien. Barista. Cappuccino, Latte Macchiato. Sonne satt. Mittelmeer-Feeling. So viel zum emotionalen Teil der Geschichte. Ein Blick ins Datenblatt der „Design Espresso Advanced Barista“ macht schnell deutlich, dass hinter der Hülle, also auf der Plattform, allerlei Technik zu finden ist, die dafür sorgt, „dass der Kaffee dieselbe Qualität erreicht, die ich auch im Coffeeshop bekomme“, so Andreas Kirschenmann. Er hat die Maschine selbst mitentwickelt und weiß genau, worauf es ankommt. Bei aller Technik: Am Ende soll der erste Schluck überzeugen. Darum geht es.

Die neue Espressomaschine, eines von zwölf Modellen, die Gastroback in allen Preisklassen anbietet, erfüllt den Anspruch des Hollenstedter Unternehmers: „Wir bringen Profiqualität in die Küche.“ Längst sind die etwa 150 verschiedenen Elektrogeräte der Marke im einschlägigen Handel breit vertreten. Kirschenmann: „Die Maschine verfügt über ein Kegelmahlwerk, das heißt: Wir mahlen im ersten Gang die Kaffeebohnen frisch, um das volle Aroma auszuschöpfen. Im zweiten Gang sorgen wir für den richtigen Andruck des feinen Kaffeepulvers im Siebträger, dann erfolgt drittens der Brühvorgang mit 15 bar Druck und schließlich das Milchaufschäumen.“ Kurz: Diese Maschine verlangt eine ganze Reihe von Handlungen – ein völlig anderes Konzept als der Druck auf die Latte-Macchiato-Taste beim Vollautomaten.

Kirschenmann: „Beim Vollautomaten heißt es: Der macht aber guten Kaffee. Bei dieser manuellen Espressomaschine heißt es: Du machst aber einen guten Kaffee. Das ist der entscheidende Unterschied. Einen guten Kaffee zu machen, ist nicht ganz ohne. Es kommt auf die Qualität der Bohne an, auf den Druck, mit dem das heiße Wasser durch das Kaffeesieb fließt, und auf den Andruck des Kaffeepulvers – zehn bis 15 Kilo etwa.“ Hat der Barista alles richtig gemacht, läuft der Espresso binnen 25 bis 30 Sekunden in die Tasse, und die Crema weist verschiedene Brauntöne auf. Kirschenmann: „Dann habe ich die perfekte Extraktion des Kaffees erreicht.“

Arabica & Robusta Blend

Ein Wort zur Kaffeequalität: „Je besser die Qualität, desto besser der Kaffee. Bewährt hat sich für uns ein Arabica & Robusta Blend, eine Mischung von verschiedenen Kaffees aus Südamerika, Afrika und auch Asien. Sortenrein geröstet und dann perfekt kombiniert. Da kostet ein Kilo etwa 20 bis 30 Euro. Aber das schmeckt man dann auch.“ Gastroback bietet nicht nur die Maschine, sondern auch gleich den Kaffee an und lässt sich dazu von regionalen Röstern beliefern. „Der Gastroback-Kaffee trägt unsere individuelle Handschrift und steht für unsere Liebe zum Kaffeegenuss.“ Wer es einfacher mag: Die Design Espresso Advanced Barista lässt sich auch mit Pads betreiben.

Zurück zur Technik: Die Espressomaschine ist mit knapp 30 mal 30 mal 40 Zentimetern kompakt und damit auch für kleinere Küchen bestens geeignet. Das Gehäuse ist aus Edelstahl. Ein Thermo-Block-Heizsystem sorgt für eine schnelle Aufheizzeit von nur etwa 90 Sekunden. Mahlgrad, Wassermenge pro Tasse, Kaffeepulvermenge – alles ist einstellbar. Der Wassertank fasst zwei Liter. Eine beheizte Warmhalteplatte dient als Stellfläche für bis zu sechs Espressotassen.

Andreas Kirschenmann ist seit 25 Jahren im Geschäft. Viele Produkte hat er sich selbst ausgedacht und in Zusammenarbeit mit Technikern und Designern entwickelt. „Allein in diesem Jahr bringen wir 20 Neuheiten heraus“, sagt er. Darunter auch die Design Espresso Advanced Barista, die im mittleren Preissegment angesiedelt ist. wb

Web: https://www.gastroback.de/