Harbourside im Süden Hamburgs

Der Channel als Ausflugsziel: B&P präsentiert eine Auswahl lohnender Ziele im neuen Harburger Stadtteil.

Die Geschichte begann vor mehr als 25 Jahren mit ein paar Ratten, die sich im Harburger Binnenhafen gemütlich eingerichtet hatten. Bis der Unternehmer Arne Weber etwas unternahm und mit dem Umbau der alten Unilever-Seifenfabrik am Schellerdamm das erste Puzzle-Teil für einen neuen Stadtteil Harburgs legte. Heute gilt der Channel Hamburg als prosperierendes Vorzeigeprojekt der Hansestadt Hamburg. Harbourside im Süden Hamburgs ist nicht nur Zielgebiet für einige Tausend Menschen, die hier arbeiten, sondern auch für einige Hundert, die hier mittlerweile wohnen. Und zunehmend auch für eine nicht näher zu verifizierende Zahl von „Sehleuten“, die einfach mal einen Ausflug in den Channel machen und sich wundern, was Harburg nördlich der Bahnstrecke und südlich der Süderelbe zu bieten hat.

Foto: Falcon Crest/channel hamburg

Foto: Falcon Crest/channel hamburg


Der Verein channel hamburg e.V., dessen Vorsitzender Arne Weber seit seiner Gründung ist, hat sich zum Ziel gesetzt, das Gebiet zu bewerben, bekannt zu machen und auch zu vermarkten. Zunächst stand dabei die Ansiedlung von Unternehmen im Vordergrund, doch nachdem der Binnenhafen nun zunehmend auch Wohngebiet geworden ist, kommen ganz neue Aspekte der Vereinsarbeit zum Tragen. Jetzt geht es noch stärker um urbane Lebensqualität, um eine gute Nachbarschaft, um das Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Und um Besucher. Der Channel bietet maritime Atmosphäre satt ebenso wie viele kleine und große Ziele, die sich der Channel-Tourist einmal näher anschauen sollte.

Viel für Touristen

Melanie-Gitte Lansmann, Geschäftsführerin von channel hamburg e.V., freut sich über viele Besucher, die den Channel als Ausflugs-ziel entdecken – Fußgänger, Fahrradfahrer und auch Bootstouristen, die im Binnenhafen Halt machen und sich das Quartier von der Wasserseite aus anschauen können. Und zwar nicht nur wegen der ansässigen Gastronomie, sondern auch aus städtebaulichem und vielleicht sogar historischem Interesse. Das Luftbild zeigt den Binnenhafen aus der Vogelperspektive. Die Stichworte markieren Orte, deren nähere Betrachtung lohnen könnte. Die Nummerierung ist als Rundgang sortiert. wb