Ein Statement: HIP one steht für das neue Harburg

HIP-Investor und Channel-Begründer Arne Weber (von links) begrüßte mit Katharina Fegebank, Frank Horch und Michael Westhagemann engagierte Wegbegleiter aus den Reihen des Hamburger Senats.

Erster Bauabschnitt des Hamburg Innovation Port ist eröffnet – 100 Gäste auf der Spielebene – Investor Arne Weber plant bereits HIP two

Die weiße Keramikfassade erhebt sich wie ein Statement in den Harburger Himmel. An der Blohmstraße im Binnenhafen steht dieses Gebäude wie ein Ausrufezeichen, das deutlich macht: Hier beginnt etwas Neues. Tatsächlich steht der Hamburg Innovation Port für die TUHH 4.0, denn der HIP soll vor allem auch Platz für den nächsten Wachstumsschritt der Technischen Unversität Hamburg (TUHH) bieten. Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnittes – HIP one – steht nicht nur das erste feste Gebäude, sondern auch die Uni zu ihrem Plan, sich noch innovativer im Binnenhafen auszubreiten. Für Arne Weber, Inhaber von HC Hagemann, Channel-Begründer und Investor, ist HIP one die Ouvertüre – er plant mit HIP two bereits den nächsten, mit 20 000 Quadratmetern wesentlich größeren Bauabschnitt. 2021 sollen dort die ersten Flächen bezugsfertig sein.

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Der Hamburg Innovation Port basiert auf der Idee, Wissenschaft und Wirtschaft unter ein Dach zu bringen. Die Gesamtfläche von etwa 6000 Quadratmetern ist bereits an die neuen Mieter, die TUHH (4000 Quadratmeter) sowie das Unternehmen 3D.aero GmbH, übergeben worden. Das Gebäude bietet neben Büro- und Laborflächen auch eine großzügige Spielebene mit Dachgarten zum Netzwerken, Arbeiten, Erholen und für Events. Doch HIP one ist noch mehr: Das Projekt steht wie kaum ein anderes für das neue Harburg.

„HIP one is done – HIP two kommt nu.“

Unter dem Kürzel HIP realisiert HC Hagemann einen privat initiierten Technologie- und Innovationsstandort im Channel Hamburg. Arne Weber blickt bereits in die Zukunft: „HIP one is done, HIP two kommt nu.“ Und er sagte vor den rund 100 geladenen Gäste: „Hier würde auch Greta gern arbeiten – wir verzichten komplett auf fossile Brennstoffe.“

Mit der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann war der Senat gleich im Doppelpack vertreten. Fegebank hob insbesondere das Engagement von Wirtschaftssenator a. D. Frank Horch und Staatsrat a. D. Dr. Bernd Egert hervor, beide Wegbereiter für den HIP. Sie waren es auch, die den Investor immer wieder beruhigten, wenn der feststellte, dass der Mietvertrag mit der TUHH immer noch nicht unterschrieben war – eine Geschichte, die bei der Eröffnungsfeier mehrfach thematisiert wurde und am Ende dazu führte, dass Arne Weber Horch bescheinigte, er habe viel von ihm gelernt – vor allem Geduld. Die Senatorin an Arne Weber gerichtet: „Es ist spektakulär, mit wie viel Weitblick Sie diesen Standort entwickelt haben. Sie haben alle überzeugt.“ Sie ließ sich von Weber aus dem dritten Stock die Fläche für den zweiten Bauabschnitt zeigen und sagte: „Auch dort ist die TUHH als Mieterin vorgesehen. Wir brauchen diese Fläche.“

Wirtschaftssenator Westhagemann nutzte die Gelegenheit, sein Hauptanliegen, den Energieträger Wasserstoff, in den Mittelpunkt zu rücken: „Wenn wir dieses Thema entwickeln wollen, dann nur mit der Wissenschaft. Insbesondere mit der TUHH.“ Er gratulierte Weber und dessen Sohn Christian für den gelungenen Start des HIP-Gesamtprojektes. TUHH-Präsident Ed Brinksma knüpfte an einen Satz an, den er vor zwei Jahren bei der Pressekonferenz anlässlich seiner Amtseinführung gesagt hatte: „Hier steht ein glücklicher Mensch. HIP one ist ‚the place to be‘ in Hamburg. Als ich damals in Hamburg anfing, gab es Pläne – jetzt sind Fakten geschaffen.“ Und zu guter Letzt Frank Horch: „Der lange Weg durch die Instanzen wurde von der Mehrheit getragen. Das wird hier ein Ort, an dem Zukunft entwickelt wird. Hier kann etwas Großes entstehen.“

Wirtschaft und Wissenschaft unter einem Dach

Neben der Erweiterung der TUHH, die insgesamt 15 000 Quadratmeter Fläche bekommen soll, entstehen an der Blohmstraße auf insgesamt 70 000 Quadratmetern Flächen für technologieorientierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Startups sowie Labore, Events und Coworking-Spaces. Eine Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und die Etablierung einer Gründer- und Startup-Szene soll laut Weber gezielt vorangetrieben werden und größtmögliche Synergien ermöglichen: „Die Innovation ist das Konzept des Hamburg Innovation Ports. Hier werden Wissenschaft und Wirtschaft Schulter an Schulter arbeiten.“

Der „HIP one“ hebt sich nicht nur durch seine besondere Architektur der Architekten MVRDV mit der Keramikfassade aus dem Umfeld ab, sondern ist überdies ein Gebäude, das unter höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Effizienz entwickelt und gebaut wurde (https://www.business-people-magazin.de/business/hip-one-in-harburg-der-einzug-beginnt-jetzt-24849/). Seit dem 1. Oktober hat die Technische Universität Hamburg, gemäß dem verabschiedeten Wachstumskonzept, ihre ersten Flächen inklusive Labor im HIP one übernommen. wb

Web: https://www.hamburg-innovation-port.com/