Der ganz besondere Blick auf die Mitarbeiter

Autohaus Bröhan in Jork-Königreich

Erfolgsgeschichten beginnen in einer Garage: 65 Jahre Autohaus Bröhan in Jork-Königreich

Vor 65 Jahren begann die Geschichte des Autohaus Werner Bröhan mit einer Werkstatt in einer Kellergarage in Jork-Königreich (Altes Land). Wie rüsten sich die nunmehr zwei Autohäuser für die Zukunft? Klar ist auf jeden Fall, dass die Zukunft in Familienhand bleibt. Niklas Bröhan und seine Schwester Catharina sind seit 2015 und 2013 im Unternehmen tätig und seit einigen Monaten in der Geschäftsleitung des Familienbetriebes. Catharina Bröhan ist für das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit sowie für den Bereich Personal und Disposition tätig. Hier sieht sie eine der großen Herausforderungen der Zukunft: „Die Mitarbeiter sind unser Kapital“, deshalb sei die Nähe zu ihnen so wichtig, um sie an das Unternehmen zu binden.

Doch zunächst müssen Mitarbeiter wie Auszubildende gefunden werden. Sind sie dann da, wird alles darangesetzt, sie während der Ausbildung zu unterstützen, wo es nur geht: schulisch, betrieblich und wenn nötig auch privat. Nicht nur die Geschäftsleitung hat immer ein offenes Ohr für Probleme, Lob und Tadel, sondern auch die Kollegen sind hörbereit. „Wir sind dankbar für den Einsatz unserer Mitarbeiter, die stets bemüht sind, die jungen Leute mit Menschlichkeit und großem Erfahrungsschatz mitzunehmen“, sagt Catharina Bröhan. Fortbildungen, Entwicklungsmöglichkeiten und ein gut funktionierendes Team zeichnen die Attraktivität eines Arbeitgebers aus und bilden einen wichtigen Grundpfeiler für ein zukunftssicheres Unternehmen.

Mikrokosmos eigener Betrieb

Das Autohaus Werner Bröhan feiert
65-jähriges Bestehen und bleibt in
Familienhand: Niklas Bröhan (von
links), Mutter Marlene, Vater Gerd
und Catharina Bröhan mit Nachwuchs Paul. Fotos: Julia Balzer

Es gibt noch mehr Parameter für die Sicherung eines mittelständischen Unternehmens in einer zurzeit nicht krisenfreien Branche. Der Abgasskandal – verursacht durch den VW-Konzern – geht nicht spurlos an den Autohändlern vorbei. „Die Kunden sind sensibilisiert“, sagt Catharina Bröhan und fügt hinzu, dass die schon immer vorausschauende Konzernpolitik insbesondere der Marke Volvo den Bröhan-Autohäusern in die Karten spielt. So erfüllen schon jetzt alle Volvo Motoren die neue strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp. Überhaupt sei die Marke Volvo einer der Vorreiter bei zukunftsweisenden Technologien, sodass man mit dieser Marke gut für die Zukunft aufgestellt sei. Das gelte auch für die Zweitmarke Hyundai. Das Elektroauto Hyundai Ioniq trage den Kundenwünschen nach umweltfreundlicher Mobilität Rechnung.

Ist Elektromobilität die Zukunft in der Automobilbranche? „Das ist schwer zu sagen“, sagt Catharina Bröhan und betont, dass das Unternehmen offen sei für dieses Thema und sich unter anderem durch das Aufstellen einer E-Ladetankstelle an dem Standort in Stade-Wiepenkathen dem Thema nähern und den Erfolg prüfen werde. In diesen schnelllebigen Zeiten sei es schwierig, so Catharina Bröhan, einen Zukunftsplan für die nächsten fünf Jahre zu erstellen. Die Digitalisierung, technologische Innovationen und gesetzliche Vorgaben entwickelten sich sehr rasant. Umso wichtiger sei es, im
Mikrokosmos des eigenen Betriebes den Mitarbeiter nicht aus den Augen zu verlieren. „Die Nähe zu den Menschen, mit denen wir zu tun haben – ob Mitarbeiter oder Kunde – ist und bleibt auch in Zukunft äußerst wichtig“, sagt Catharina Bröhan.

Apropos Kunde: Der profitiert von den vielen Entwicklungen, die das Autofahren nicht nur sicherer und komfortabler machen, sondern den Autokauf zu einem Erlebnis werden lassen. Schon die große Auswahl an unterschiedlichen Modellen mit verschiedensten Ausstattungen, die die Autohäuser Werner Bröhan in ihren Ausstellungen bieten, machen Lust auf mehr. „Auch in Zukunft wird es Autohäuser wie die unsrigen geben“, sagt Catharina Bröhan, denn unersetzliche Kommunikation wie fachkundige Beratung würde das Internet nicht bieten können. Neben guter Beratung im Autohaus vor Ort darf auch das Rahmenprogramm zum Beispiel bei Autopräsentationen nicht fehlen. Regionale Kooperationspartner nutzen gern die Gelegenheit, um Kundenveranstaltungen im Hause Bröhan mit passenden Produkten oder Dienstleistungen zu flankieren.

„Wir bieten für jeden Kunden etwas“, sagt die Unternehmerin mit Blick auf die Geburtstagsfeierlichkeiten am 21. Juni 2018. Da ließen Geschäftsführung und Mitarbeiter die Entwicklung von der Garagenwerkstatt zum modernen Autohaus mit zwei bedeutenden Automarken Revue passieren lassen. Der ein oder andere Kunde wird sich noch daran erinnern, dass Werner Bröhan 1966 im kleinen Örtchen Jork-Königreich BMW-Vertragshändler wurde. Im Jahr 1995 wurde dann die aufstrebende Marke Volvo Vertragspartner des 1978 in das Geschäft eingetretenen Gerd Bröhan, bis 2003 die Marke Hyundai hinzukam und seitdem das Portfolio um attraktive Klein- und Mittelklassewagen ergänzt. bal

Web: www.autohaus-broehan.de

 

Zeitraffer

  • 21. Juni 1953: Kfz- Meister Werner Bröhan eröffnet in einer Kellergarage am Obstmarschenweg in Jork-Königreich eine kleine Werkstatt.
  • 1955 Umzug an die Hauptstraße
  • 1963 Umzug in die Königreicher Straße
  • 1966-1995 BMW-Vertragshändler
  • 16. Oktober 1978 Eintritt Gerd Bröhan
  • 1. Juli 1983 Eintritt Marlene Bröhan
  • 1992 Gerd Bröhan wird Geschäftsführer
  • Ab 2000 übernimmt Gerd Bröhan die Verantwortung vollständig
  • Seit 1995 Volvo-Vertragshändler
  • Seit 2003 Hyundai-Vertragshändler
  • 2. September 2013 Eintritt Catharina Bröhan
  • 1. August 2015 Eintritt Niklas Bröhan