Deutsche Bank blickt ins neue Jahr

„Unser Haus rechnet im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent weltweit und um die 6,5 Prozent in China“, hieß es in der Mitteilung.

Von dieser Entwicklung dürfte auch die deutsche Wirtschaft profitieren: Die Bank erwarte für 2016 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,9 Prozent. An den Aktienmärkten begrenzten die teilweise bereits recht hohen Bewertungen und die moderaten Gewinnerwartungen der Unternehmen das Kurspotenzial. Dazu komme eine höhere Schwankungsintensität der Kurse. Im Umfeld niedriger Zinsen betrachte die Bank Aktien als bevorzugte Anlageklasse. Anleger, die ein Mindestmaß an Rendite anstreben, kämen auch im Jahr 2016 nicht um Aktien herum. Den DAX erwarte die Deutsche Bank am Ende des Jahres 2016 bei 11 700 Punkten.

Insgesamt stelle das kommende Jahr Anleger vor Herausforderungen. Zwar könnten Immobilien interessante Anlagemöglichkeiten bieten, im Anleihebereich seien ohne zusätzliche Risiken vermutlich aber kaum auskömmliche Renditen zu erzielen. Rohstoffinvestitionen könnten im Jahresverlauf wieder in den Anlagefokus rücken, wenn das Überangebot abgebaut werden sollte.