„Die Linie Hamburg – Nordheide wird immer wichtiger“

Er hat sich sozusagen dupliziert und ist ab sofort auch in Hamburg präsent: Der Buchholzer Makler René Borkenhagen hat ein zweites Büro eröffnet – in Winterhude. Foto: Wolfgang Becker

Zellteilung à la Borkenhagen: Immobilienmakler schafft sich ein weiteres Standbein in Winterhude – Kreative Unterstützung gesucht.

Um Ideen ist er nie verlegen: René Borkenhagen, Diplom-Immobilienökonom (ADI) und Makler aus Buchholz, nimmt eine aktuelle Entwicklung auf dem Immobilienmarkt in der Metropolregion Hamburg auf und schafft sich ein zweites Standbein in Winterhude. „Die Linie Hamburg – Nordheide wird immer wichtiger. Gerade in der Hansestadt wird Wohnraum ständig teurer, sodass sich viele Hamburger für attraktive Standorte im Umland interessieren. Die Nordheide rückt dadurch immer stärker in den Fokus. Das registriere ich seit einiger Zeit deutlich durch Anfragen von Hamburger Kunden, die in den Süden ziehen wollen. Um die besser abzuholen und als Ansprechpartner vor Ort zu sein, habe ich jetzt ein Büro in Winterhude eröffnet. Wer im Landkreis Harburg eine Immobilie kaufen möchte, kann sich vor Ort beraten lassen.“

Die Verbindung funktioniert übrigens auch in entgegengesetzter Richtung, denn während Familien eher ins Umland drängen, zieht es die sogenannten Emptynester (Eltern, deren Kinder das Nest/Haus verlassen haben) spätestens dann in urbanere Gefilde, wenn die Gartenarbeit zu anstrengend wird.

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René Borkenhagen: „Genau so einen Fall habe ich gerade: Ein Ehepaar hat mich beauftragt, das Haus im Landkreis zu veräußern und im Gegenzug eine Vier-Zimmer-Wohnung in Altona/Ottensen zu suchen.“

Wer den Hamburger Wohnungsmarkt beobachtet, weiß, dass der zweite Teil der Aufgabe eher schwierig zu lösen ist. Borkenhagen: „Da muss ich nach neuen kreativen Möglichkeiten suchen, um die Schar der potenziellen Wohnungsverkäufer gezielt anzusprechen. Aber gerade das macht für mich den Reiz meines Jobs aus.“

„Per sofort. Persönlich.“

Dass er den großen und allgegenwärtigen Maklergesellschaften in der Metropolregion kaum Konkurrenz machen kann, ist dem 37-Jährigen natürlich bewusst, aber das ist auch nicht sein Ziel: „Das Pflaster in Hamburg ist zweifellos härter als in der Nordheide. Mein Slogan lautet aber ‚Per sofort. Persönlich. Borkenhagen.‘ Ich setze alles auf die persönliche Betreuung meiner Kunden. Das gilt für den Bereich der Wohnimmobilien ebenso wie für gewerbliche Immobilien. Beides sind für mich wichtige Geschäftsfelder.“ Bereits jetzt ist René Borkenhagen regelmäßig in Hamburg aktiv: „Ich habe dort eine ganze Reihe Kunden, die Produktionsstätten, Lagerhalle und Büros suchen. Wir bieten zusätzlich auch die Immobilienverwaltung an – das macht es für den Nutzer komfortabel.“ Etwa 30 Prozent seiner Geschäftsaktivitäten finden mittlerweile in Hamburg statt – zum Beispiel in Farmsen-Berne, in Wandsbek und am Altonaer Volkspark.

„Wir“ – das sind René Borkenhagen und seine Mitarbeiterin Jutta Michaelis, Immobilienberaterin. Beide arbeiten in der Bäckerstraße 6 in Buchholz. Und nun also auch noch Winterhude:

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„Deshalb suche ich dringend personelle Unterstützung. Bewerber, gerne auch junge Leute aus dem Immobilienbereich, sollten kreativ sein und keine Angst vor Verantwortung haben. Ich suche jemanden, der das Büro in der Preystraße 7 in Winterhude eigenständig führt.“

René Borkenhagen

Der Buchholzer ist zuversichtlich, dass er auch diese Hürde nehmen wird. Er sagt: „In Hamburg fangen wir jetzt erst richtig an.“ Das HH-Büro ist auf jeden Fall bereits eröffnet. wb

>> Web: www.borkenhagen.co