Neue OP-Tische bereits in der Testphase

Foto: einDie neuen OP-Tische im Test: Hier üben Mitarbeiter den Umgang mit der neuen Technik. Foto: ein

Neues Gebäude – neue Technik: Mit zehn mobilen hochmodernen OP-Tischen für den Klinikneubau (vier OP-Säle und ein Saal für Notkaiserschnitte) investiert die HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg in die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen. Gute drei Monate vor dem Umzugstermin wurden erste Tische in den OP des Bestandsbaus geliefert. Ärzte, Pfleger und Operations-technische Assistenten können sich somit im Vorfeld mit der Funktionsweise der neuen OP-Tische vertraut machen, um einen reibungslosen Übergang in die neuen Räumlichkeiten zu gewährleisten.

Die Vorteile der fahrbaren Tische liegen in der Mobilität, Vielseitigkeit und Tragfähigkeit: Spezielle Lagerungsmöglichkeiten und verschiedene Polsterungen ermöglichen einen besseren Liegekomfort für den Patienten, gerade bei längeren Operationen. „Die bedienerfreundliche Anwendung gewährleistet das exakte Einstellen der Tischplatte sowie das Anbringen und Wechseln von Komponenten, wie einer Arm- oder Beinstütze. Einmal eingegebene Positionen sind im System gespeichert und beliebig abrufbar“, erklärt Jürgen Rötzer, Leiter Medizintechnik der Klinik. „Die OP-Tische halten einem maximalen Patientengewicht von 400 Kilogramm stand. Für Kinder kommt noch ein entsprechend kleinerer Tisch hinzu.“ Das Tischsystem lässt sich im Raum verschieben und ist in sich drehbar, deshalb eignet es sich für alle operativen Eingriffe im Bauchraum, an Knie, Hüfte, Schulter oder auch an der Gebärmutter. Eine spezielle Carbon-Tischplatte ermöglicht die problemlose Durchleuchtung des Patienten während der Operation.


„Diese wichtige Investition in die Medizintechnik schafft nicht nur für die Mitarbeiter im OP eine Erleichterung der Arbeitsschritte, sondern sorgt auch für eine noch größere Sicherheit unserer Patienten“, ergänzt Dr. med. Christopher Wenck, Ärztlicher Direktor. Tv

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