Bremerhavens Weg in die Zukunft

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) Foto: Jaspersen/dpaBremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) || Foto: Jaspersen/dpa

Wie Politik und Wirtschaft sich den Strukturwandel vorstellen.

Bremerhaven verändert sich, die Stadt, die mit Fischindustrie und Werften gleichgesetzt worden ist, wird Wissenschaftsstandort an der Nordseeküste. Vier wissenschaftliche Institute haben sich in den letzten zehn Jahren hier angesiedelt. Die Lebensmittelwirtschaft hat in Bremerhaven einen neuen Standort gefunden. Wirtschaft und Wissenschaft verzahnen sich. Auf der Luneplate Bremerhavens stehen Flächen für die Green Economy bereit. Neue Antriebsstoffe wie Wasserstoff sollen auf großen Versuchsfeldern weiter erforscht und erprobt werden. Touristisch hat Bremerhaven eine Menge zu bieten. Auswandererhaus, Klimahaus, Theater, Museum und Kunsthalle bieten Unterhaltung und befriedigen kulturelle Bedürfnisse. Der Seefahrtstourismus bringt alljährlich 260.000 Menschen in die Stadt.

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Die Außenwirkung der Stadt ist dagegen problematisch. Noch immer wird kolportiert, dass Bremerhaven das „Armenhaus der Nation“ sei, mit hoher Arbeitslosigkeit und prekären Wohnquartieren. Der Neuanfang, den die Stadt nun schon seit Jahren eingeleitet hat und weiterführt, wird nicht beachtet. Dabei wird zurzeit vieles auf den Weg gebracht. Im sogenannten Werftquartier soll ein ganz neuer Stadtteil entstehen mit der Möglichkeit des urbanen Wohnens direkt am Wasser. Hier wird sich die Möglichkeit bieten, Wohnen, Wirtschaft und Arbeiten zu verbinden. Die Planungen dazu haben gerade begonnen.

Wie stellt sich nun der neue Bürgermeister und Präsident der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Andreas Bovenschulte, den Strukturwandel in Bremerhaven vor? Was tut das Land Bremen konkret in den nächsten Jahren? Bovenschulte hält zu dem Thema einen Impulsvortrag.

Was ist aus Sicht der Arbeitgeber nötig, um den Herausforderungen aus Digitalisierung, globalen Märkten und Fachkräftemangel zu trotzen? Was hilft Bremerhaven, seine Potenziale besser zu nutzen? Wie kann der Strukturwandel in Bremerhaven aus Sicht der Arbeitnehmerkammer positiv begleitet werden? Welche Branchen spielen dabei eine besondere Rolle? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer sich anschließenden Podiumsdiskussion. Neben Bovenschulte sitzen Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), sowie Dr. Marion Salot, Referentin für regionale Strukturpolitik der Arbeitnehmerkammer Bremen. Moderator ist Holger Bornemann, stellvertretender Sprecher des Managerkreises Niedersachsen/Bremen der Friedrich-Ebert-Stiftung und Partner der Prognos AG aus Bremen. Eine Begrüßung und Einführung zu der Veranstaltung liefert Klaus Becké, Rechtsanwalt und Notar aus Bremerhaven und Mitglied im Vorstand des Managerkreises der FES.

Podiumsdiskussion: „Bremerhavens Weg in die Zukunft – Wie Politik und Wirtschaft sich den Strukturwandel vorstellen“

Veranstalter: Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen/Bremen

Zeit: Mittwoch, 19. Februar 2020, 18.30 Uhr

Ort: Deutsches Auswandererhaus, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven

Anmeldung: http://www.fes.de/de/veranstaltungen/?Veranummer=244320

per E-Mail: niedersachsen@fes.de

per Fax an 0511/357708-40