Standortfaktor Internet

Pilotstadt für schnelles Internet
Breitbandausbau: Hansestadt Stade gehört zu zwölf von der Telekom ausgewählten Städten 

Stade ist eine der bestversorgten Städte der Republik, was Breitbandtechnik und schnelles Internet angeht. Grund: Sie gehört zu den bundesweit zwölf Städten, die die Deutsche Telekom ab 2012 als Pilotstädte ausgewählt hatte. Neben Stade gehören Hannover, Braunschweig, Brühl/ Baden, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam und Rastatt zu den ersten zwölf Städten in Deutschland, die mit dieser Technologie ausgestattet wurden.

Mit den neuen Glasfaser-Anschlüssen sind beim Herunterladen Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Möglich werden diese Geschwindigkeiten, weil das Glasfaser-Netz nicht wie bisher im Verteilerkasten auf dem Gehsteig endet. Die verlustfreie Leitung führt bis in die Wohnung des Kunden. Vom heimischen Computer bis ins Internet surft der Kunde also durchgehend auf einer Glasfaser-Leitung. Das Verfahren wird als „Fiber to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“.

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2014 hat die Deutsche Telekom weitere Ausbaumaßnahmen in der Hansestadt Stade vorgenommen. Fast alle Haushalte in der Kernstadt und in den Ortschaften (außer Bützfleth) wurden mit der Vectoring-Technik/FTTC angeschlossen. Aber auch Kabel Deutschland hat in der Hansestadt Stade großflächig ein leistungsfähiges Netz verlegt. Damit sind derzeit rund 95 Prozent aller Stader Haushalte mit Hochgeschwindigkeits-Breitband versorgt beziehungsweise könnten dieses beauftragen und nutzen.

Highspeed-Internet, Fernsehen in Full HD und Telefonieren mit höchster Sprachqualität – das gibt es alles gleichzeitig über einen Anschluss. Denn mit dem modernen Glasfasernetz von bis zu 200 MBit/s werden Up-load-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit erreicht. Für Torsten Kramer von der Stader Wirtschaftsförderung ist die exzellente Breitbandversorgung in der Hansestadt ein ganz wichtiger Standortfaktor – und das für die Wirtschaft ebenso wie für die Bevölkerung.

Von Peter von Allwörden

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