Gemeinsam stärker

Hier geht es um Ford: Oliver Woyda mit Verkäufer Patrick Bürkholz. Foto: Wolfgang Becker

Autohaus Tobaben präsentiert die Marken Ford und Opel unter einem Dach

Nach zweijähriger Vorbereitung und einer siebenmonatigen Warmlaufphase ist die Zusammenführung der beiden Marken Opel und Ford im Autohaus Tobaben jetzt so weit gediehen, dass Geschäftsführer Jan Busse sagt: „Der Prozess der Zusammenführung dauert zwar noch an, aber heute können wir sagen: Der Betrieb läuft rund.“ Wie berichtet hat Tobaben die beiden Standorte in Buxtehude am Brillenburgsweg zusammengelegt. In der Folge des Umzugs trafen im Februar 35 Mitarbeiter aufeinander, die sich zwar aus der Ferne kannten, bislang aber noch nie eng zusammengearbeitet hatten – eine Herausforderung für alle Beteiligten.

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Busse: „Es ist schon etwas anderes, wenn man zwar zu einem Unternehmen gehört, nun aber Schulter an Schulter arbeiten soll.“ Dass die Kollegen für unterschiedliche Marken, nämlich Ford und Opel, arbeiten, gab der ganzen Entwicklung noch einen besonderen Akzent. Mittlerweile ist aus der anfänglichen Reibung ein neuer Gemeinschaftsgeist erwachsen, wie Oliver Woyda sagt. Er wechselte zum 1. Mai von Harburg nach Buxtehude, um die Verkaufsleitung für Ford und Opel zu übernehmen: „Nach der Eingewöhnungsphase kann ich sagen: Ich bin total gern hier und habe richtig Freude an der neuen Aufgabe.“ Dass der Autohandel insgesamt unter massivem Druck steht, ist allgemein bekannt und gilt unabhängig von der Marke. Den Impuls, die beiden Standorte in Buxtehude zu vereinen, kam vor fünf Jahren aus den USA. Damals verkündete General Motors die Marke Chevrolet vom westeuropäischen Markt zu nehmen – nicht zuletzt, um Opel zu stärken. Jan Busse: „Am Brillenburgsweg fehlte nun plötzlich eine Marke. Wir hatten aber Platz für zwei. Daraus entstand die Lösung, hier Opel und Ford unter ein Dach zu bringen. Das haben wir getan.“ Was ihn begeistert: Die Mannschaften beider Standorte sind an Bord geblieben – 35 Tobaben-Kollegen haben die Konsolidierung mitgetragen und bilden heute das neue Team am Brillenburgsweg.

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Oliver Woyda ist mittlerweile ebenfalls gut in Buxtehude angekommen. Er ist verantwortlich für zwei Opel-Verkäufer, zwei Ford-Verkäufer und einen Verkäufer, der sich speziell um Gewerbekunden kümmert. Die Tobaben-DNA „fair und freundlich“ ist auch in Buxtehude gesetzt. Woyda treiben noch weiterführende Gedanken um. Sein erstes Ziel war es, dafür zu sorgen, dass sich die Mitarbeiter in der neuen Situation wohlfühlen. Aber: „Was für die Mitarbeiter gilt, muss natürlich auch für die Kunden gelten. Sie sollen gern herkommen, und sich ebenfalls wohlfühlen.“

Das Autohaus als Gastgeber, das ist auch ein Thema, das Jan Busse seit Jahren stark beschäftigt. Ziel ist es, sich gegen den allgemeinen Trend der Branche neu zu erfinden. Dabei spielen die Mitarbeiter eine entscheidende Rolle.

Ein Beispiel, wie Unternehmen anders auf Kunden zugehen, liefern derzeit die Sparkassen. Vor allem in Buchholz können sich Kunden sowohl in der Filiale der Sparkasse Harburg-Buxtehude als auch der Haspa einen Eindruck davon verschaffen, wie sich moderne Filialkonzepte verändern und wie auf Befindlichkeiten und Wünsche von Kunden reagiert wird. Ein Vorbild für den Autohandel? Auch Tobaben ist hier offen,
weil sich potenzielle Käufer zunehmend auf den einschlägigen Portalen im Internet rauf und runter informieren. Eine Option für den Autohandel? Jan Busse kündigt an: „Mit diesem Thema beschäftigen wir uns.“ wb

Web: https://www.tobaben.eu/autohaus-tobaben