Premiere geglückt: Erster Parlamentarischer Abend der südlichen Metropolregion Hamburg in Hannover mit 180 Gästen

Der erste Parlamentarische Abend der südlichen Metropolregion war ein voller Erfolg: Dr. Bernd Althusmann, Dorothee Martin, die Landräte der Region, die Bürgermeister der Städte Lüneburg und Cuxhaven sowie die Podiumsteilnehmer freuten sich gemeinsam mit Moderator Dr. Olaf Krüger über die zahlreichen Gäste des Abends. Foto: SAG

Der erste Parlamentarische Abend der südlichen Metropolregion Hamburg war ein voller Erfolg. Rund 180 Gäste trafen sich unter dem Motto „Elbe trifft Leine“ im Alten Rathaus in Hannover, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Region und in Niedersachsen auszutauschen. Zum ersten Parlamentarischen Abend der Region in Hannover hatten die acht Landkreise, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen sowie die Stadt Cuxhaven und die Hansestadt Lüneburg gemeinsam mit der Süderelbe AG geladen. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem von den Sparkassen in der Region sowie der DOW Deutschland Anlagengesellschaft mbH.

Dr. Olaf Krüger, Vorstand der Süderelbe AG, eröffnete den Abend, der getreu seines Mottos deutlich machte, dass die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der südlichen Metropolregion Hamburg und dem politischen Hannover eine bedeutsame Rolle für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Region spielt. So betonte auch Dr. Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags. Dr. Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, unterstrich im Gespräch die Bedeutung der niedersächsischen Landkreise in der Metropolregion Hamburg für gesamt Niedersachsen. Auf die Frage, wie er die Rolle dieser acht Landkreise innerhalb der Regionen des Bundeslandes einordne, antwortete er: „Wir haben in der südlichen Metropolregion Hamburg rund 370 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur gesamten wirtschaftlichen Lage unseres Bundeslandes leisten. Dennoch können wir uns darauf nicht ausruhen, wir werden zukünftig noch verstärkter an den Themen Infrastruktur, sowohl physischer als auch digitaler Natur, Fachkräfteentwicklung und alternative Mobilität arbeiten müssen, um auch weiterhin erfolgreich im Wettbewerb zu anderen Regionen bestehen zu können.“

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Wirtschaft im Gespräch mit der Politik

In der anschließenden Podiumsdiskussion zwischen Politik und Wirtschaft wurde deutlich, dass die Themen „Mobilität und Infra­struktur“ sowie „Innovation und Digitalisierung“ die Region beschäftigen. Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven, und Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EBV), waren sich einig, dass das Thema alternative Antriebe eine immer größere Rolle spielen wird. Die Abgeordnete aus der Hamburgischen Bürgerschaft, Dorothee Martin, unterstrich zudem das Interesse Hamburgs, in der Region gemeinsam an Verkehrslösungen zu arbeiten.

Zum Thema „Innovation und Digitalisierung“ diskutierten die Wirtschaftsvertreter der Region, Nadine Dammann, Geschäftsführerin der Herbert Dammann GmbH, Andreas Voss, Geschäftsführer der Syrphus GmbH, und Patrick Pietruck, geschäftsführender Gesellschafter der web-netz GmbH, ebenfalls angeregt mit Althusmann.

Der rege Austausch unter den Teilnehmern auch über den offiziellen Teil hinaus zeigte, dass der erste Parlamentarische Abend der Niedersachsen in der Metropolregion den Nerv der Zeit getroffen hat. Beim anschließenden Get-together hatten die Gäste Gelegenheit, Gedanken und Meinungen zu den auf der Bühne angesprochenen Themen zu vertiefen.

Im Namen der acht Landkreise sowie der Städte Cuxhaven und Lüneburg zeigte sich der Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld zufrieden mit dem Auftakt für eine hoffentlich lange Reihe Parlamentarischer Abende der Region in Hannover: „Wir sind sehr zufrieden mit der Anzahl der Gäste und freuen uns sehr, dass unsere Veranstaltung auf hohes Interesse sowohl im politischen Hannover als auch in der südlichen Metropolregion Hamburg gestoßen ist. Als Veranstalter gemeinsam mit unseren Partnern werden wir diesen ersten Erfolg zum Anlass nehmen, auch zukünftig den Austausch der Region mit Hannover stetig zu fördern und ein stückweit auch zu fordern.“