„Hip one“ in Harburg – Der Einzug beginnt jetzt

Die neue Spielebene im „HIP One“ – hier demonstrieren Arne und Christian Weber was es bedeutet, moderne Bürohäuser auf New Work zu trimmen. Dieser Raum ist interaktiv und soll Kreativität fördern. Schaukeln, eine Boulder-Wand, Golf, Flipper: Hier wird der Kopf frei für neue Gedanken.

Offizielle Einweihung Ende November – Die Wissenschaftsbehörde spricht von einem „Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen“

Premiere gelungen: Der erste Bauabschnitt des Hamburg Innovation Port – kurz: „HIP one“ – sorgt im Channel für Aufsehen. Die keramische Fassade des Neubaus an der Blohmstraße fügt dem bunten Mix im Channel eine weitere Farbe hinzu und hebt sich ganz bewusst aus dem Backstein-dominierten Umfeld ab. Die Botschaft: Hier entsteht etwas völlig Neues. Das bestätigt Bauherr Arne Weber, Inhaber von HC Hagemann, nur allzu gern: „Wir zeigen hier, wie modern gebaut wird: Es werden keine fossilen Brennstoffe benötigt, um das Gebäude zu heizen. Wir arbeiten ausschließlich mit Luft-Wärmepumpen. Das Gebäude ist vollklimatisiert, die Büros verfügen über Deckensegel, die die Raumtemperatur im Sommer um bis zu sieben Grad reduzieren können.“ Die Wissenschaftsbehörde spricht für ein „Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen“. Am 28. November wird „HIP one“ offiziell eingeweiht.

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Auch sonst passt das Konzept perfekt in die Zeit. Arne Weber: „Nach dem Google-Vorbild haben wir eine Spielfläche eingerichtet – mit Spiel- und Sportgeräten und bequemen Möbeln. Wenn wir über die Arbeitsplätze von morgen sprechen, gehört das dazu.“ Für kreative Atmosphäre ist also gesorgt – und das wird auch den Ankermieter freuen. Die Technische Universität Hamburg hat im „HIP one“ für zunächst 20 Jahre 4000 der insgesamt 6000 Quadratmeter Nutzfläche gemietet und zieht ab 1. Oktober ein. Themenschwerpunkt: Informatik. HC Hagemann wird nun weitere Mieter auswählen, die zum Konzept passen, damit im Verbund mit der TUHH auch inhaltlich ein schlagkräftiger Innovation Port entsteht – ein inspirierender Ort, an dem Innovationen möglich werden, ein Ort für Querdenker und Kreative im technischen Bereich.

Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

„HIP one“ hat sieben Stockwerke und bietet ganz oben einen unverbaubaren Blick auf die Elbphilharmonie, die Köhlbrandbrücke und den Hamburger Michel. Auf dem Dach ist eine Solaranlage installiert, außerdem sind begrünte Flächen angelegt worden. Das Gebäude bietet zudem Platz für Labore, ist also maßgeschneidert für die beabsichtigte Scharnierfunktion von Wissenschaft und Wirtschaft.

Im nächsten Schritt will Arne Weber den wesentlich größeren und drei Mal so hohen Bauabschnitt „HIP two“ angehen – 20 000 Quadratmeter Fläche, von denen 11 000 für die TUHH vorgesehen sind, die im Binnenhafen weiter wachsen will. „HIP two“ ist ein kompaktes Hochhaus und mit etwa 65 Metern fast so hoch wie der Channel-Tower, den Arne Weber am Karnapp gebaut hat. Für den Bau kalkuliert Weber eineinhalb Jahre. Parallel dazu treibt er sein Hotelprojekt an, das am nahegelegenen Westlichen Bahnhofskanal gebaut werden soll und mit 600 Zimmern einen neuen Hamburger Rekord anpeilt. Mit dem HIP Hotel Hamburg hatte Arne Weber im vorigen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als er den markanten Hochbau auf der Expo Real in München vorstellte. Und: Ebenfalls in Sichtweite, am Lotsekanal, baut HC Hagmann den Neubau für das Fraunhofer-Center für maritime Logistik und Dienstleistungen CML. wb

Web: https://www.hamburg-innovation-port.com/