So wird mein Gebrauchter zum WeltAuto

arco Schacht, Verkaufsberater im Autohaus Meyer Elstorf, kennt sich mit dem Weltauto bestens aus. Das Foto zeigt ihn auf der großen Ausstellungsfläche. Foto: Wolfgang Becker

Autohaus Meyer Elstorf: Gebrauchtwagensiegel bietet Käufern viele Vorteile und Sicherheit

Wenn Volkswagen das Welt­Auto erfindet, dann ist das durchaus eine nahe liegende Assoziation – hier der Wagen für das Volk, dort das Auto für die Welt. Unter dem Titel „Das WeltAuto“ bietet die Marke Seat unter dem Dach des VW-Konzerns nicht nur auf Herz und Nieren geprüfte Gebrauchtwagen oder sogar „Fast-Neuwagen“ an. Was „Das WeltAuto“ ausmacht, erläutert Mirco Meyer, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses in Elstorf/Neu Wulmstorf. Er kann seinen Kunden eine große WeltAuto-Auswahl anbieten – rund 200 Fahrzeuge stehen zum Verkauf.

Anzeige

Checkheftgepflegt ist Pflicht

Das Besondere am WeltAuto: Das Siegel gilt nicht nur für Marken aus dem VW-Konzern, sondern für jeden (!) Gebrauchten. Mirco Meyer: „Das kann beispielsweise auch ein Ford, ein Mercedes oder ein BMW sein. Voraussetzung ist aber, dass das Fahrzeug checkheftgepflegt ist, also alle Inspektionen nachgewiesen sind.“ Potenzielle Welt­Autos werden von Meyer Elstorf akribisch geprüft: „190 Punkte werden genau angeschaut und, falls ein Fehler gefunden wird, in Ordnung gebracht. Damit wir das Welt­Auto-Siegel vergeben können, sind unsere Mitarbeiter speziell geschult worden.“ Zusätzlich zum Check, zur Hauptuntersuchung und zur Abgasuntersuchung bietet das Welt­Auto-Portfolio ein Jahr Gebrauchtwagengarantie (je nach Ausstattung sind sogar fünf Jahre möglich), Mobilitätsgarantie, günstige Finanzierungsmöglichkeiten und Versicherungsangebote, selbst Leasing ist möglich. Mehr noch: Wer ein WeltAuto kauft, kann sein altes Auto in Zahlung geben. Handelt es sich beispielsweise um einen 20 Jahre alten checkheftgepflegten VW-Golf mit 150 000 Kilometern auf dem Tacho, kann sogar er als WeltAuto wieder in den Handel gebracht werden.

Seat-Halle wird kernsaniert

Das klingt alles ziemlich teuer, doch Mirco Meyer sagt: „Ein WeltAuto ist nicht zwingend teurer, aber es kann eben nicht jeder Gebrauchte ein WeltAuto werden.“ Warum dann das Siegel? „Weil Autos heute sehr stark im Internet gehandelt werden und die Kunden beim Suchen häufig als Kriterium den Begriff Gebrauchtwagensiegel anklicken. Autos, die so ein Siegel nicht bieten, werden dann nicht gefunden.“

Die WeltAutos, die Mirco Meyer auf seinem Firmengelände an der B3 in Elstorf anbietet, stammen aus verschiedenen Quellen. Darunter sind klassische Inzahlungnahmen, also Autos aller Marken, Leasingrückläufer von Seat (in der Regel drei Jahre alt) und EU-Fahrzeuge, denn Meyer hat sich auch auf Reimporte spezialisiert. Zumeist handelt es sich dabei um Autos der Marken VW und Audi. Etwa die Hälfte der EU-Fahrzeuge hat eine Tageszulassung, darf also nicht mehr als Neuwagen in den Handel gebracht werden – so werden aus fast neuen Autos ebenfalls WeltAutos.

Die Kernmarke bei Meyer-Elstorf ist jedoch Seat. Das Unternehmen ist Hauptstützpunkt und baut derzeit groß um. Die Halle für Seat-Fahrzeuge wird kernsaniert. Und weil dazu auch Fliesen im Seat-CI verlegt werden müssen, hat Meyer gleich zum großen Schlag ausgeholt und die angrenzende Ausstellungsfläche mit neuem Boden versehen: insgesamt 1200 Quadratmeter. In der Seat-Halle werden zudem Bodentanks für die Elektroversorgung eingebaut, denn Seat steht vor dem Einstieg in die E-Mobilität. Anfang 2020 wird der Seat eMii im Handel erwartet. Kolportiert wird ein Einstiegspreis von rund 12 999 Euro, doch noch hält sich der Hersteller bedeckt.

Mitte Juli soll die neue Halle in Elstorf in Betrieb genommen werden. Sie bietet auch einen separaten Auslieferungsplatz und ein nachhaltiges LED-Beleuchtungskonzept. Bereits zuvor war die Werkstatt modernisiert worden. wb

Web: https://www.autohaus-meyer-elstorf.de/