Auf geht’s in den „Goldfisch“

Foto: Jochen KilianIm Umzugsstress: Andrea Piesch (Mitglied der TuTech- Geschäftsführung) und Thilo Jungnickel (Prokurist / Leitung IT Services und Technische Dienste) mit einem der ersten Umzugskartons.

Umzug überstanden: TuTech Innovation arbeitet jetzt in der Blohmstraße.

Fege4Der erste Schritt eines Stühlerückens mit Folgen ist getan: Die TuTech Innovation GmbH, Wissenstransfergesellschaft der Technischen Universität Hamburg-Harburg, hat die Büros im TuTech-Haus an der Harburger Schloßstraße geräumt und ist während des Hafenfestes „Leinen los!“ mit rund 40 Mitarbeitern in den „Goldfisch“ an der Blohmstraße gezogen. Damit ist nun Gelegenheit, das TuTech-Haus umzubauen und neu aufzustellen.

Wie berichtet, soll der InnovationsCampus für Grüne Technologien in das langgestreckte Gebäude einziehen. Die über Jahre betriebenen Neubaupläne für das ICGT im Harburger Binnenhafen waren Anfang des Jahres ad acta gelegt worden – aus Kostengründen. Der InnovationsCampus soll als Gründer- und Forschungszentrum aber trotzdem realisiert werden – und zwar im TuTech-Haus, das bereit auf eine Pioniergeschichte zurückblicken kann.

Ursprünglich war das Gebäude 1994 als Mikroelektronik Anwendungszentrum MAZ gebaut worden – und wurde damit zur Keimzelle der New Technology in Harburg. Aus dem MAZ gingen ausgegründete Unternehmen hervor, die im aufkommenden Neuen Markt auf großes Interesse stießen. Nicht in jedem Fall war das Geschäftsmodell von Dauer. Andere Unternehmen, wie beispielsweise das Harburger Systemhaus catWorkX, haben dagegen Erfolgsgeschichte geschrieben. catWorkX legte jetzt den „3. Midsummer Day“ exakt auf den Erscheinungstag der aktuellen B&P-Ausgabe. Unter dem Titel  „Atlassian Users meet Plugin Developers“ ging es im KulturSpeicher direkt neben dem „Goldfisch“ einen Tag lang samt Ausstellung und Vortragsprogramm ausgiebig um Atlassian-Lösungen, prominente Atlassian-Produkte sowie leistungsstarke Add-ons aus dem Atlassian-Ecosystem – mit zahlreichen internationalen Gästen aus Europa, den USA, Kanada und Russland.

Kurz: Die Aktivitäten rund um das damalige MAZ und die TuTech beflügeln die Internationalität des Standortes Harburg ungemein. So soll es an der Harburger Schloßstraße weitergehen. Aus dem TuTech-Haus wird nun auch der ICGT, denn der Hauptsitz der TuTech bleibt an der vertrauten Adresse. Auch die gewohnten Veranstaltungen und Angebote werden dort weiterhin stattfinden. Dennoch wird das markante Gebäude teilweise umgebaut und noch stärker auf Gründer getrimmt, von denen einige bereits vor Ort sind und auch bleiben werden. wb