Hier kommen Harburger zur Welt

Helios-Geburtshilfe

Die HELIOS Mariahilf Klinik ist die Geburtsklinik im Hamburger Süden

Die Geburtshilfe der HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg wird seit Jahresbeginn mit der fachlichen Kompetenz einer hervorragend ausgebildeten Ärztin geführt. Und gleichzeitig mit der Geschicklichkeit, Empathie und Fürsorge einer erfahrenen Hebamme. Denn Dr. Maike Manz ist beides in einer Person: Ärztin und Hebamme. Die 42-Jährige ist damit ideal für die Aufgabe gerüstet, ein vorbildliches Geburtshilfe-Zentrum aufzubauen, in dem Mütter und Kinder perfekt versorgt sind – medizinisch wie menschlich.

Maike Manz hat schon in Jugendjahren genau gewusst, wozu sie im Leben berufen ist. „Seit ich denken kann, gab es für mich immer nur ein Berufsfeld: die Geburtshilfe. Allerdings konnte ich mich nach dem Abitur nicht entscheiden – Hebamme oder Ärztin?“ Sie hat außergewöhnliche Leistungen erbracht, um beides zu werden. Erst erlernte sie den Beruf der Hebamme. Dann studierte sie Medizin, parallel zum Beruf.

Uni und Köfferchen

An der Uni hatte sie ihr Hebammenköfferchen immer dabei. Schließlich halten sich Babys nicht an Vorlesungspläne. Um von den renommiertesten Professoren zu lernen, ließ sie sich in verschiedenen Unikliniken zur Fachärztin ausbilden. Berufliche Stationen waren Frankfurt, Hamburg, Lübeck und wieder Hamburg. Nun fühlt sie sich in Harburg angekommen.
Drei Gründe bewogen sie, den Posten mit Freuden anzunehmen: „Mariahilf ist ein geburtshilflich traditionsreiches Haus. Ich befürworte die hier durchgeführte Trennung der geburtshilflichen und der gynäkologischen Abteilung in zwei eigene Fachbereiche. Denn die Frauenheilkunde ist mittlerweile so breit gefächert, dass niemand auf beiden Seiten gleich gut sein kann. Und mich reizt die Herausforderung, die anstehenden Umstrukturierungen mitzugestalten und ein hervorragendes Geburtshilfe-Zentrum aufbauen zu dürfen“, zählt sie auf.

In Mariahilf traf Dr. Maike Manz auf ein engagiertes Team, das sie noch weiter zusammenschweißen will. „Es soll nicht länger heißen ‚wir Ärzte‘ oder ‚wir Hebammen‘. Sondern‚ wir Geburtshelfer‘. Dafür trete ich ein. Wenn sich alle in der Stationsgemeinschaft rundum wohlfühlen, wird sich daraus große Strahlkraft ergeben.“ Zurzeit sind in Mariahilf 30 Hebammen tätig. „Seit dem neuen Jahr sind es drei anstatt zwei pro Schicht, das ist ein sehr guter Schnitt für die Betreuungsqualität der Mütter.“ Die bisher sowohl in der Geburtshilfe als auch in der Gynäkologie tätigen Ärzte werden sich in den nächsten Monaten entscheiden, in welcher der beiden Abteilungen sie künftig arbeiten möchten. „Fünf bis sechs Oberärzte und sechs bis sieben Assistenzärzte werden es am Ende in der Geburtshilfe sein“, erläutert Dr. Maike Manz.