Auf HIP one folgt HIP two

Momentaufnahme vom 19. September 2018: Der erste Eckpfeiler des zweiten Obergeschosses ist gesetzt. Im April/Mai 2019 sollen im Gebäude HIP one die ersten Mieter einziehen. Foto: Wolfgang Becker

Hamburg Innovation Port: Zweiter Bauabschnitt soll 2019 beginnen

Das zweite Obergeschoss ist bereits in Arbeit, da kündigt sich in unmittelbarer Nachbarschaft von HIP one, dem ersten Bauabschnitt des Hamburg Innovation Port an der Blohmstraße im Harburger Binnenhafen, bereits beträchtlicher Zuwachs an, wie Bauherr Arne Weber, Channel-Begründer und Inhaber der Baufirma HC Hagemann, sagt: „Der zweite Bauabschnitt ist in der Vorbereitung. Die Fachplaner und Architekten von MVRDV haben den Auftrag, bis Ende Februar 2019 den Bauantrag einzureichen. Idealerweise könnten wir dann in der zweiten Hälfte kommenden Jahres starten.“ Der zweite Bauabschnitt ist zugleich der größte. Er wird 20 000 Quadratmeter Fläche bieten und soll in Zusammenarbeit mit Hamburg Invest von möglichst technologieaffinen Unternehmen besiedelt werden, die ins Umfeld der Technischen Universität Hamburg passen.

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Zurzeit geht jedoch zunächst der erste Bauabschnitt seiner Vollendung entgegen. HIP one ist ein gestreckter Riegel zwischen der Blohmstraße und dem Ziegelwiesenkanal. Vermietbare Fläche: 5000 Quadratmeter. Knapp die Hälfte davon wird die TUHH übernehmen, die laut Weber zurzeit noch an der Umsetzung ihres Wachstumskonzepts arbeitet. Demnach werde das Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft von der Harburger Schloßstraße in die Blohmstraße umziehen. Weber: „Dafür werden wir in dem Neubau auch ein Labor vorsehen.“

Der Harburger Unternehmer, der mit dem Hamburg Innovation Port ein ambitioniertes Großprojekt vorantreibt, berichtet über viele Nachfragen von Interessenten. Zunächst habe aber die TUHH „Erstzugriffsrecht“. Die Universität betreibt derzeit eine Wachstumsinitiative und gilt als Haupttreiberin der Entwicklung im westlichen Binnenhafengebiet. Weber ist überzeugt, dass es gelingt, im künftigen TUHH-Umfeld technologieorientierte Unternehmen und Startups anzusiedeln und damit einen zentralen Kern des Hamburger Innovationsparks Harburg zu schaffen: „Es ist die große Kunst, die passenden Betriebe aus der Wirtschaft hierher zu holen und dafür zu begeistern, gemeinsam mit der wissenschaftlichen Expertise der TUHH Synergien zu heben.“ wb

>> Web: https://www.hamburg-innovation-port.com