Virtueller Ausflug mit 360-Grad-Rundumblick

Ein Ausschnitt aus dem virtuellen Rundgang durch das Stadeum. Die stürzenden Linien kommen durch die 3D-Bewegung zustande. Foto: B&P

Tagungsplanung für Einsteiger: Jenny Gaweda erklärt das neue Tool für potenzielle Gäste des Stader Kultur- und Veranstaltungszentrums Stadeum.

Willkommen auf der Enterprise: Mit einem virtuellen Rundgang im 360-Grad-Format präsentiert sich das Stader Kultur- und Veranstaltungszentrum Stadeum jetzt potenziellen Tagungskunden, aber auch interessierten Kulturfreunden von seiner digitalen Seite – so etwa, wie die Zukunft in Science-fiction-Filmen dargestellt wurde: transparent, erforschbar, berechenbar und einfach einsehbar auf dem Bildschirm. Wer das Stadeum besuchen möchte, kann sich vorher einen detaillierten Einblick verschaffen und sogar exakt Maß nehmen, falls er beispielsweise eine Messe veranstalten möchte. Wie das genau funktioniert, erläuterte Jenny Gaweda, zuständig für Marketing, Messen und Öffentlichkeitsarbeit im Stadeum, bei einem Besuch von B&P.

Das gesamte Stadeum ist nun via Laptop zu besichtigen.Wenige Klicks und der Besucher steht im virtuellen Foyer und kann sich schon mal einen Überblick verschaffen. Tagungskunden, die das attraktive Haus nutzen möchten, werden vom Eingangsbereich durchs gesamte Haus geleitet. An bestimmten Punkten ist ein 360-Grad-Schwenk durch den Raum möglich. Dazu gibt es Daten und Maße, damit bereits frühzeitig geplant werden kann, wie viel Platz wo vorhanden ist und was dort hinpasst.

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Auf dem Bildschirm erscheint das Stadeum als transparentes 3D-Modell und ist selbst für den Laien in seinen Dimensionen schnell zu erfassen. Per Mausklick geht es durch die verschiedenen Ebenen. Jenny Gaweda: „Wer sich das ansieht, der bekommt Informationen über die verschiedenen Ebenen, er kann sich die Grundrisse einzelner Räume und auch die reale Raumansicht anschauen.“ Um diesen Service zu bieten, wurde das gesamte Gebäude eingescannt und mit modernen 360-Grad-Kameras fotografiert.

Der neue Service ist seit Ende November freigeschaltet. Gleich zu Beginn entscheidet der Nutzer, ob er das Stadeum als kommerzieller Tagungsgast besuchen möchte oder als kulturbegeisterter Theaterbesucher. Die Darstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Wer aber vor dem Konzert wissen möchte, ob er in Reihe 5 am Rand noch genug sieht, der kann dort schon mal vorab Platz nehmen, den Blick checken und dann buchen.

Welche Strahlkraft das Stadeum hat, erläutert Jenny Gaweda an einem Beispiel: „Im September hatten wir die Ausbildungsmesse. Dazu wurden 65 Aussteller platziert, die dann rund 5000 Besucher mit Informationen versorgten. Die Ausbildungsmesse wendet sich vor allem an Schulen und dient der Berufsorientierung.“ Diese Zahlen belegen, dass das Stadeum auch weit über Stades Grenzen hinaus eine interessante Location für Unternehmen aus der Region sein könnte. Wer also einen geeigneten Veranstaltungsort sucht, kann sich jetzt vorab einen virtuellen Eindruck verschaffen. wb

>> Web: www.stadeum.de

www.stadeum.de/Service/360Grad/

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Kontakt: Gaweda@stadeum.de